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	<title>Natur | Heidemarie Wolter</title>
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	<title>Natur | Heidemarie Wolter</title>
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		<title>Natur zuhause genießen: Wie Du in Deiner Wohnung mit Hilfe der Natur entspannen und neue Energie tanken kannst</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/natur-zuhause-geniessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 15:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Gerade in den dunklen und kalten Monaten möchten viele Menschen eher Natur zuhause genießen. Hier findest Du einige Tipps dazu.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Gerade in den dunklen und kalten Monaten oder an Tagen, an denen es draußen stürmt und/oder regnet oder schneit, haben die wenigsten Menschen Lust nach draußen in die Natur zu gehen. Vielmehr besteht der Wunsch, sich lieber in der warmen Stube verkriechen. Gibt es also Möglichkeiten, Natur zu sich nach Hause zu holen, um die Natur zuhause genießen zu können?</p>
<p>Ja, es gibt tatsächlich Möglichkeiten, wie Du das machen kannst. Und auch wenn es sich lohnt, selbst in diesen <a href="https://heidemarie-wolter.de/naturauszeit-im-spaetherbst/" target="_blank" rel="noopener">eher ungemütlichen Monaten Naturspaziergänge zu unternehmen und Natur draußen zu erleben</a>, ist es verständlich, wenn Du lieber Natur zuhause genießen möchtest. Deswegen habe ich Dir in diesem Naturimpuls sieben Tipps dafür zusammengetragen.</p>
<h1><strong>1) Natur zuhause genießen: Schaffe Dir grüne Gefährten an</strong></h1>
<p>Die einfachste Möglichkeit, wie Du Natur zuhause genießen kannst, ist, Dich mit Pflanzen zu umgeben. Das wurde sogar in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen!</p>
<p>Solltest Du also an einem Tag partout keine Lust auf einen Spaziergang oder eine Wanderung haben, dann beschäftige Dich mit der Natur in Deiner Wohnung.</p>
<p>Dabei bleibt es Dir überlassen, wie Du Dich am liebsten mit Deinen grünen Gefährten beschäftigen möchtest:</p>
<ul>
<li>Wenn Du jemand bist, für den es eine Quelle der Entspannung darstellt, Pflanzen zu pflegen und zu „betüddeln“, dann mache das: Gib Deinen Pflanzen zum Beispiel frische Erde, schneide alte, verwelkte Blätter ab oder befestige sie an einer Pflanzhilfe.</li>
<li>Du kannst jedoch auch Deinen Tastsinn, der im normalen Alltag viel zu häufig vernachlässigt wird, bewusst einsetzen und ihn dadurch aktivieren: Streichle dazu sanft über Deine Pflanzen und achte ganz bewusst darauf, wie sich diese unter Deinen Händen anfühlen. Merkst Du, wie jede Pflanze ihre ganz eigene Beschaffenheit aufweist?</li>
<li>Du kannst Dir an einem Tag oder Abend auch eine Pflanze ganz bewusst vornehmen und sie mit allen Sinnen aufmerksam betrachten: Welche Form und Farbe haben ihre Blätter? Wie verlaufen die Blattadern? Wie fühlt sich die Pflanze / ein Blatt der Pflanze an? Hat die Pflanze einen Geruch? Gibt es einen Unterschied, wenn Du die Pflanze mit der Hand befühlst oder mit einem Blatt über Deine Wange streichelst?<br />Dabei kannst Du, wenn Du magst, Deine Beobachtungen auch gerne schriftlich festhalten.</li>
<li>Wenn Du gerne malst oder zeichnest, kannst Du Dir auch eine Pflanze als Model nehmen und diese auf Leinwand bannen. Wenn Du jedoch nicht gerne nach Formen / Strukturen zeichnest, kannst Du Dich auch einfach von den Grüntönen inspirieren lassen und diese auf ein Blatt Papier bringen.</li>
<li>Wenn Du oft und viel Musik hörst, kannst Du natürlich auch in Deiner Musiksammlung stöbern, ob Du ein passendes Lied für jede Deiner Pflanzen findest. Mache ein Spiel daraus: Stell die Pflanze, für die Du ein passendes Lied ausgewählt hast, vor den Lautsprecher und achte darauf, wie sie auf das Lied reagiert. Gefällt der Pflanze das Lied ebenfalls?</li>
<li>Du machst selber Musik, spielst also ein Instrument oder singst? Dann versuche doch mal, ein Lied für Deine Pflanzen zu schreiben.</li>
</ul>
<h1><strong>2) Erfrischendes Grün in der Vase</strong></h1>
<p>Neben Pflanzen kannst Du auch in Form von Sträußen und Gestecken Natur zuhause genießen. Dabei brauchst Du nicht notwendigerweise fertige Sträuße oder Gestecke zu kaufen. Im Frühling, Sommer oder Herbst findest Du viele Felder, auf denen Du Dir Blumen selber schneiden kannst. Oder Du pflückst bei einem entspannten Spaziergang Blumen und/oder Pflanzen von der Wiese oder vom Wegesrand. Und im Spätherbst und Winter kannst Du Dir im nahen Wald Zweige von Nadelbäumen oder immergrünen Pflanzen schneiden und diese schön in einer Vase arrangieren.</p>
<p>Wenn die Advents- und Weihnachtszeit naht, bieten zudem viele Gärtnereien schöne Gestecke – mit und ohne Kerzen – an. Aber vielleicht möchtest Du Dich lieber selber betätigen? Dann mache das. Denn in vielen Volkshochschulen werden Kurse angeboten, in denen Dir die Kunst des Sträuße-, Gestecke- oder Kränzebindens gezeigt wird.</p>
<p>Ich selber stelle mir jedes Jahr auch mein eigenes Adventsgesteck zusammen und stelle immer wieder von neuem fest, wie entspannend es ist und wie mich diese Tätigkeit mit neuer Energie erfüllt. Gerade, wenn ein Tag so richtig energiezehrend war, muntert mich diese Beschäftigung auf und anschließend habe ich wie auf wundersame Weise neue Energie. Das kommt daher, dass durch diese Tätigkeit viele meiner Sinne involviert werden, die ich im normalen Alltagsgeschehen häufig vernachlässige. Zum Beispiel finde ich es ungemein bereichernd, wenn mir beim Zusammenstellen des Gestecks der frische, würzige Geruch von Tanne oder Fichte in die Nase steigt. Dadurch bekomme ich automatisch gute Laune.</p>
<h1><strong>3) Basteln mit Schätzen aus dem Wald</strong></h1>
<p>In der Natur findest Du zu jeder Jahreszeit viele Materialien, die sich wunderbar mit in Deine Wohnung nehmen lassen und die sich wunderbar zu Deko-Zwecken eignen:</p>
<ul>
<li>Zapfen, Nüsse, Steine und Zweige bieten sich quasi förmlich an, als Tischschmuck oder Schmuck auf der Fensterbank Deine Wohnung zu verschönern. Nachdem Du bereits bei einem Spaziergang oder einer Wanderung Deine Akkus aufladen und neue Energie tanken konntest, steigt dein Energielevel beim Dekorieren Deiner Wohnung mit diesen Naturmaterialien weiter an.</li>
<li>Neben dem „losen“ Drapieren dieser Materialien auf Tisch, Regal oder Fensterbank kannst Du Nüsse, Zapfen und andere kleine Naturmaterialien auch in einem Gesteck oder in einem Kranz verarbeiten. Auch hier bieten viele Volkshochschulen Kurse dafür an.</li>
<li>Im Frühjahr und Sommer kannst Du natürlich auch Blumen und Blätter pflücken, pressen und diese zu einer schönen Collage zusammenstellen. Und im Herbst bieten sich die in verschiedenen Brauntönen gefärbten Blätter zum Verarbeiten in einer Collage an.</li>
</ul>
<p>Werde kreativ und erfahre mit Deinen eigenen Händen, wie Du Natur zuhause genießen kannst!</p>
<h1><strong>4) Natur zuhause genießen mit duften Düften</strong></h1>
<p>Unser Geruchssinn, viel zu häufig unterschätzt, trägt ganz entscheidend dazu bei, ob wir uns wohl fühlen, ob es uns gutgeht, ob wir gestresst oder entspannt sind. Und auch auf unser Energielevel haben Düfte Einfluss!</p>
<p>Setze Dich einmal vor einen blühenden Rosenstrauch – kaum jemand kann verhindern, dass sein oder ihr Herz bei diesem Duft vor Freude aufgeht. Oder schnuppere – gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit – an einem Tannen- oder Fichtenzweig. Der würzige Geruch erinnert mich automatisch an schöne, geruhsame Spaziergänge im Wald und sofort setzt bei mir die Entspannung, die ich bei diesen Gelegenheiten verspüre, ein.</p>
<p>Wenn Du also Blumen – oder Tannenzweige, je nach Jahreszeit – in einer Vase in Deiner Wohnung stehen hast, erkunde diese auch ruhig mit Deiner Nase. Deine Seele wird es Dir danken!</p>
<p>Du kannst Dir jedoch auch Düfte in Form von ätherischen Ölen in Deine Wohnung holen. Auch das ist eine Möglichkeit, Dich mit der Natur zu verbinden und so zu neuer Energie zu kommen und zu entspannen. Beispielsweise in ein Stövchen getröpfelt, verbreiten diese ätherischen Öle ihren wunderbaren Geruch. Wie ätherische Öle sonst noch verwendet werden können, habe ich Dir in diesem Naturimpuls beschrieben: <a href="https://heidemarie-wolter.de/mit-aetherischen-oelen-entspannen/" target="_blank" rel="noopener">Mit ätherischen Ölen entspannen und neue Energie tanken</a>.</p>
<p>Ganz besonders eignen sich diese Düfte, um nach einem harten, energiezehrenden Tag zu entspannen und neue Energie zu tanken:</p>
<ul>
<li>Bergamotte</li>
<li>Lavendel</li>
<li>Melisse</li>
<li>Muskatellersalbei</li>
<li>Rose, Rosengeranie und Rosenholz</li>
<li>Rosmarin</li>
<li>Vetiver</li>
<li>Wacholder</li>
<li>Ylang Ylang</li>
</ul>
<p>Wichtig dabei ist, dass Du bei den ätherischen Ölen auf gute Qualität achtest. Gute und qualitativ hochwertige ätherische Öle findest Du beispielsweise hier: <a href="https://www.primaveralife.com/shop/aetherische-oele" target="_blank" rel="noopener">https://www.primaveralife.com/shop/aetherische-oele</a></p>
<h1><strong>5) Energie-schenkende Momente zum Anschauen</strong></h1>
<p>Die meisten Menschen empfangen hauptsächlich auf dem visuellen Kanal. Das bedeutet, dass die meisten Eindrücke über den Sehsinn (also über die Augen) wahrgenommen werden. Wenn Du auch zu diesen Menschen gehörst, könntest Du Deine Wohnung zum Beispiel mit schönen Naturaufnahmen – selbst fotografiert oder gekauft – aufwerten. Und so Natur zuhause genießen.</p>
<p>Hänge dazu selbst aufgenommene Fotografien als Bilder in Deine Wohnung auf, die Dich an den gemütlichen Sonntagnachmittagsspaziergang im Wald erinnern oder an das lustige, entspannte Picknick mit Freundinnen auf der von der Sonne beschienenen Wiese. Dadurch kannst Du nicht nur Natur zuhause genießen, sondern wirst einen Teil dieser entspannten Zeit immer bei Dir haben und sofort daran erinnert, sobald Du das Bild betrachtest.</p>
<p>Anstelle eines Bildes kannst Du Dir natürlich auch ein Fotobuch mit Naturaufnahmen zusammenstellen – auch hier entweder selbst aufgenommen oder einfach gekauft. So kannst Du, während draußen ein ungemütlicher Regen niedergeht, ganz entspannt auf Deinem Sofa sitzen und Deine Erinnerungen an wunderschöne Spaziergänge oder Wanderungen Revue passieren lassen.</p>
<h1><strong>6) Natürliche Reize für die Ohren</strong></h1>
<p>Das Geräusch eines plätschernden Baches oder von Meeresrauschen erzeugt bei den meisten Menschen ein Gefühl der Entspannung. Und mittlerweile brauchen wir dafür noch nicht einmal vor die Tür zu gehen, weil es viele gute und qualitativ hochwertige Aufnahmen von Naturgeräuschen gibt. Und das nicht nur auf CD, sondern auch auf YouTube. Wobei Du natürlich auch die Wahl hast: Vielleicht gefällt Dir Vogelgezwitscher besser als das Plätschern eines Baches? Oder Du bevorzugst das Rauschen der Bäume? Es gibt wirklich viele verschiedene Naturgeräusche, die Du zu Dir nach Hause holen und so Natur zuhause genießen kannst.</p>
<p>Meine Lieblings-CD ist beispielsweise die folgende: <a href="https://www.amazon.de/Waldstimmung-Naturkl%C3%A4nge-Waldger%C3%A4usche-Naturger%C3%A4usche-Waldspazierg%C3%A4nge/dp/3893215832/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3PQ3B1SJJBYXU&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.nx75MYDOpYIDGYuPOa7-d4tw-jitWWal2AzU4B_XDAA.PaOmJimhH04NyeTUD-hJv2juUECPwh4YCpg2Yv-6Udc&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Wohltuende+Waldstimmung&amp;qid=1730907132&amp;s=music&amp;sprefix=wohltuende+waldstimmung%2Cpopular%2C103&amp;sr=1-1" target="_blank" rel="noopener">Wohltuende Waldstimmung. Heilsame Naturklänge zum Loslassen, Wohlfühlen und Entspannen</a>.</p>
