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	<title>Reisen | Heidemarie Wolter</title>
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	<title>Reisen | Heidemarie Wolter</title>
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		<title>Die schönsten Naturreiseziele in Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 14:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Manchmal brauchst Du gar nicht weit zu reisen: Meine schönsten 10 Naturreiseziele in Deutschland beweisen es Dir.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Viele Menschen streben im Urlaub nach fernen Ländern. Manchmal hat es gar den Anschein, dass je ferner, desto besser und schöner der Urlaub. Dabei brauchst Du gar nicht mal weit zu fahren, um Dich zu erholen und wunderschöne Natur zu erleben. Auch hier bei uns gibt es fantastische Ecke, die es durchaus lohnt, zu erkunden und an denen Du Dich mit der <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> verbinden kannst. In diesem Blogbeitrag stelle ich Dir meine schönsten 10 Naturreiseziele in Deutschland vor.</p>
<h1><strong>Die grüne Insel in der Nordsee: Spiekeroog</strong></h1>
<p>Ok, zugegeben: Ich bin bekennender Ostfrieslandfan und am liebsten bei stürmischem Wind am Strand unterwegs. Daher bin ich im Urlaub auch meistens an der ostfriesischen Nordseeküste oder auf einer der Inseln anzutreffen. Wobei es mir besonders Spiekeroog angetan hat. Denn wer sowohl Nordsee als auch ganz viel unberührte Natur sucht, der ist hier richtig.</p>
<p>Mehr zu dem grünen Juwel der Nordsee findest Du in meinem Blogbeitrag: <a href="https://heidemarie-wolter.de/spiekeroog-das-gruene-juwel-in-der-nordsee/" target="_blank" rel="noopener">Spiekeroog: Das grüne Juwel in der Nordsee</a>.</p>
<h1><strong>Mainau: Die Blumeninsel im Bodensee</strong></h1>
<p>Eine andere Insel, die ich ebenfalls sehr schön finde und die vor allem die Pflanzen- und Blumenfreunde anspricht, ist Mainau. Deswegen möchte ich sie Dir ebenfalls als eines der lohnenswerten Naturreiseziele in Deutschland vorstellen.</p>
<p>Obwohl gerade im Frühling mit einer schier unermesslich großen Menge an Tulpen und Narzissen und im Spätfrühling mit den in allen Farben leuchtenden Rhododendron eine wahre Augenweide, hält diese kleine Insel doch in jeder Jahreszeit fantastische Naturschätze bereit: Im Sommer ist beispielsweise der italienische Rosengarten und die Promenade Pflicht, um die Vielfalt an Rosen zu bewundern. Und wem es zu heiß wird, der kann sich ins Arboretum flüchten und dort im Schatten den Vogelgesängen lauschen. Im Herbst wandelst Du am besten im Dahliengarten. Dort wirst Du Dich gar nicht sattsehen können an der unglaublichen Farbenvielfalt. Ein besonderes Schätzchen ist der Lebkuchenbaum, der zu dieser Zeit mit seinem karamellartigem Duft Deine Nase verwöhnt. Und im Winter bestechen vor allem die vielen immergrünen Pflanzen auf der Insel. Außerdem kannst Du im Ufergarten die Zaubernuss (<em>Virginia hamamelis</em>) bestaunen, die Ende Januar und im Februar blüht. Und wem es gar zu kalt ist, der flüchtet sich ins Schmetterlingshaus und entdeckt dort neben den vielen bunten, flatternden Insekten ebenso bunte und exotische Blumen.</p>
<h1><strong>Wandern entlang des Neckars auf dem Neckarsteig</