<p>Und wenn Du, so wie ich, ein Fan von Meeresrauschen bist, findest Du beispielsweise diese Aufnahme auf YouTube: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gfu-Y_MN4nI" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=gfu-Y_MN4nI</a></p>
<h1><strong>7) Mit der Zunge Natur zuhause genießen</strong></h1>
<p>Last but not least hast Du natürlich auch die Möglichkeit, Natur zuhause zu genießen, indem Du sie Dir einverleibst ?</p>
<p>Am besten geht das mit einer Tasse schönem Kräutertee. In vielen Biosupermärkten erhältst Du bereits fertige Mischungen mit getrockneten Pflanzen, die eine vitalisierende und energetisierende Wirkung haben (was dann meist auch den Namen der Teemischung ausmacht). Du kannst Dir jedoch, besonders wenn Du in den Sommermonaten viele Pflanzen gesammelt und getrocknet hast, auch eine Mischung selber zusammenstellen, wie beispielsweise diese hier:</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Energiebombe:</strong></span><br />40 g Pfefferminzblätter<br />10 g Weißdornblätter<br />10 g Engelwurzwurzel<br />50 g Pomeranzenschalen</p>
<p>So ausgerüstet, steht einem gemütlichen Abend in der Wohnung bei dem Du die Natur zuhause genießen kannst, nichts mehr im Wege.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch wenn Du jetzt mit diesen sieben Möglichkeiten eine gute Sammlung beisammen hast, um Natur auch zuhause zu genießen, bedenke, dass die Natur draußen Dir gegenüber der Natur in Deiner Wohnung einige Vorteile bietet. Denn die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur ist als Kraft- und Energiequelle</a> nicht zu unterschätzen!</p>
<p>Nutze diese Möglichkeiten in der Wohnung also nur, wenn es gar nicht anders geht oder auch als zusätzliche Option, nachdem Du beispielsweise eine kurze Runde im Park gedreht hast.</p>
<p>Damit wünsche Dir jetzt viele entspannte Naturmomente (draußen und drinnen),<br /><span style="color: #339966;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Lavendel: Weit mehr als nur ein betörender Duft</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/lavendel-mehr-als-ein-betoerender-duft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 15:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Lavendel gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen - heutzutage als auch bereits im frühen Altertum.</p>
]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die wohl bekannteste Heilpflanze ist der Lavendel und das nicht nur heutzutage. Selbst im frühen Altertum wussten die Menschen dieses Kraut bereits zu nutzen!</p>
<h1><strong>Badezusatz und Seuchenschutz – Tausendsassa Lavendel</strong></h1>
<p>Lavendel wurde bereits im Altertum benutzt – meistens als Badezusatz. Es ist überliefert, dass Julius Cäsar nach einem anstrengenden Tag im Senat die entspannende Wirkung eines Lavendelbades schätzte. Sowieso war ein Tag ohne ein Bad bei den Römern unvorstellbar. Daher soll sich auch der Name des Lavendels vom lateinischen lavare (waschen) ableiten. Denn die Römer badeten nicht nur in Lavendelwasser, sondern wuschen sogar ihre Kleidung damit.</p>
<p>Nachdem Benediktinermönche das Heilkraut über die Alpen gebracht haben, trat die Pflanze auch in Mitteleuropa ihren Siegeszug an. Gelobt wurde vor allem ihr aromatischer Duft. Doch wurden schnell auch viele weitere Wirkungen bekannt. Hildegard von Bingen nannte die Pflanze beispielsweise Muttergottespflanze und empfahl diese unter anderem zur Vertreibung unkeuscher Gelüste.</p>
<p>Paracelsus nutzte das Kraut sowohl als Nervenmittel als auch als Seuchenschutz. Letzteres nachdem bekannt wurde, dass Lavendelpflücker nach Ausbruch einer ersten Tuberkulosewelle von dieser Krankheit verschont blieben. Im 16. und 17. Jahrhundert pries man Lavendel außerdem als wirkungsvollen Schutz gegen Pest und Cholera. Aus dieser Zeit stammt auch der „Essig der vier Diebe“. Dabei handelte es sich um einen Essig, der unter anderem (neben drei anderen Heilpflanzen) Lavendel enthielt und Räuber vor diesen ansteckenden Krankheiten bewahrte, wenn sie in Häuser von Pestopfern einbrachen und diese ausraubten.</p>
<h1><strong>Nichts geht über einen betörenden Duft</strong></h1>
<p>Auch wenn die vielfältigen Heilwirkungen des Lavendels bereits früh bekannt waren, wurde das Kraut dennoch hauptsächlich aufgrund seines Duftes gewonnen – von der im 16. Jahrhundert aufstrebenden Parfümindustrie. Selbst heutzutage ist das ätherische Lavendelöl noch Bestandteil vieler Parfüms, allen voran des Kölnisch Wassers, welches zu Beginn des 18. Jahrhunderts entwickelt wurde. Es wird erzählt, dass der größte Fan dieses Duftes Napoleon Bonaparte war, der es angeblich gleich kistenweise bestellte.</p>
<p>Von den vielen Lavendelsorten, die es gibt, wird zur Gewinnung des ätherischen Öls meistens der Echte Lavendel (<em>Lavandula angustifolia </em>oder <em>Lavandula officinalis</em>) verwendet. Früher dagegen wurden sämtliche Lavendelarten gemeinsam zur Gewinnung des Duftstoffes genutzt, bis man im Echten Lavendel die duftintensivste Art erkannte und sie deswegen, vor allem in der Hoch-Provence, zu kultivieren begann.</p>
<p>Mittlerweile wird der Echte Lavendel jedoch vom Hybrid-Lavendel (<em>Lavandula </em>×<em>intermedia</em>) verdrängt der eine natürliche Kreuzung zwischen Echtem Lavendel und Speik-Lavendel (<em>Lavandula latifolia</em>) ist. Der Duft dieser Pflanze ist schwächer als der vom Echten Lavendel, weswegen sie als Basis für preiswertere Öle und andere Nutzungsformen dient. Und daher auch mehr und mehr angebaut wird.</p>
<h1><strong>Mit Lavendel zu einem besseren Schlaf</strong></h1>
<p>Allerdings kann die Pflanze noch viel mehr als Duft, auch wenn die ätherischen Öle durchaus vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bieten. Beispielsweise werden Inhalationen mit Lavendelöl gerne bei Unruhe und Schlafstörungen eingesetzt. Bei Letzteren kann auch ein (selbstgemachtes) Lavendelkissen eingesetzt werden</p>
<p>So ein Lavendelkissen braucht nicht zwangsläufig die Größe eines Kopfkissens haben. Selbst faustgroß hat solch ein Kissen enorme positive Auswirkungen auf Deinen Schlaf. Und das Beste: Du kannst es selber herstellen, auch wenn Du keine geübte Näherin bist. Nimm Dir dazu verschiedene Stoffreste und nähe zunächst drei Seiten zusammen. Dann füllst Du getrocknete Lavendelblüten hinein und gerne auch noch getrocknetes Johanniskrautkraut und Melissenblätter (ebenfalls getrocknet). Anschließend die vierte Kissenseite zunähen.</p>
<p>In der Nacht neben dem Kopfkissen oder auch auf dem Nachttisch platziert, verhilft dieses „Kisschen“ durch seinen zitronig-blumigen Duft zu einem besseren Schlaf.</p>
<h1><strong>Wirkung außen und innen</strong></h1>
<p>Die Förderung des Schlafes ist aber noch längst nicht alles, was der Lavendel so drauf hat: In wissenschaftlichen Studien wurden zudem angstlösende und antidepressive Eigenschaften nachgewiesen, weswegen auch Angststörungen und milde Depressionen mit Lavendelöl – welche bei diesen Indikationen meist in einem Diffusor zur Anwendung kommen – behandelt werden können.</p>
<p>Das ganze Kraut beziehungsweise alternativ das ätherische Öl wird weiterhin gerne als Badezusatz verwendet, jedoch mit einem therapeutischen Hintergrund: Vor allem bei Menschen mit hohem Blutdruck wirkt diese Methode Wunder, wobei hier nicht unwesentlich die beruhigende Wirkung mit reinspielen dürfte. Auch bei schlecht heilenden Wunden werden vor allem in der Volksmedizin Lavendelbäder empfohlen.</p>
<p>Generell wird das ätherische Öl des Lavendels zur Wundbehandlung eingesetzt. Bei Verbrühungen und Verbrennungen (unter anderem auch Sonnenbrand) ist es neben Johanniskrautöl das Mittel der Wahl. Da es ungemein hautfreundlich ist, kann es direkt und unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden.</p>
<p>Wissenschaftliche Studien konnten außerdem eine antimykotische und eine antimikrobielle Wirkung des Lavendelöls nachweisen. Deswegen wird es unter anderen bei Akne, Grindflechte (die entweder durch Strepto- oder Staphylokokken ausgelöst wird) und Pilzinfektionen von Haut und Nägeln eingesetzt.</p>
<p>Als Tee kommt die Pflanze vor allem bei funktionellen Oberbauchbeschwerden, wie dem Reizmagen- oder dem Reizdarm-Syndrom, zum Einsatz und außerdem bei Blähungen oder Durchfall. Außerdem existiert noch ein Lavendelspiritus, der im Apotheken erworben werden kann, und zur Einreibung bei Neuralgien verwendet wird.</p>
<h1><strong>Auch in der Küche hat der Lavendel seinen Platz</strong></h1>
<p>Der Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die an den äußerst charakteristischen, lippenförmigen Blüten erkennbar sind. Den Pflanzen in dieser Familie ist gemein, dass sie einen hohen Anteil an ätherischen Ölen haben, weswegen sie alle stark duften.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Lavendel gehört zu der Familie der Lippenblütler, die an ihren charakteristischen (lippenförmigen) Blüten erkannt werden können.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Wenn man von den Wirkungen der Lavendelblüten spricht, meint man eigentlich die Kelche.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Blütezeit des Lavendels ist von Juni bis August, manchmal auch bis in den Oktober hinein. Was natürlich gut für alle Kräuterfrauen ist, die dann viel Zeit haben, um sich mit diesem beliebten Kraut einzudecken.</p>
<p>Neben seinen vielen medizinischen Wirkungen ist Lavendel auch als Küchenkraut sehr beliebt. Meist kennt man ihn als Teil der bekannten Mischung „Kräuter der Provence“, die Du Dir übrigens auch ganz leicht selbst zusammenstellen kannst. Diese Zutaten, die Du einfach nur zu mischen und in ein dekoratives Gefäß zu geben brauchst, benötigst Du:</p>
<p>15 g getrocknete Thymianblätter<br />15 g getrocknete Oreganoblätter<br />15 g getrocknete Rosmarinnadeln<br />15 g getrocknetes Basilikum<br />5 g getrocknete Lavendelblüten<br />5 g getrocknetes Bohnenkraut<br />5 g Fenchelsamen</p>
<p>Mit fast den gleichen Kräutern kannst Du Dir auch ein provinzialisches Würzöl herstellen, wobei Du entweder getrocknete oder frische Kräuter verwenden kannst:</p>
<p>10 g Thymianblätter<br />10 g Oreganoblätter<br />10 g Rosmarinnadeln<br />10 g Basilikum<br />10 g Majoranblätter<br />10 g Lavendelblüten<br />10 g Fenchelsamen<br />10 g Bohnenkraut<br />5 g frisch abgeschälte Zitronenschale</p>
<p>Die Kräuter werden alle zusammen in einem Liter gutem Öl eingelegt und für 14 Tage im Warmen und Hellen (jedoch nicht direkt in der Sonne) stehen gelassen. Anschließend abseihen und das Öl in ein dekoratives, möglichst dunkles Gefäß füllen und kühl lagern (jedoch nicht im Kühlschrank).</p>
<h1><strong>Lavendel fürs Leckermäulchen</strong></h1>
<p>Neben seinem vielfältigen Einsatz als Gewürz kann Lavendel außerdem sehr gut für süße Gerichte verwendet werden, wie beispielsweise für ein Lavendelsorbet. Und so geht’s:</p>
<p>Du löst 125 g Zucker in 450 ml Wasser auf und bringst es zum Kochen. Fünf Minuten sprudelnd kochen lassen und dann zehn blühende Rispen Lavendelkraut hineingeben. Noch eine Minute sprudelnd kochen lassen, dann Herd ausschalten und Wasser-Lavendel-Gemisch erkalten lassen (den Lavendel dabei noch im Wasser belassen).</p>
<p>Wenn das Wasser abgekühlt ist, die Lavendelrispen herausholen und Schale und Saft von einer Zitrone dazugeben. Umrühren und für drei bis vier Stunden in den Gefrierschrank stellen. Ab und zu umrühren.</p>
<p>Kurz vor dem Ablauf dieser Zeit Eiweiß von einem Ei steifschlagen, unter die leicht gefrorene Masse heben und alles zusammen cremig rühren. Erneut in den Gefrierschrank geben.</p>
<p>Vor dem Servieren leicht antauen lassen, um das Sorbet besser proportionieren zu können.</p>
<p>Achtung: Beim Kochen mit diesem Kraut ist generell Vorsicht bei der Dosierung geboten. Nimmst Du zu viel, dominiert der Lavendel meist das ganze Gericht, was zudem auch zu einem leicht seifigen Geschmack führt!</p>
<h1><strong>Als Bienenweide im Garten</strong></h1>
<p>Auch wenn Lavendel ursprünglich ein Gewächs des Südens ist, kann es problemlos in Deinem Garten angepflanzt werden. Am besten setzt Du ihn an einen sonnigen Standort, der einen lockeren Boden mit gutem Wasserabzug aufweist. Denn was der Lavendel überhaupt nicht mag ist Staunässe! Deswegen macht sich die Pflanze beispielsweise auch auf Trockenmauern sehr gut.</p>
<p>Außerdem leistet Du mit der Pflanze einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz und zum Schutz der Biodiversität. Denn der Nektar des Lavendels ist bei vielen Insekten sehr beliebt. Deswegen wird er auch als Bienenweide gepriesen. Neben Bienen suchen zudem auch Schmetterlinge, wie Weißlinge (<em>Pieris</em>) und Edelfalter, wie der Kleine Fuchs (<em>Aglais urticae</em>), dieses Kraut auf, um ihren Nektardurst zu stillen.</p>
<p>Was dann auch wieder Dir zugutekommt: Setz Dich einfach entspannt hin und schau dem munteren Treiben am Lavendel zu. Das ist auch eine Art und Weise die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> zu erfahren.</p>
<p>Damit wünsche ich Dir viel Spaß mit dem Lavendel und viele spannende und entspannende Natur-Momente,<br /><span style="color: #008000;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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		<title>Natürliche Rückzugsorte zum Entspannen und Akkus aufladen</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/natuerliche-rueckzugsorte-zum-entspannen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 15:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Natürliche Rückzugsorte zum Entspannen boomen, weil sowohl unser Körper als auch unser Gehirn diese dringend braucht.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Natur ist eine Kraftquelle! Einfach dadurch, dass sie Stress abbauen hilft, die Abwehrkräfte aktiviert, die Kreativität anregt und zudem unserem Gehirn die oft so notwendige Stille verschafft, die es braucht. Kein Wunder also, dass natürliche Rückzugsorte zum Entspannen boomen!</p>
<h1><strong>Warum sowohl unser Körper als auch unser Gehirn die Natur brauchen</strong></h1>
<p>Dadurch, dass wir in der Natur all unsere Sinne einsetzen können, also auch die, die im normalen Alltag meist unbeachtet bleiben, entspannen wir und bauen Stress ab. Auch störende, sich immerfort im Kreis drehende Gedanken verschwinden wie von Zauberhand, wenn wir uns in der Natur aufhalten. Zudem wird sogar unser Immunsystem durch die gesunde Waldluft aufgepeppt, was vor allem an den Phytonziden liegt. Das habe ich Dir im Blogbeitrag „<a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Warum die Natur als Kraftquelle so wertvoll ist</a>“ beschrieben.</p>
<p>Doch die Natur kann noch mehr: Dadurch, dass wir in ihr die dringend benötigte Stille finden, die unser Gehirn so dringend braucht, kann nicht nur unser Körper, sondern vor allem unser Gehirn entspannen.</p>
<h1><strong>Tod durch Lärm</strong></h1>
<p>Natürlich ist es auch in der Natur niemals völlig still. Da singen Vögel, dort summen Insekten, hier rascheln Blätter im Wind und im Unterholz knackt es. Allerdings handelt es sich hierbei um Naturgeräusche, die sich nicht mit den Lärmquellen vergleichen lassen, denen wir sonst ausgesetzt sind; also zum Beispiel Verkehrslärm, laute Gespräche, Telefonklingeln, Hupen, Bremsenquietschen und vieles mehr. Das sind alles Geräusche, bei denen unsere Amygdala – ein Bereich des Gehirns welches als Angstzentrum bekannt ist – anspringt. Und wenn die Amygdala erstmal aktiviert ist, ist auch der Stress nicht mehr fern.</p>
<p>Und es geht sogar noch weiter: Die WHO (Welt-Gesundheitsorganisation) vermutet sogar, dass von allen Todesfällen, die jährlich in Europa geschehen, alleine 300 auf Lärm zurückzuführen sind! Wenn sich das bewahrheiten sollte, dann werden natürliche Rückzugsorte zum Entspannen dringend benötigt!</p>
<h1><strong>Natürliche Rückzugsorte zum Entspannen – welche gibt es?</strong></h1>
<p>Kein Wunder also, dass Retreats, Pilgerreisen, Schweigeseminare oder Meditationswochenenden im Kloster boomen. Allerdings kannst Du auch immer wieder zwischendurch etwas dafür tun, um in die Stille zu gelangen und Deinem Gehirn die benötigte Ruhe zu gönnen, ohne gleich auf eine längere Reise aufbrechen zu müssen. Und zwar einfach dadurch, dass Du natürliche Rückzugsorte zum Entspannen aufsuchst, die es bestimmt auch bei Dir in der Nähe gibt. Das können beispielsweise die folgenden sein:</p>
<ul>
<li>Park</li>
<li>Wald</li>
<li>Wiese</li>
<li>Garten/Schrebergarten</li>
<li>Friedhof</li>
<li>Segelboot auf dem Meer</li>
<li>Berge</li>
<li>See</li>
<li>Strand</li>
<li>Nordseeinsel im Winter; hier bietet sich besonders <a href="https://heidemarie-wolter.de/spiekeroog-das-gruene-juwel-in-der-nordsee/" target="_blank" rel="noopener">Spiekeroog</a> an</li>
<li>Klostergarten</li>
<li>Botanischer Garten</li>
</ul>
<p>Bestimmt fallen Dir auch noch weitere ein! Sei gerne ein wenig kreativ und probiere aus, welcher Rückzugsort Dir besonders gut tut. Vielleicht ist es nur einer, vielleicht sind es aber auch mehrere.</p>
<h1><strong>Was Stille in unserem Gehirn auslöst</strong></h1>
<p>Was passiert nun aber konkret, wenn wir uns in die Stille begeben? Dann wird ein Bereich im Gehirn aktiviert, welcher das Default Mode Network genannt wird und aus einer Gruppierung verschiedener Gehirnbereiche besteht. Diese zeigen vornehmlich dann eine Aktivität an, wenn sich jemand <strong>nicht</strong> konzentriert, sondern vielmehr tagträumt, sich an etwas (zum Beispiel aus der Kindheit) erinnert oder über die Zukunft sinniert. Und genau das sind die Aufgabe des DMN, wie das Default Mode Network abgekürzt auch genannt wird.</p>
<p>Und nun kommt es: All diese Aufgaben wie Selbstreflexion, Erinnerungen, Tagträumen, soziale Interaktion etc. können besser und schneller ablaufen, wenn es still ist. Das wurde in einigen wissenschaftlichen Studien gezeigt, die die Funktion von Meditationen auf das Gehirn untersucht haben. Denn wann kann man am besten meditieren? Richtig: Wenn es still und ruhig um einen herum ist.</p>
<p>Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, was Stille in unserem Gehirn auslöst, kann ich Dir diesen Artikel auf Spektrum.de wärmstens empfehlen: <a href="https://www.spektrum.de/news/stille-warum-das-gehirn-ruhe-braucht/1798298" target="_blank" rel="noopener">https://www.spektrum.de/news/stille-warum-das-gehirn-ruhe-braucht/1798298</a></p>
<h1><strong>Warum wir das Default Mode Network brauchen</strong></h1>
<p>Doch brauchen wir diese Funktionen wie Tagträumen, Selbstreflexion oder die Zukunftsvisualisierung überhaupt? Schließlich sind diese alles andere als produktiv, was wir ja auf der Arbeit sein sollen. Außerdem sollen wir auch, laut dem Konzept der Achtsamkeit, mehr im Hier und Jetzt leben, um bewusster zu sein für alles, was wir tun und was am Tag so auf uns zukommt.</p>
<p>Das ist natürlich richtig. Allerdings können und sollten wir nicht den ganzen Tag auf höchste produktiv sein. Ausspannen ist durchaus richtig und wichtig. Dabei ist es ganz besonders essentiell, dass nicht nur unser Körper aus- und entspannt, sondern auch unser Gehirn, dem wir meist keine Pause gönnen. Und wodurch kann unser Gehirn am besten abschalten und entspannen? Richtig: Indem es sich nicht zu konzentrieren braucht, sondern im Gegenteil einfach sein kann.</p>
<p>Auch die Visualisierung der Zukunft hat durchaus ihre Berechtigung. Es könnte vielleicht besser mit Zukunftsplanung oder Visualisierung zur Zielerreichung beschrieben werden. Hierbei sind jedoch keine konkreten Planungsschritte gemeint, sondern einfach „nur“ die Vorstellung, was man sich für die Zukunft wünscht und auch das gegebenenfalls Durchspielen dessen, wie dann der Tag aussehen könnte. Das hat den Effekt, dass der- oder diejenige, der oder die weiß, was er oder sie sich von der Zukunft wünscht und erhofft, anschließend die notwendigen Schritte einleiten kann, um dieses Ziel auch zu erreichen.</p>
<h1><strong>Vor der Arbeit, nach der Arbeit und Zwischendurch</strong></h1>
<p>Deswegen funktionieren die Aufgaben des DMN, wie Tagträumen, Selbstreflexion oder die Zukunftsvisualisierung, auch in der Natur am besten. Hier gibt es nur sanfte Geräusche, die das Gehirn zur Ruhe kommen lassen. Kein plötzliches Hupen oder Quietschen, wodurch die Amygdala anspringt und uns in Panik und Stress versetzt.</p>
<p>Deswegen tut es uns auch so gut, sowohl in der Natur als auch in der Stille zu baden. Suche Dir also ganz bewusst für Dein DMN natürliche Rückzugsorte zum Entspannen und lade dort Deine Akkus auf. Das muss nicht unbedingt nur nach Feierabend sein. Sei auch hier kreativ und achte auch auf Deinen Biorhythmus. Wenn du also ein früher Vogel, also eine Lerche, bist, kannst du auch die frühen Morgenstunden nutzen, in denen noch kaum jemand unterwegs ist. Im Gegensatz, wenn Du also eher ein Abend- oder Nachtmensch sein solltest, also eine Eule, bietet sich natürlich der späte Feierabend an, wenn die meisten Menschen bereits wieder zu Hause sind. Unabhängig von diesen Zeiten könntest Du jedoch auch Deine Mittagspause nutzen, um den Kopf wieder frei zu kriegen. Vor allem wenn Deine Arbeitsstelle in der Nähe von einem Park oder einem anderen Stückchen Natur liegt, bietet es sich an, einen Teil der Mittagspause draußen zu verbringen.</p>
<p>Sei auch hier einfach etwas kreativ und probiere aus, was für dich am besten passt.</p>
<p>Ich wünsche Dir viele entspannte Natur-Momente in der Stille,<br /><strong><span style="color: #008000;">Heidemarie</span></strong></p></div>
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		<title>Naturauszeit im Spätherbst: Wie uns die Natur auch in den kalten Monaten gut tut</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/naturauszeit-im-spaetherbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 18:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Auch wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, kann eine Naturauszeit im Spätherbst Dir viel Gutes tun!</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Brrr… ist das kalt und ungemütlich draußen und es wird mit jeden Tag noch kälter, dunkler und ungemütlicher. Typisches Herbstwetter eben. Da soll man <strong>noch</strong> nach draußen in die Natur gehen? Ja, durchaus! Denn eine Naturauszeit im Spätherbst kann Dir viel Gutes tun. Was, das erzähle ich Dir in diesem Naturimpuls.</p>
<h2><strong>1) Innere Stärke aus der Natur ziehen</strong></h2>
<p>Wer wünscht sich das nicht: Krisen und Widerstände schnell und scheinbar mühelos überwinden und sogar gestärkt daraus hervorgehen…</p>
<p>Einigen Menschen gelingt das ganz leicht. Danach gefragt, wie sie es geschafft haben, trotz der Krisen stark zu bleiben und unermüdlich weiterzumachen, wissen sie es oft nicht.</p>
<p>Untersuchungen in der Resilienzforschung versuchen, genau das zu ergründen: Was macht einen Menschen stark und widerstandsfähig? Was treibt ihn an, trotz Krisen und Hindernissen immer weiterzumachen und nicht aufzugeben? Die Ergebnisse aus diesen Forschungen sind sehr vielfältig und ähneln stark dem, was bereits Hildegard von Bingen als „Viriditas“ beschrieben hat. Das Wichtigste ist scheinbar, sich seiner eigenen inneren Ressourcen bewusst zu sein, damit diese bei Bedarf aktiviert werden können.</p>
<p>Allerdings wissen sehr viele Menschen heutzutage nicht (mehr), welche inneren Ressourcen sie tatsächlich haben. Deswegen finde ich es sehr erbaulich, auch in den kalten Monaten raus in die Natur zu gehen und mich dort umzuschauen. Denn hier finden sich ganz viele Beispiele für Resilienz: Ein Baum, vom Sturm umgeweht, treibt neu aus; ein Amselpärchen, dessen Nest und Brut durch eine freche Elster zerstört wurde, sucht sich ein neues Zuhause; an einer Steilwand mit nur wenig Boden zum Wachsen und Gedeihen, wachsen viele Pflanzen und sogar Bäume…</p>
<p>Gehe also auch Du raus in die Natur und nimm Dir Deine Naturauszeit im Spätherbst. Schaue Dich dabei um: Was kannst Du alles in Deiner Umgebung an Beispielen für Resilienz entdecken? Überlege dabei, welche Schwierigkeiten und Hindernisse Du in der Vergangenheit bereits überwunden hast. Welche Deiner inneren Ressourcen und welche Deiner Stärken und Talente haben Dir dabei geholfen? Wie könntest Du diese in anderen herausfordernden Situation wieder aktivieren?</p>
<h2><strong>2) Eine Naturauszeit im Spätherbst tut Gehirn und Körper wohl</strong></h2>
<p>Die Natur hat wohltuende Wirkungen sowohl auf uns als „Gesamtsystem Mensch“ als auch vor allem auf unser Gehirn. Nicht nur, dass wir uns nach einem kurzen Aufenthalt in der Natur wieder besser konzentrieren und fokussieren können. Unser durch die viele Arbeit am Computer meist überreiztes Gehirn kommt bei einem Spaziergang oder einer Wanderung in der Natur zur Ruhe und schaltet dabei vom angespannten in den entspannten Zustand über.</p>
<p>Nach einem anstrengenden Tag auf der Arbeit, bei der Du Dein Gehirn sehr gefordert hast, kannst Du diesem hochleistungsfähigen Organ etwas Gutes tun, wenn Du – und sei es auch nur kurz – rausgehst und Dir so eine Naturauszeit im Spätherbst gönnst. Denn wissenschaftliche Untersuchungen haben erwiesen, dass unser Gehirn in der Natur am besten regenerieren und entspannen kann. Und auf ein entspanntes Gehirn folgt ein entspannter Körper.</p>
<p>Vor allem, wenn wir uns regelmäßig in der Natur aufhalten, können wir erleben, wie wir ausgeglichener, entspannter und auch gesünder werden. Außerdem lassen wir Stress nicht mehr so leicht an uns heran. Das wurde ebenfalls wissenschaftlich bewiesen: Jemand, der sich regelmäßig in der Natur aufhält, reagiert gelassener auf Schwierigkeiten und Herausforderungen und hat stressige Situationen besser im Griff.</p>
<h2><strong>3) Die Natur als Coach</strong></h2>
<p>Die Natur kann Dich außerdem auch als Psychotherapeut oder Coach unterstützen. Dass kannst Du bereits daran erkennen, dass Du, sobald Du Dich in der Natur bewegst, häufig auf ganz neue Gedanken kommst. Oder in Dir kommen Gedanken hoch, die zwar schon lange in Dir geschlummert haben, die Du aber bislang tief in Dir vergraben hieltest.</p>
<p>Ich gehe beispielsweise immer, bevor ich eine neue Aufgabe bearbeite oder eine wichtige Entscheidung treffe, in den Wald – auch jetzt, und nehme mir so eine Naturauszeit im Spätherbst. Hier in der Natur purzeln mir quasi neue Ideen für die Herangehensweise an die Aufgabe nur so zu. Und auch Entscheidungen, die ich nach einem Aufenthalt im Wald getroffen habe, haben sich bislang immer als genau richtig und stimmig für mich herausgestellt.</p>
<h2><strong>4) Gesundheitsvorsorge aus der Natur</strong></h2>
<p>Die Natur hilft Dir jedoch nicht nur dabei, Deine Akkus aufzuladen, zu entspannen und Stress abzubauen, auch Deine Gesundheit wird von ihr gepuscht. Abgesehen davon, dass Du Dich sportlich betätigst und so Dein Fitnesslevel steigerst, wenn Du Dich in der Natur bewegst, kommt auch Dein Immunsystem in Schwung. Und zwar durch die Phytonzide.</p>
<p>In dem Blogbeitrag „<a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist" target="_blank" rel="noopener">Warum die Natur als Kraftquelle so wertvoll ist</a>“ hatte ich sie schon einmal erwähnt. Bei Phytonziden handelt es sich um flüchtige, aromatische Stoffe, die vor allem von den Blättern und Nadeln der Bäume in die Waldluft abgegeben werden und eigentlich den Bäumen und Pflanzen als Kommunikationsmittel dienen. Doch es wurde wissenschaftlich erwiesen, dass sie auch uns gut tun: Sie „docken“ nämlich in unserem Immunsystem an und sorgen für einen Anstieg sowohl von Anzahl als auch Aktivität unserer „Killerzellen“; also der Zellen, die unter anderem virusbefallene Zellen in unserem Körper unschädlich machen.</p>
<p>Und auch wenn im Herbst und Winter viele Laubbäume ihre Blätter abgeworfen haben, finden sich in unseren Wäldern noch ganz viele Nadelbäume, deren Nadeln (welches strenggenommen auch Blätter sind) ebenfalls Phytonzide absondern. Natürlich ist die Konzentration an diesen Stoffen in den kalten Monaten in der Waldluft niedriger als im Sommer, wo sämtliche Bäume mit ihrem vollen Blättergewand glänzen. Nichtsdestotrotz ist die Konzentration an Phytonziden immer noch ausreichend, um Dein Immunsystem zu „puschen“ und Dich resistenter gegen Erkältungskrankheiten zu machen.</p>
<p>Auch wenn Du also so gar keine Lust hast, es draußen kalt ist und eventuell sogar Nebel durch den Wald wabert: Gehe trotzdem raus und gönne Dir Deine Naturauszeit im Spätherbst. Es lohnt sich!</p>
<h2><strong>5) Spiel und Spaß bei einer Naturauszeit im Spätherbst</strong></h2>
<p>Die Natur tut uns grundsätzlich und allumfassend gut: Sie schafft Glücksmomente und sorgt dafür, dass wir auf einem Spaziergang oder einer Wanderung unsere Akkus wieder aufladen können. Außerdem beschert sie uns mehr an Konzentration und Kreativität, puscht unser Immunsystem und fördert unsere psychische und physische Gesundheit. Zudem kostet sie noch nicht mal was und ist rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag, an 7 Tagen in der Woche – für uns da.</p>
<p>Wir können dabei einfach „nur“ in ihr spazieren gehen oder wir machen gleich eine Wanderung. Auch Jogging, Nordic Walking oder ähnliches machen in einem Waldgebiet beziehungsweise in einem Park viel mehr Spaß als in einem Wohnviertel oder neben einer befahrenen Straße.</p>
<p>Und auch der Spielefaktor kommt in der Natur nicht zu kurz: Weißt du noch, wie gerne Du als Kind „Verstecken“ gespielt hast? Und wie toll Du Dich gefühlt hast, als Du alle Deine Freunde in ihren Verstecken aufgespürt hast? Die Tiere des Waldes spielen jetzt mit Dir: Welche kannst Du bei einer Wanderung entdecken? Lugt da zum Beispiel ein keckes Eichhörnchen hinter einem Baumstamm hervor? Versteckt sich dort ein lustiges Rotkehlchen in dem Gebüsch? Flitzt vorne am Weg eine kleine, flinke Spitzmaus noch schnell in ihr Versteck? Sei wach und schau Dich aufmerksam um. Wie bereits weiter oben schon geschrieben, beruhigt bereits die bloße Betrachtung einer natürlichen Landschaft unser ge- und teilweise überreiztes Gehirn.</p>
<p>Und natürlich kannst Du auch Deine Hobbies in der Natur „aufwerten“: Du fotografierst gerne? Dann nehme auf einer Deiner nächsten Wanderungen Deine Kamera mit und lass Dich vom Lichteinfall, von den Licht- und Schattenspielen oder einfach von besonderen Formen, die die Natur hervorgebracht hat, inspirieren.</p>
<p>Du malst oder schreibst gerne? Dann schau Dich mit wachem Verstand um: Die Natur kann Dein nächstes Motiv oder das nächste Thema für deine Geschichte oder Dein Gedicht sein.</p>
<p>Du bastelst gerne? Warum dann nicht mal Naturmaterialien verarbeiten? Hier findest Du einige Inspirationen: <a href="https://freshideen.com/dekoration/basteln-mit-naturmaterialien-herbst-deko.html" target="_blank" rel="noopener">https://freshideen.com/dekoration/basteln-mit-naturmaterialien-herbst-deko.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte Dir in diesem Naturimpuls zeigen, dass es sich auch in den kalten Monaten für Dich lohnen kann, Dir eine Naturauszeit im Spätherbst einzurichten.</p>
<p>Damit wünsche ich Dir viele entspannte (und gar nicht so kalte) Natur-Momente,<br /><span style="color: #003300;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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		<item>
		<title>Im August mit Hilfe der Natur neue Energie tanken</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/mit-hilfe-der-natur-neue-energie-tanken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 15:32:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur im Monat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=2783</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Der August ist der Monat der Reife und Fülle und auch wir können zu dieser Zeit mit Hilfe der Natur neue Energie tanken.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der August ist der Monat der Reife und Fülle. Und auch für uns bieten sich sehr viele Möglichkeiten, wie wir diesen Monat nutzen und mit Hilfe der Natur neue Energie tanken und unsere Akkus wieder aufladen können. In diesem Naturimpuls stelle ich dir sieben Möglichkeiten dazu vor.</p>
<h2><strong>1) Mit Hilfe der Natur neue Energie tanken durch das Wahrnehmen der Fülle um Dich herum</strong></h2>
<p>Wenn Du Dich zu einem Spaziergang oder einer Wanderung aufmachst, wirst Du überall auf die Fülle, die die Natur uns diesen Monat beschert, aufmerksam werden: Bäume und Sträucher hängen voller Früchte. Überall leuchten Dir rotbackige Äpfel, saftig-gelbe Mirabellen und pralle, schwarz-rote Brombeeren entgegen.</p>
<p>Beobachte einmal, wie viele Bäume und Sträucher bei Deinem Spaziergang oder Deiner Wanderung Früchte tragen. Was kannst Du alles entdecken? Wie viele verschiedene Früchte begegnen Dir auf Deinem Weg?</p>
<p>Setze ganz bewusst Deinen Sehsinn ein, um mit Hilfe der Natur neue Energie zu tanken. Denn bereits die bloße Betrachtung einer natürlichen Landschaft beruhigt unser durch die viele digitalen Geräte, mit denen wir uns umgeben, ge- und teilweise überreiztes Gehirn.</p>
<h2><strong>2) Leckere Früchtchen helfen Dir beim Akkus aufladen</strong></h2>
<p>Du kannst Dich an der Fülle um Dich herum nicht nur satt sehen. Auch satt essen ist durchaus erlaubt.</p>
<p>Wer schon einmal Brombeeren oder Heidelbeeren frisch vom Strauch gegessen hat, wird diese selbst gesammelten Beeren gekauften immer vorziehen. Wenn Du also weißt, dass Du bei einem Spaziergang an solchen Sträuchern vorbeikommst, nimm ein kleines Gefäß mit. So kannst Du die leckeren Früchtchen nicht nur sofort vernaschen, sondern auch einige für den nächsten Tag mit nach Hause nehmen. Das Sammeln der Früchte alleine reicht bereits aus, unsere inneren Akkus wieder aufzuladen – einfach, indem wir unsere Gedanken auf diese Tätigkeit richten und uns an der leuchtenden Pracht erfreuen. Und schon nach kurzer Zeit sind wir wieder von neuer Energie erfüllt.</p>
<p>Wenn Du außerdem die Gelegenheit hast und so viel ernten kannst, dass es sich lohnt, diese Früchte zu verarbeiten und überdies – so wie ich – auch beim Kochen und Backen Energie tanken kannst, dann nichts wie ran an die Früchtchen. Anschließend lockt die Belohnung in Form von etwas Selbstgemachtem und Leckerem.</p>
<h2><strong>3) Mit Hilfe der Natur neue Energie tanken durch einen Spaziergang entlang leuchtender Felder</strong></h2>
<p>Wenn Du die Möglichkeit hast, an Getreidefeldern entlang zu spazieren, solltest Du Dir diese Chance nicht entgehen lassen. Gleich mehrere Sinne werden hier angesprochen, dass es für unser ge- und teilweise überreiztes Gehirn eine wahre Wohltat ist.</p>
<p>Zum einen gibt es etwas für unseren Sehsinn: Je nach Sonnenstand und Tageszeit verändert das Kornfeld seine Farbe. Mal ist es ein einfaches Beige, dann ein leuchtendes, fast metallisch wirkendes Bronzebraun und mal schimmert es golden. Auch die Farbnuance kann – je nach Kornart – unterschiedlich sein. Sei einmal ganz aufmerksam: Wie viele verschiedene Brauntöne nimmst Du wahr?</p>
<h2><strong>4) Lausche dem Rauschen des Korns</strong></h2>
<p>Auch unser Hörsinn kommt nicht zu kurz, sodass wir auch dadurch und mit Hilfe der Natur neue Energie tanken können: Beruhigend wirkt das Rauschen des reifen Korns; beinahe hat es schon meditativen Charakter. Wenn Du Gelegenheit hast, Dich einige Minuten neben einem Kornfeld niederzulassen und zu lauschen, wie der Wind hindurchfährt, wird dich dieses Geräusch in Minutenschnelle beruhigen und Du kannst mit Hilfe der Natur neue Energie tanken.</p>
<p>Wie klingt das Rauschen des Korns für Dich? Wie Blätterrascheln im Wald, eher wie das Rauschen der Brandung oder ganz anders? Verändert sich das Geräusch vielleicht auch, je nach Windstärke? Versuche, ganz genau hinzuhören.</p>
<h2><strong>5) Energie tanken durch Brot backen</strong></h2>
<p>Jetzt fehlen von unseren Sinnen noch Tast-, Geruchs- und Geschmackssinn. Diese werden auf der Arbeit und vor allem im Büro oft vernachlässigt. Um jedoch Deine inneren Energiequellen wieder aufzuladen, ist es gut, sich bewusst auch diesen Sinnen zuzuwenden. Bei der Verarbeitung des Korns geht das ganz prima. Und was eignet sich besser dazu, als Dir ein leckeres Brot zu backen?</p>
<p>Ich liebe es beispielsweise, meine Hände in einem Teig zu versenken und ihn zu kneten. Aber natürlich kann das auch eine Küchenmaschine für Dich erledigen. Und dann erst der Geruch, wenn das Brot im Backofen backt, gar nicht zu reden vom ersten Bissen des noch warmen Brotes…</p>
<p>Hmmm, himmlisch… kein gekauftes Brot kann jemals so gut schmecken!</p>
<p>Falls Du kein Brotrezept zur Hand hast, hier ist ein ganz einfaches: <a href="http://www.chefkoch.de/rezepte/474391141208608/Vollkorn-Blitz-Brot.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.chefkoch.de/rezepte/474391141208608/Vollkorn-Blitz-Brot.html</a></p>
<h2><strong>6) Farbtupfer zwischen Brauntönen</strong></h2>
<p>Bei einem Spaziergang entlang von Kornfeldern kannst Du auch hin und wieder bunte Farbtupfer erkennen – rot, blau, gelb und noch viele weitere Farben mehr. Lustig blitzen diese zwischen den Kornähren hervor und locken uns näher heran, um ihre bunte Pracht zu bestaunen.</p>
<p>Weißt Du, welche Pflanzen Du vor Dir hast? Meist sind es Kornblumen, Kamille und Mohn, die die Gesellschaft des Korns suchen. Aber auch Schafgarbe, Rainfarn, Wegwarte und Beifuß stehen gerne am Rande eines Kornfeldes.</p>
<p>Selbst wenn Du nicht weißt, welche Pflanzen Du vor Dir hast, genieße einfach ihre Schönheit. Schau sie Dir genau an. Vielleicht fällt Dir ja eine Besonderheit auf, an der Du sie das nächste Mal, wenn sie Dir begegnen, erkennen kannst.</p>
<p>Nun lassen wir aber das Korn hinter uns.</p>
<h2><strong>7) Bei einem Heuschreckenkonzert neue Energie tanken</strong></h2>
<p>Nichts ist beruhigender als an einem warmen Sommerabend den Heuschrecken auf der Wiese zuzuhören. Fast scheint es so, als veranstalteten diese Tierchen ein Konzert nur für Dich! Und wie es bei guter Musik der Fall ist: Ganz automatisch fängst Du an zu entspannen und Deine inneren Akkus mit neuer Energie aufzuladen.</p>
<p>Solltest Du keine Gelegenheit haben ein Heuschreckenkonzert „live“ zu hören, gibt es mittlerweile sehr gute Aufnahmen im Internet. Zum Beispiel diese: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uB_PI3iuumg" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=uB_PI3iuumg</a></p>
<p>So holst Du Dir das Konzert quasi ins Wohnzimmer, auf den Balkon oder gar auch auf die Arbeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bestimmt fallen Dir noch viele weitere Möglichkeiten ein, wie Du im August mit Hilfe der Natur neue Energie tanken kannst. Probiere diese oder eine der obigen Impulse einfach einmal aus und lass Dich überraschen, was die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> für Dich bereithält.</p>
<p>Ich wünsche Dir ganz viele entspannte Natur-Momente im August,<br /><span style="color: #008000;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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		<item>
		<title>5 Impulse, wie Du im Juni in der Natur zu neuer Energie kommen kannst</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/im-juni-in-der-natur-zu-neuer-energie-kommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 15:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Der Juni ist der perfekte Monat, in dem Du in der Natur zu neuer Energie kommen kannst. Denn warme Tage und Sonnenschein bringen uns dazu, uns mehr draußen aufzuhalten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Juni ist der Sommer bei uns angekommen: Warme Tage und Sonnenschein bringen uns dazu, uns mehr draußen – im Garten, auf Balkon oder Terrasse – aufzuhalten. Sogar mehr noch: Der Juni ist der perfekte Monat, in dem Du in der Natur zu neuer Energie kommen kannst.</p>
<p>Du fragst Dich, wie das gehen soll? Das zeige ich Dir in diesem Naturimpuls.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>1) In der Natur zu neuer Energie kommen durch Pflanzen am Wegesrand</strong></h2>
<p>Mittlerweile stehen fast alle Pflanzen, die in den Vormonaten gekeimt sind, in Blüte und erfreuen uns mit ihren vielfältigen Farben und verschwenderischen Düften. Doch nicht nur unsere Augen und unsere Nasen erfreuen sich an ihnen. Die Pflanzen können uns außerdem nach einem langen Tag im Büro dabei helfen, wieder zu neuer Energie zu kommen und unsere Akkus aufzuladen.</p>
<p>Mache Dich dazu nach der Arbeit einfach zu einem Spaziergang oder einer kleinen Wanderung auf. Da es ja lange hell ist, brauchst Du auch nicht zu befürchten, es vor Einbruch der Dunkelheit nicht zurück zu schaffen. Beobachte während der Wanderung oder des Spazierganges, was am Wegesrand wächst. Nimm dabei alles genau wahr: Die vielen verschiedenen Farben und Grüntöne, die verschiedenen Formen der Pflanzen, ihre Standorte, vielleicht auch ihren Geruch und wie sie sich anfühlen. Solche Streifzüge sind wie geschaffen, um unsere inneren Akkus wieder aufzufüllen und in der Natur zu neuer Energie zu kommen. Ich bezeichne ja, wie Du sicherlich weißt, die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> &#8211; und das nicht umsonst.</p>
<h2><strong>2) Mit Pflanzenwissen Deine Akkus aufladen</strong></h2>
<p>Wenn Du jetzt so durch die Natur spazierst oder wanderst und Dir die vielen Pflanzen ansiehst, die dort wachsen, kannst Du Dich fragen, welche Pflanzen Du davon kennst. Und welche sind Dir vielleicht auch als Heilpflanze bekannt? Und kennst Du vielleicht sogar ihre Wirkungen, die sie auf uns Menschen haben?</p>
<p>Und auch wenn Du (noch) keine Pflanzenkennerin sein solltest, kannst Du Dir trotzdem ein Wissen über Pflanzen erwerben. Natürlich nur, wenn sich das für Dich stimmig anfühlt und es Dir nicht zusätzlichen Stress bereitet.</p>
<p>Dazu könntest Du bei einem Spaziergang oder einer Wanderung besonders aufmerksam sein und die Pflanzen, die am Wegesrand wachsen, ganz genau betrachten. Spricht Dich eine davon vielleicht besonders an? Und weißt Du, was für eine Pflanze das ist? Wenn nein, betrachte das als Gelegenheit, Dich intensiver mit dieser Pflanze, die Dich quasi „angesprochen“ hat, auseinanderzusetzen.</p>
<p>Der erste Schritt dazu könnte darin bestehen, herauszufinden, um was für eine Pflanze es sich handelt. Im zweiten Schritt kannst Du versuchen, mehr über diese Pflanze herauszufinden, zum Beispiel wo ihr Name herkommt, für was sie in der (Volks-)Medizin verwendet wird, welche besonderen Merkmale sie hat und so weiter. Literatur dazu findest Du entweder im Internet oder Du leihst Dir Bücher aus der Stadtbibliothek in Deiner Nähe aus. Ein weiterer Schritt könnte sein, dass du beginnst, mit dieser Pflanze zu arbeiten: Wenn sie beispielsweise essbar ist, dass Du Dir etwas mit ihr kochst oder, wenn es ein ätherisches Öl von ihr gibt, dass Du dieses für ein Körperöl oder ähnliches verwendest, welches Du dann benutzen kannst.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit besteht natürlich auch darin, Dich zu der Pflanze zu setzen und mit ihr Fürsprache zu verschiedenen Themen, die Dich gerade beschäftigen, zu halten. Stelle dazu einfach eine Frage an die Pflanze, die Dir gerade unter den Nägeln brennt – laut ausgesprochen oder auch nur in Gedanken; wie es sich für Dich gut und richtig anfühlt. Werde anschließend ganz still und lasse alles kommen, was kommen möchte (Wörter, Bilder, Gefühle etc.). Notiere Dir die Antworten und schau nach ein paar Tagen erneut in diese Aufzeichnungen, vor allem wenn Du im ersten Moment mit diesen Informationen nichts anfangen konntest. Meiner Erfahrung nach dauert es meist ein paar Tage, bis sich einem die Antwort offenbart.</p>
<p>Und wenn Du spirituell aufgeschlossen bist und / oder sogar Erfahrungen mit schamanischen Reisen hast, kannst Du natürlich auch eine Reise zu und mit dieser Pflanze unternehmen und gespannt sein, was sich alles dabei ergibt.</p>
<h2><strong>3) Neue Energie tanken durch und mit einem Wildblumenstrauß</strong></h2>
<p>Liebst Du Blumen auch so wie ich? Und schmückst Du auch gerne Deine Räumlichkeiten mit Blumen oder Blumensträußen?</p>
<p>Dann ist jetzt der ideale Monat, um Dir einen Wildblumenstrauß selber zu pflücken. Gehe dazu am besten auf eine Wiese, auf der viele verschiedene Gräser, Pflanzen und Blumen stehen. Und dann lass Dich einfach durch die Farben und Formen inspirieren und von Deiner Intuition leiten und stelle Dir einen schönen Blumenstrauß zusammen, den Du Dir anschließend zuhause in eine Vase stellst.</p>
<p>Nach so einem Blumen-pflück-Spaziergang komme ich immer strotzend vor Energie nach Hause.</p>
<h2><strong>4) Bei einem Picknick Deine Akkus aufladen</strong></h2>
<p>Was bietet sich an einem schönen Sommertag mehr an, als auf einer lauschigen Wiese ein Picknick zu machen? Vielleicht auch mit einer oder mehreren guten Freundinnen und Freunden.</p>
<p>Suche Dir eine schöne Wiese heraus, auf der Du auch Schatten findest, wenn die Sonne gar zu heiß vom Himmel herunterbrennt. Packe Deinen Picknickkorb (oder natürlich auch einen Rucksack) voll mit leckeren Sachen, die sich leicht transportieren lassen. Wenn Du alleine picknicken gehst (was im Übrigen auch sehr schön und entspannend sein kann), nimm Dir ein Buch oder irgendetwas anderes mit, womit Du Dich während dieser Auszeit beschäftigen möchtest. Das kann beispielsweise eine Strickarbeit, einen mp3-Player mit einem Hörbuch oder schöner Musik sein. Alles, wonach Dir der Sinn steht.</p>
<p>Und dann mache es Dir auf der Wiese bequem und genieße die Zeit für Dich. Mache, worauf Du Lust hast. Wenn Du lesen willst, lese, wenn Du den Wolken nachschauen möchtest, dann schaue den Wolken nach. Und wenn Du schlafen möchtest, dann schlafe.</p>
<p>Und wenn Du mit Freundinnen dort bist, dann genießt das Zusammensein und gute, tiefsinnige Gespräche. Vielleicht ist es euch aber auch möglich, einfach nur nebeneinander zu sitzen, ohne zu reden. Auch so kann man in der Natur zu neuer Energie kommen.</p>
<h2><strong>5) Dem Tanz der Glühwürmchen zuschauen</strong></h2>
<p>Im Juni kommen die Glühwürmchen heraus und man kann ihnen bis tief in die Nacht hinein bei ihrem Tanz zuschauen. Vielleicht hast Du einen eigenen Garten oder einen Schrebergarten? Dann genieße dort die Zeit nach der Arbeit. Sobald die Dämmerung einsetzt, mache sämtliche Lichter aus. Schon bald werden sich kleine Lichtpunkte zeigen, die über das Gras oder die Wiese fliegen. An einem Tag sind es vielleicht mehr, an einem anderen wieder weniger.</p>
<p>Genieße das Schauspiel. Und auch wenn die Glühwürmchen natürlich dieses Schausiel nicht allein für Dich aufführen, sondern damit ihre Geschlechtspartner anlocken wollen, um sich fortzupflanzen, kannst Du Dir trotzdem vorstellen, dass es ein Schauspiel in mehreren Akten ist und Du der Zuschauer, der still dabeisitzt und genießt.</p>
<p>Wenn Du keinen eigenen Garten haben solltest, gibt es bestimmt in Deiner Nähe einen kleinen Park. Auch dort tummeln sich Glühwürmchen, die mit Beginn der Dämmerung ihre Lichter „anknipsen“ und ihren Tanz aufführen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe, ich habe Dich dazu inspirieren können, im Juni mehr nach draußen zu gehen und durch Naturerlebnisse Deine Akkus aufzuladen. Dieser Monat ist geradezu ideal, wenn Du in der Natur zu neuer Energie kommen möchtest: Denn meist ist es trocken, sonnig und warm. Also – worauf wartest Du noch? Nichts wie raus!</p>
<p>Ich wünsche Dir ganz viele entspannte Natur-Momente im Juni,<br /><span style="color: #008000;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Du Deine Akkus in der Natur aufladen kannst</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/deine-akkus-in-der-natur-aufladen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 14:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>In diesem Naturimpuls gebe ich Dir sieben einfache und leicht umzusetzende Tipps, wie Du Deine Akkus in der Natur aufladen kannst</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner">Die Natur als Kraftquelle hat Dir viel zu bieten. Deswegen kann ich Dir nur wärmstens ans Herz legen, regelmäßig raus zu gehen und diese positiven Auswirkungen selber zu erfahren. Doch was tun, wenn Du das zwar möchtest, aber nicht genau weißt, wie Du Deine Akkus in der Natur aufladen und neue Energie tanken kannst?</p>
<p>Dann kommt dieser Naturimpuls wie gerufen. Hier gebe ich Dir sieben einfache und leicht umzusetzende Tipps.</p>
<h2><strong>1) Durch einfaches Gehen Deine Energiereserven wieder in Schwung bringen</strong></h2>
<p>Wusstest Du, dass Du bereits durch das bloße Gehen sowohl besser Reflektieren als auch auf neue Gedanken kommen kannst?</p>
<p>Auch das Aufladen Deiner Akkus und das Tanken neuer Energien sind mit einem einfachen Spaziergang oder einer kleinen Wanderung durchaus möglich. Du brauchst dazu auch gar nicht lange unterwegs zu sein: 30 Minuten reichen oft schon, damit Du Dich wieder erfrischt, gestärkt und mit neuer Energie erfüllt fühlst. Und meist brauchst Du auch gar keine großen Strecken zu einem Ausflugsziel in Kauf zu nehmen. Parks oder botanische Gärten finden sich in jeder Stadt! Es braucht also nicht immer ein „richtiger“ Wald sein.</p>
<p>Außerdem kommen bei diesem kleinen Marsch nicht nur Deine inneren Energiereserven wieder in Schwung. Auch Dein ganzer Körper, der ja meist während des Tages an einem Schreibtisch und vor dem Computer gesessen hat, wird bewegt. So tust Du noch etwas für Deine Gesundheit und läufst außerdem dem Stress auf der Arbeit davon.</p>
<p>Und dass die Natur eh unschlagbar ist, was Stressreduzierung und Gesundheitsvorsorge angeht, davon habe ich in einem früheren Naturimpuls berichtet: <a title="Warum die Natur als Kraftquelle so wertvoll ist" href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Warum die Natur als Kraftquelle so wertvoll ist</a>.</p>
<h2><strong>2) Deine Akkus in der Natur aufladen &#8211; ganz ohne Anstrengung!<br />
</strong></h2>
<p>Als ich oben geschrieben habe, dass Du gehen sollst, meinte ich das auch so: Also wirklich gehen – und nicht etwa joggen oder eine schweißtreibende Wanderung! Denn kann es etwas Schöneres geben als bei herrlichem Sonnenschein gemütlich zwischen alten Bäumen in einem Park herumzuschlendern und zu flanieren?</p>
<p>Und wenn Du genug vom Gehen hast, spricht auch nichts dagegen, dass Du Dich hinsetzt und von einer Bank oder Wiese Deine Umgebung betrachtest. Dabei kannst Du einfach ziellos Deine Blicke schweifen lassen oder Dich ganz detailliert mit einer Pflanze, einem Baum oder etwas, das gerade vor Deinen Füßen herumkrabbelt, beschäftigen und ganz genau betrachten, wie die Pflanze, der Baum oder das Krabbeltierchen aussieht. Dieses genaue Betrachten ist auch als Kurz-Auszeit, also zum Beispiel für die Mittagspause, sehr geeignet.</p>
<p>Möchtest Du weitere Impulse haben, um zu erfahren, wie Du ohne Anstrengung die Natur genießen und dabei Stress abbauen und neue Energie tanken kannst? Dann lese den folgenden Naturimpuls: <a href="https://heidemarie-wolter.de/wie-du-ohne-anstrengung-in-der-natur-stress-abbauen-und-entspannen-kannst" target="_blank" rel="noopener">Wie Du ohne Anstrengung in der Natur Stress abbauen und entspannen kannst</a>.</p>
<h2><strong>3) Akkus in der Natur aufladen während Du den Wolken hinterherschaust</strong></h2>
<p>Während Du auf einer Bank oder auch auf einer Wiese sitzt, kannst Du Deinen Kopf in den Nacken legen und zu den Wolken hochschauen. Ich finde es immer sehr faszinierend, wie viele verschiedene Formen von Wolken ich am Himmel erkennen kann. Mal sehe ich einen Zug, dann ein Gesicht und noch ein andermal ein Schiff.</p>
<p>Auch beim Beobachten der Wolken lassen sich unsere inneren Akkus prima mit neuer Energie füllen. Schaue einfach den Wolken nach, wie sie träge oder auch schnell über den blauen Himmel hinweg ziehen. Wenn Du möchtest, suche Dir eine Wolke heraus, deren Reise über den Himmel Du verfolgst, bist Du sie nicht mehr sehen kannst.</p>
<p>Oder Du machst es so wie ich und versuchst, in den Wolken Formen zu erkennen. Was ist die witzigste oder unglaublichste Form, die Du erkennen kannst?</p>
<h2><strong>4) Akkus in der Natur aufladen, indem Du Dich mit einem Baum beschäftigst</strong></h2>
<p>Bäume sind für mich majestätische Wesen, die eine unglaubliche Kraft besitzen. Dabei sind sie sehr selbstlos, denn sie geben uns gerne von dieser Kraft ab.</p>
<p>Wenn Du also einmal das Gefühl haben solltest, dass ein Tag Dir ganz viel Deiner innerer Energien abverlangt hat, dann gehe am besten in einen Wald oder auch in einen Park, in dem viele Bäume stehen. Schlendere zuerst ganz gemütlich umher und warte, bis Dich ein Baum „anspricht“. Vielleicht haben die Blätter dieses Baumes eine besondere Form, die Dich anzieht, oder der Baum hat etwas anderes und besonderes an sich, was Deine Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt hat. Versuche nicht, darüber nachzugrübeln, was es tatsächlich war. Nimm es einfach als ein Zeichen, dass der Baum seine Kraft und Energie mit Dir teilen möchte.</p>
<p>Stelle Dich zuerst dem Baum gegenüber hin und schaue an seinem Stamm empor bis zu seiner Krone. Atme dabei tief ein und aus. Anschließend trittst Du ganz nah an den Baum heran und lehnst Dich mit dem Rücken an seinen Stamm. Schließe die Augen und atme ein paarmal tief ein und aus.</p>
<p>Spürst Du schon, wie Deine Akkus und inneren Energiereserven wieder gefüllt werden?</p>
<p>Fühle den Stamm in Deinem Rücken. Wie fühlt es sich an: Ist es eher bequem, an dem Baum gelehnt zu stehen oder unbequem? Wenn letzteres, kannst Du Deine Position natürlich gerne ändern, solange, bis es sich für Dich gut und bequem anfühlt.</p>
<p>Spüre dann weiter: Ist der Stamm des Baumes kalt oder warm? Und kannst Du, vielleicht auch nur ganz leicht, das stetige Fließen der Energie wahrnehmen, welches sich unter der Rinde des Baumes abspielt?</p>
<p>Bleibe so lange mit dem Rücken am Stamm des Baumes gelehnt stehen, bis Du wieder völlig erfrischt und mit neuer Energie erfüllt bist.</p>
<h2><strong>5) Lade Deine inneren Akkus an Deinem Kraftplatz auf</strong></h2>
<p>Neben meiner Wohnung habe ich auch in der Natur einen speziellen Platz, der für mich besonders ist und an dem ich ganz schnell meine inneren Energiereserven wieder aufgefüllt habe: Das ist mein Kraftplatz.</p>
<p>Auch Du kannst Dir so einen Ort suchen. Dabei ist es nicht wichtig, wo in der Natur dieser Ort liegt. Es kann ein schönes Plätzchen im Wald sein, welches zwar nah an einem Wanderweg liegt, aber beispielsweise durch Bäume und Büsche vor Blicken gut geschützt ist. Oder in der Mitte auf einer Wiese, genau dort, wo ein kleiner Baum wächst. Oder an einer Quelle, aus der immer frisches, kühles Wasser sprudelt. Oder auch an einem Sandstrand mit Blick auf den Leuchtturm in der Ferne.</p>
<p>Das Wichtigste ist, dass Du Dich wie magnetisch (und magisch ? ) von diesem Platz angezogen fühlst. Und während Du dort verweilst, dass Du direkt spürst, wie sich Deine Akkus wieder mit neuer, frischer Energie füllen. Und wenn Du dann diesen besonderen Platz verlässt, du wieder ruhig und voll bist mit neuer Kraft, Energie und Lebensfreude.</p>
<p>Vielleicht hast Du auch schon so einen besonderen Platz, Deinen Kraftplatz, in der Natur? Wenn nicht, halte beim nächsten Spaziergang oder der nächsten Wanderung all Deine Sinne geschärft. Oft findet man Sachen, auch Kraftplätze, wenn man am allerwenigsten damit rechnet, sondern einfach, indem man offen ist für neue Erfahrungen.</p>
<h2><strong>6) Akkus durch Plätschern und Rauschen aufladen</strong></h2>
<p>Auch durch Geräusche können wir unsere Akkus in der Natur aufladen. Dabei sollte es sich um natürliche Geräuschquellen handeln. Das können beispielsweise das Zwitschern der Vögel oder das Summen der Insekten sein, der Wind, der durch die Äste und Blätter eines Baumes weht oder aber auch das lustige Plätschern und Gluckern eines Baches oder einer Quelle. Auch sanftes Meeresrauschen ist natürlich möglich.</p>
<p>Dabei ist es bei jedem sehr individuell, was der- oder diejenige am liebsten hört, wodurch wieder Ruhe und Frieden in ihr*ihn einkehrt und was die inneren Energiespeicher bei ihm*ihr wieder auffüllt. Bei mir ist es ganz eindeutig das Meeresrauschen, durch das ich wieder neue Energie tanken kann.</p>
<p>Vielleicht weißt auch Du schon ganz genau, welches Natur-Geräusch Dir hilft, Deine Akkus aufzufüllen. Wenn nicht, suche verschiedene Plätze auf, die Du unproblematisch erreichen kannst, setze Dich dort eine Weile hin und höre einfach nur zu. Wenn sich Deine Akkus wieder mit neuer Energie aufgeladen haben, wirst Du es fühlen.</p>
<h2><strong>7) Durch Gärtnern Deine Akkus in der Natur aufladen</strong></h2>
<p>Auch mit Gartenarbeit kannst Du Deine Akkus in der Natur aufladen. Und wenn ich hier Gartenarbeit schreibe, meine ich nicht nur schweißtreibendes Umgraben oder Unkraut jäten. Natürlich ist auch das mal in einem Garten notwendig, aber Du kannst Deine Energiereserven auch auffüllen, indem Du einfach nur im Garten bist und dort verweilst, mal hier ein verwelktes Blatt zupfst, mal dort ein verdorrtes Zweiglein abbrichst, Deine Pflanzen gießt oder sie einfach genießt. Letzteres vergessen wir nämlich viel zu häufig…</p>
<p>Und auch wenn Du keinen eigenen Garten hast, vielleicht gibt es ja für Dich die Möglichkeit, Dir mit jemandem einen Schrebergarten zu teilen? Oder Du fragst bei den lokalen Naturschutzorganisationen nach, ob sie gegebenenfalls ein Gartengrundstück zur Pflege haben und dort ehrenamtliche Hilfe benötigen. Der <a href="https://www.nabu-heidelberg.de/im-natur-und-erlebnisgarten" target="_blank" rel="noopener">Nabu Heidelberg</a> ist so ein Beispiel, in dem auch ich lange Zeit – zumindest während ich im Süden Deutschlands gewohnt habe – mitgearbeitet habe. Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit auf eine Anzeige in der Zeitung zu antworten, in der ein älteres Ehepaar Hilfe bei der Gartenarbeit sucht.</p>
<p>Jetzt solltest Du sehr gut gerüstet sein, um mit diesem „Werkzeugkoffer“ raus zu gehen, Deine Akkus in der Natur aufzuladen und mit neuer Energie zu füllen.</p>
<p>Ich wünsche Dir ganz viel Spaß und Freude beim Energie tanken in der Natur und viele entspannte Natur-Momente,<br />
<span style="color: #008000;"><strong>Heidemarie</strong></span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Peitschen, essen, düngen: Die Wirkungen der Brennnessel</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/die-wirkungen-der-brennnessel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 14:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=2582</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Die Brennnessel ist eine unserer unbeliebtesten Pflanzen. Nichtsdestotrotz folgt sie uns quasi auf dem Fuße und hält erstaunliche Wirkungen für uns bereit!</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Brennnessel ist eine unserer unbeliebtesten Pflanzen. Nichtsdestotrotz folgt sie uns quasi auf dem Fuße und hält erstaunliche Wirkungen für uns bereit!</p>
<h2><strong>Die Brennnessel ist eine wehrhafte Pflanze</strong></h2>
<p>Die Brennnessel ist ein Kraut, das jeder kennt – auch diejenigen, die es nicht so mit Pflanzen haben. Selbst der Teufel, dem man sämtliche Pflanzenkenntnisse abspricht, erkennt einen Brennnesselbusch auf den ersten Blick. Zumindest laut Dodonäus, der eigentlich Rembert Dodoens hieß und ein flämischer Arzt und Botaniker war. In dessen Kräuterbuch aus dem 16. Jahrhundert steht geschrieben: „‚Dieses Kraut kenn ich‘, sagte der Teufel und setzte sich in einen großen Brennnesselbusch.“</p>
<p>Was der Teufel jedoch kann, sollten wir tunlichst unterlassen. Denn das Kraut ist sehr wehrhaft. Es „brennt“ – was Du wahrscheinlich bereits mindestens einmal erfahren hast. Ich übrigens auch…</p>
<p>Das liegt an den unzähligen kleinen Härchen, die die gesamte Brennnesselpflanze überziehen. Jedoch handelt es sich dabei mitnichten um Haare. Schaut man durch ein Mikroskop, erkennt man, dass es sich um kleine Röhren handelt, die nach oben hin spitz zulaufen und am oberen Ende in eine kleine Kugel münden. Diese bricht bei Berührung leicht ab und dann bohrt sich die so freigelegte Spitze der Röhre in Haut oder Fell, worauf der enthaltene Saft, bei dem es sich um eine Art von Ameisensäure handelt, austritt. Und uns das schmerzhafte Jucken, welches meist von Quaddeln begleitet wird, beschert.</p>
<h2><strong>Abstand haltend und trotzdem Nähe suchend</strong></h2>
<p>Doch obwohl sich die Brennnessel als so wehrhaft darstellt und sich scheinbar jeden – ob Tier, Mensch oder eine andere Pflanze – auf Abstand halten möchte, folgt sie uns überallhin. Denn als Kosmopolit, was bedeutet, dass diese Pflanze auf der ganzen Welt verbreitet ist, wächst sie quasi überall. Am liebsten jedoch in der Nähe von uns Menschen!</p>
<p>Und das kommt nicht von ungefähr: Überall, wo wir den Boden bearbeitet und vielleicht anschließend wieder aufgegeben haben, können die Samen – durch den Wind an diese Stelle geweht – Wurzeln schlagen. Oder die vielen Ausläufer der Brennnesselwurzeln stoßen durch die gelockerten Erdschichten und bilden so eine neue Pflanze aus. Häufig findet sich das Kraut auch an Stellen ein, die von anderen Pflanzen aufgrund zu hoher Harnstoffmengen im Boden gemieden werden. Doch die Brennnessel hat damit kein Problem. Ganz im Gegenteil: Das Zuviel an Harnstoff verhilft der Pflanze zu einem schnelleren Wuchs. Kein Wunder also, dass sie vor allen dort zu finden ist, wo Urin, Jauche oder Gülle den Boden getränkt haben.</p>
<h2><strong>Ein Plätzchen im Garten für die Brennnessel</strong></h2>
<p>Anstelle jetzt angeekelt das Gesicht zu verziehen, sollten wir der Brennnessel dafür dankbar sein, dass sie dort wächst, wo sie wächst. Denn ihre weitverzweigten Wurzeln – durch die sie auch neue Ausläufer und damit neue Pflanzen ausbilden können – lockern die Erde auf und bereiten damit den Boden für andere Pflanzen vor, die sich anschließend leichter an diesen Stellen niederlassen können. Vor allem auf stark verdichteten Flächen, wie Schuttplätzen, Steinbrüchen und Kahlschlägen, ist das auch nötig! Außerdem sammelt die Brennnessel eine Vielzahl an Mineralien in sich, die nach dem Absterben einer dieser Pflanzen wiederum dem Boden zur Verfügung stehen und diesen damit aufwerten und düngen.</p>
<p>Diese Eigenschaften der Brennnessel können wir uns auch im Garten zunutze machen! Gezielt neben Kräutern und/oder Gemüse gepflanzt, sorgt diese tolle Pflanze nicht nur für eine Auflockerung des Bodens und damit für eine bessere Durchwurzelung der neben ihr wachsenden Kräuter, sie gibt auch die in ihr enthaltenen Mineralien in den Boden ab, die dann von den anderen Pflanzen aufgenommen werden können. Dadurch können aromatische Kräuter, zu denen zum Beispiel Pfefferminze, Melisse, Thymian, Rosmarin und viele andere Lippenblütler gehören, ihre Inhaltsstoffe und damit auch die in ihnen enthaltenen ätherischen Öle, vervielfältigen, wodurch ihr Duft als auch ihr Aroma insgesamt ansteigt.</p>
<p>Genau das ist auch der Grund, warum Biogärtner die Brennnessel so lieben. Da wird extra für diese Pflanze eine Ecke des Gartens reserviert. Und dann heißt es ernten, ernten, ernten…</p>
<h2><strong>Ein Tausendsassa mit heilkräftiger Wirkung</strong></h2>
<p>Wer die Wörter Brennnessel und Biogarten hört, denkt wahrscheinlich als allererstes an die vielgerühmte Brennnessel-Jauche. Und auch wenn diese nicht gerade lecker riecht, ist sie durch die vielen Mineralstoffe, die in der Pflanze und damit auch in der Jauche enthalten sind, das beste Mittel zur biologisch-ökologischen Bodendüngung.</p>
<p>Doch neben ihrer Wirkung auf den Boden und auf andere Pflanzen, hat die Brennnessel auch große Wirkungen auf uns. Und nein, ich meine jetzt nicht (nur) das schmerzhafte Brennen, das sie hinterlässt, wenn wir die Pflanze mit bloßer Haut berühren.</p>
<p>Die Brennnessel ist tatsächlich eine unserer besten und stärksten Heilpflanzen und wurde bereits von den größten Gelehrten des Altertums, wie zum Beispiel Ovid und Hieronymus Bock, besungen und geehrt. Sie ist also quasi die pflanzliche Verkörperung der <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a>. Sie enthält in ihren Blättern reichlich Eisen, verschiedene Vitamine und viele Mineralstoffe und kann deswegen unseren Speiseplan bereichern. Ein leckeres Brennnesselsüppchen im Frühling lässt der Frühjahrsmüdigkeit keine Chance. Und auch gekocht als „Spinat“ oder zu Pesto verarbeitet, kann die Pflanze viele Gerichte sowohl optisch als auch nährstoffmäßig aufwerten – und vielleicht sogar den Inhalt unserer Geldbörsen! Denn es wird gesagt, dass der- oder diejenige, der/die am Gründonnerstag Gemüse aus jungen Brennnesselpflanzen isst, das ganze Jahr über keine Geldsorgen mehr haben wird…</p>
<p>Außerdem lassen sich die Blätter gut trocknen und als Tee verwenden. Jedoch nicht einfach nur zum Genuss, sondern als Heiltee! Vor allem bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege wird Brennnesseltee empfohlen. Hier kommen wir erneut zu den vielen Mineralstoffe, die in der Pflanze enthalten sind – unter anderem nämlich Kalium, welches eine osmotische Wirkung hat und somit harntreibend wirkt. Das hat zur Folge, dass die ableitenden Harnwege gut durchgespült und somit die Entzündungsherde aus dem Körper geleitet werden. Auch bei Rheuma wird deswegen Brennnessel als Tee, Tinktur oder auch als Frischpflanzensaft zur Einnahme empfohlen.</p>
<p>Diese Wirkungen sind übrigens nicht nur in der Volksmedizin populär. Auch die Kommission E, eine wissenschaftliche Sachverständigenkommission die die Wirksamkeit pflanzlicher Arzneimittel untersucht, vergab eine positive Monografie für diese therapeutischen Anwendungen! Was bedeutet, dass die Wirkungen der Brennnessel wissenschaftlichen Untersuchungen stand gehalten haben und somit bestätigt sind!</p>
<h2><strong>Peitschen für die Liebe – und gegen Rheuma</strong></h2>
<p>Apropos Rheuma: In früheren Zeiten wurde die Reizung, die durch den Kontakt der bloßen Haut mit der Brennnessel entstand, zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen eingesetzt: Beispielsweise, in dem man die betreffenden Körperteile mit der Brennnessel abrieb oder sie abpeitschte. Letzteres wurde als Urtikation bezeichnet.</p>
<p>Und gepeitscht wurde auch für die Liebe. Denn unsere Vorfahren hatten natürlich noch kein Viagra oder stimulierendes Spielzeug. Stattdessen wurde auf die Brennnessel zurückgegriffen und die äußeren Geschlechtsteile damit gepeitscht, mit dem Erfolg, dass diese besser durchblutet wurden. Derselbe Effekt, der auch bei der Urtikation gegen Rheuma eintrat. Wobei beides keine Methode für Weicheier ist…</p>
<h2><strong>Von knackigen Nüssen und unscheinbaren Blüten</strong></h2>
<p>Neben den jungen, zarten Blättern für das Frühlingsgemüse oder den Tee und dem ganzen Kraut gegen rheumatische Beschwerden können auch die Brennnesselnüsschen geerntet werden.</p>
<p>Moment mal – Nüsse an Brennnesseln? Nun, nicht ganz. Damit sind die Samen der weiblichen Brennnesselpflanze gemeint, die aussehen wie zu klein geratene Bucheckern und einen leicht nussigen Geschmack haben. Diese können im Herbst geerntet werden und entweder frisch oder getrocknet über das Müsli, das Porridge, den Salat oder in den Kräuterquark oder ein anderes Gericht gegeben werden. Auch diese Samen enthalten ungemein viele Mineralstoffe und wirken dadurch anregend und stärkend. Der griechische Dichter Ovid empfahl die Samen sogar als „das beste Aphrodisiakum der Welt“! Quasi Viagra in pflanzlicher Form…</p>
<p>Doch vor den Samen stehen bekanntlich die Blüten. Und vielleicht stutzt Du jetzt und fragst Dich, ob Du schon einmal eine Brennnesselblüte gesehen hast.</p>
<p>Ich kann es Dir beantworten: Ja, Du hast. Nur hast Du wahrscheinlich gar nicht gewusst, dass das eine Blüte ist. Denn so prächtig wie sich die Brennnessel in ihren Wirkungen darstellt, so unscheinbar sind ihre Blüten: Die weibliche Blüte ist sehr klein und am oberen Ende leicht violett gefärbt, die männliche Blüte ist nur unwesentlich größer, jedoch sternförmig aufgefächert mit vier Strahlen. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen, wird die Brennnessel von vielen Schmetterlingen äußerst geliebt. Vor allem Tag-Pfauenauge, Kleiner Fuchs und Admiral umschwirren diese Pflanze und legen ihre Eier an den Blättern ab. Denn auch für den Nachwuchs dieser drei Schmetterlingsarten ist die Brennnessel unverzichtbar: Nur hier finden die Raupen Unterschlupf und Nahrung. Somit stellt die Brennnessel sicher, dass es auch im nächsten Jahr wieder viele bunte Schmetterlinge gibt.</p>
<p>Stellen wir also sicher, dass wir ihr sowohl einen Platz in unseren Gärten und auch in unseren Herzen zur Verfügung stellen!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Fast niemand würde auf die Idee kommen, dass es sich bei diesen relativ unscheinbaren Gebilden um die Blüten der Brennnessel (links: weibliche Blüten, rechts männliche Blüten) handelt!</p></div>
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		<title>Ätherische Öle für die Hausapotheke und die Reise</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/aetherische-oele-fuer-die-hausapotheke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 15:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=2553</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Damit Du die Natur als Kraft- und Inspirationsquelle immer bei Dir hast, findest Du hier die besten ätherischen Öle für Hausapotheke und Reise.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im letzten Naturimpuls habe ich über <a href="https://heidemarie-wolter.de/mit-aetherischen-oelen-entspannen-und-zu-neuer-energie-kommen/" target="_blank" rel="noopener">ätherische Öle</a> und deren Wirkungen berichtet. Deswegen habe ich Dir in diesem Naturimpuls ätherische Öle für die Hausapotheke und die Reise zusammengestellt. Damit hast Du die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener" title="Natur als Kraftquelle">Natur als Kraftquelle </a>nicht nur bei Dir Zuhause, sondern kannst sie sogar in den Urlaub oder auf eine Geschäftsreise mitnehmen!</p>
<h2><strong>Ätherische Öle für die Hausapotheke:</strong></h2>
<ul>
<li>Bergamotte<br />&#8211;&gt; wirkt entspannend, angstlösend und stimmungsaufhellend<br />&#8211;&gt; zum Beispiel in einer Duftlampe nach einem langen und schwierigen Arbeitstag einsetzbar</li>
<li>Cajeput<br />&#8211;&gt; wirkt hustenreizmindernd, schleimlösend und auswurffördernd<br />&#8211;&gt; das perfekte Öl zur Herstellung eines Brustöls oder –balsams gegen Erkältungen</li>
<li>Eukalyptus globulus<br />&#8211;&gt; schleimlösend, auswurffördernd und fiebersenkend<br />&#8211;&gt; das beste Öl bei grippalen Infekten mit Fieber beziehungsweise erhöhter Temperatur</li>
<li>Latschenkiefer<br />&#8211;&gt; schmerzstillend und entkrampfend<br />&#8211;&gt; ein gutes Öl zur Einreibung Deiner Beine nach einem langen Arbeitstag, bei dem Du viel stehen musstest</li>
<li>Lavendel<br />&#8211;&gt; beruhigend, angstlösend und aufbauend; außerdem fiebersenkend, entzündungshemmend, schmerzlindernd, krampflösend, schlaffördernd und insektenabwehrend<br />&#8211;&gt; dieses Öl gehört einfach aufgrund seiner universellen Einsetzbarkeit in jede Hausapotheke!</li>
<li>Niaouli<br />&#8211;&gt; entzündungshemmend, schmerzstillend, schleimlösend und auswurffördernd<br />&#8211;&gt; ebenfalls ein gutes Öl zur Herstellung eines Brustöls oder -balsams gegen Erkältungen</li>
<li>Orange<br />&#8211;&gt; entspannend und stimmungsaufhellend<br />&#8211;&gt; zusammen mit Vanille ein schöner Duft fürs Schlaf- und Kinderzimmer</li>
<li>Palmarosa<br />&#8211;&gt; tröstend, emotional ausgleichend und stressabbauend; außerdem hautpflegend und -regenerierend<br />&#8211;&gt; sehr gut einsetzbar für ein selbsthergestelltes Körperöl</li>
<li>Pfefferminze<br />&#8211;&gt; konzentrationsfördernd, schmerzstillend (vor allem bei Kopfschmerzen), fiebersenkend, kühlend und verdauungsfördernd<br />&#8211;&gt; dieses Öl gehört ebenfalls in jede Hausapotheke</li>
<li>Rosmarin<br />&#8211;&gt; gedächtnisstärkend und konzentrationsfördernd<br />&#8211;&gt; in einer Duftlampe oder auf einem Duftstein sehr gut im Büro einsetzbar</li>
<li>Vanille<br />&#8211;&gt; schlaffördernd und beruhigend; außerdem schmerzstillend und krampflösend<br />&#8211;&gt; ein guter Duft (zusammen mit Orange) fürs Schlaf- oder Kinderzimmer</li>
<li>Zeder<br />&#8211;&gt; stimmungsaufhellend, beruhigend und angstlösend; außerdem schmerzstillend, schleimlösend und auswurffördernd<br />&#8211;&gt; das dritte ätherische Öl, welches in jede Hausapotheke gehört</li>
</ul>
<h2><strong>Ätherische Öle für die Reiseapotheke:</strong></h2>
<ul>
<li>Teebaum<br />&#8211;&gt; entzündungshemmend, schmerzlindernd, juckreizstillend (vor allem bei Insektenstichen) und insektenabweisend<br />&#8211;&gt; auf Reisen gut zu verwenden bei leicht infizierten Wunden, Zahnschmerzen und Insektenstichen</li>
<li>Pfefferminze<br />&#8211;&gt; konzentrationsfördernd, schmerzstillend (vor allem bei Kopfschmerzen), fiebersenkend, kühlend und verdauungsfördernd<br />&#8211;&gt; auf Reisen vor allem bei Kopfschmerzen und Übelkeit einsetzbar</li>
<li>Thymian thymol<br />&#8211;&gt; entzündungshemmend, schleimlösend, auswurffördernd und schmerzstillend<br />&#8211;&gt; auf Reisen gut bei Insektenstichen und –bissen, zum Beispiel Wanzen, zu verwenden</li>
<li>Eukalyptus globulus<br />&#8211;&gt; schleimlösend, auswurffördernd und fiebersenkend<br />&#8211;&gt; auf Reisen das beste Öl bei Erkältungen und Schnupfen</li>
<li>Dein Lieblingsöl<br />&#8211;&gt; auch auf Reisen brauchst Du ab und zu ein Öl einfach „nur“ zum Wohlfühlen</li>
</ul>
<p>Und nun los: Bereichere Deine Haus- und Reiseapotheke mit ätherischen Ölen!</p>
<p>Ich wünsche Dir ganz viele entspannte Natur-Momente und ganz viel Spaß mit Deiner aufgestockten Hausapotheke,<br /><span style="color: #003300;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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		<title>Mit ätherischen Ölen entspannen und neue Energie tanken</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/mit-aetherischen-oelen-entspannen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 15:29:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=2528</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Ätherische Öle sind perfekt dazu geeignet, um zu entspannen und wieder zu neuer Energie zu kommen!</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im letzten Blogbeitrag habe ich über ätherische Ölen, die beim <a href="https://heidemarie-wolter.de/mit-raeuchern-stress-abbauen-und-zu-neuer-energie-kommen/" target="_blank" rel="noopener">Räuchern</a> freigesetzt werden, berichtet. Das möchte ich in diesem Naturimpuls aufgreifen und Dir zeigen, wie Du mit ätherischen Ölen entspannen und zu neuer Energie kommen kannst. Und Dir erneut beweisen, dass Dich die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener" title="Natur als Kradftquelle">Natur als Kraftquelle</a> auch zuhause perfekt unterstützen kann</p>
<h2><strong>Mit ätherischen Ölen entspannen und famose Düfte schnuppern<br /></strong></h2>
<p>Düfte haben sehr viel Einfluss auf unser Leben: Sie versetzen uns in Verzückung, lassen uns entspannen und entscheiden mitunter auch darüber, wen oder was wir sympathisch oder unsympathisch finden oder was uns nicht geheuer ist. Ausdrücke wie „Ich kann Dich gut riechen“ oder „Das stinkt mir“ geben darüber Auskunft.</p>
<p>Daher verwundert es nicht, dass bereits die Menschen im Altertum versucht haben, sich mit Düften zu umgeben. So wurden Duftstoffe zum Beispiel zur Mumifizierung im alten Ägypten, für spirituelle Zwecke zur Ehrung und Opferung der Götter und sogar zu Heilzwecken verwendet.</p>
<p>Vor allem letzteres interessierte den Franzosen Maurice Gattefossé, der im Jahre 1937 den Begriff der Aromatherapie prägte. Auch andere Wissenschaftler begannen sich mit der Wirkung von ätherischen Ölen zu beschäftigen, zum Beispiel deren keimtötende Wirkungen und den Auswirkungen auf unser Nervensystem und unsere Psyche.</p>
<p>Mittlerweile liegen viele wissenschaftliche Studien über ätherische Öle vor, die die Wirkungen dieser zweifelsfrei belegen. Deswegen finden ätherische Öle heutzutage Anwendung bei Heilpraktikern, Naturheilärzten und auch Schulmedizinern. Außerdem haben sie Einzug in Krankenhäuser und Altenheime gefunden.</p>
<p>Und auch wir können uns ihre Wirkungen bei uns zuhause oder im Büro zunutze machen.</p>
<h2><strong>Wie werden ätherische Öle verwendet?</strong></h2>
<h3>In einer Duftlampe</h3>
<p>Am weitesten verbreitet für den Gebrauch von ätherischen Ölen ist die Duftlampe. Die Anwendung ist auch ganz einfach:<br />In die Schale der Duftlampe wird Wasser gefüllt und dort hinein tropfst Du Deine ätherischen Öle. Durch das Teelicht, welches in den Raum unter der Schale gestellt wird, erhitzt sich die Wasser-Öl-Mischung und der Duft gelangt in die Raumluft.<br /><span style="color: #008000;"><strong>Menge:</strong></span> Maximal 5 Tropfen</p>
<h3>Auf einem Duftstein</h3>
<p>Vor allem in Räumen, in denen Du kein offenes Feuer, worunter auch ein Teelicht fällt, betreiben darfst (also zum Beispiel im Büro), bietet sich ein sogenannter Duftstein an. Auf diesen träufelst Du einfach einige Tropfen Deines Lieblingsöls.<br />Dazu haben solche Duftsteine auf der Oberseite eine kleine Mulde mit einer speziellen Textur. Dadurch können die ätherischen Öle gut ihre Duftmoleküle an die Raumluft abgeben. Jedoch habe ich festgestellt, dass auch normale Steine, die ich beispielsweise bei einer Wanderung gefunden und mitgenommen habe, sich sehr gut dazu eignen. Probiere einfach ein wenig aus.<br /><span style="color: #008000;"><strong>Menge:</strong></span> Maximal 3 Tropfen</p>
<h3>Für Raumsprays</h3>
<p>Auch Raumsprays kannst Du sehr gut im Büro einsetzen.<br />Für ein Raumspray werden die ätherischen Öle mit neutralem Alkohol oder Hydrolaten (das sind Pflanzenwässer), gemischt und per Druck auf den Pumpkopf in der Raumluft verteilt.<br />Du kannst so ein Raumspray leicht selber herstellen: Dazu gibst Du 100 ml 45%igen Alkohol (zum Beispiel Doppel-Korn) in eine Pumpflasche und tröpfelst 20 bis 25 Tropfen ätherisches Öl dazu. Gut schütteln und schon kann gesprüht werden.<br />Die folgende Mischung nutze ich bei mir im Büro, um mir eine kurze Auszeit zu gönnen und zu neuer Energie zu kommen; besonders, wenn es mal wieder hoch hergeht:</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Immer mit der Ruhe</strong></span></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>10 Tropfen Melisse</li>
<li>5 Tropfen Lavendel</li>
<li>5 Tropfen Rose</li>
<li>3 Tropfen Neroli</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3>Als Sauna-Aufguss</h3>
<p>Ätherische Öle kannst Du auch dazu verwenden, Dir einen eigenen Saunaaufguss zu kreieren. Bitte jedoch die Öle nicht pur auf die Steine tropfen, sondern immer zusammen mit Wasser.<br /><span style="color: #008000;"><strong>Menge:</strong></span> 5 Tropfen in einer Kelle Wasser</p>
<h3>Für Inhalationen</h3>
<p>Auch einer Erkältung kannst Du mit ätherischen Ölen zu Leibe rücken. Dafür bietet sich am besten eine Inhalation an.<br />Dabei bleibt es Dir überlassen, ob Du ganz traditionell vorgehst (also mit Schüssel und Handtuch) oder Dir ein Inhalationsgerät aus der Apotheke besorgst.<br />Für eine Inhalation benötigst Du immer 3 bis 5 Tropfen.<br />Eine gute Mischung ist beispielsweise die folgende:</p>
<ul>
<li>2 Tropfen Eukalyptus</li>
<li>2 Tropfen Latschenkiefer</li>
</ul>
<p>Das macht die verstopfte Nase wieder frei!</p>
<h3>Als Badezusatz</h3>
<p>Badest Du auch so gerne wie ich?<br />Vor allem wenn ich nach einer langen Wanderung nach Hause komme, bei der mir der Wind so richtig um die Ohren gepfiffen ist, gibt es für mich nichts Schöneres als mir ein heißes, wohlriechendes Bad einzulassen. Aber auch um meine Akkus wieder aufzufüllen und zu neuer Energie zu kommen, verschwinde ich gerne für einige Zeit in der Badewanne.<br />Mittlerweile verwende ich dafür nur noch meine eigenen Badezusätze, egal ob ich mir ein Salzbad oder Sahnebad einlasse oder eine Badesprudelkugel nehme…<br />Für ein Salzbad mischst Du eine Handvoll gutes Meersalz mit 5 bis 10 Tropfen ätherischen Ölen. Vor allem medizinisches Badesalz aus dem toten Meer wirkt alleine schon stressreduzierend und entspannend. Wenn Du nun auch noch 4 Tropfen Lavendel, 2 Tropfen Melisse und 3 Tropfen Rose in das Salz träufelst, hast Du die perfekte Mischung für ein entspannendes Bad am Abend (nach einem langen Arbeitstag).</p>
<h3>Als Körper- und Massageöl</h3>
<p>Natürlich kannst Du Dir mit ätherischen Ölen auch Dein eigenes Körper- oder Massageöl herstellen. Das geht ebenfalls ganz einfach: Du nimmst 50 ml Mandel- oder Jojobaöl und tropfst 15 bis 20 Tropfen ätherische Öle hinzu.<br />Ich beispielsweise liebe rosig-blumige Düfte. Deswegen habe ich immer ein „Traum von Rosen“-Körperöl griffbereit. Folgende ätherische Öle verwende ich dazu:</p>
<ul>
<li>8 Topfen Rosengeranie</li>
<li>5 Tropfen Ho-Blatt</li>
<li>5 Tropfen Palmarosa</li>
</ul>
<p>Hast Du Lust bekommen, Dich intensiver mit ätherischen Ölen auseinanderzusetzen? Dann probiere einfach ein wenig aus. Ich bin davon überzeugt, dass Du sehr schnell die für Dich beste Möglichkeit, für Deinen Alltag herausfinden wirst.</p>
<p>Wenn Du gerne Deine Hausapotheke mit ätherischen Ölen bestücken möchtest, habe ich in einem anderen Naturimpuls geeignete ätherische Öle dafür zusammengestellt: <a href="https://heidemarie-wolter.de/die-besten-aetherischen-oele-fuer-hausapotheke-und-reise/" target="_blank" rel="noopener">Die besten ätherischen Öle für Hausapotheke und Reise</a>.</p>
<p>Und nun wünsche ich Dir ganz viele entspannte Natur-Momente mit ätherischen Ölen,<br /><span style="color: #008000;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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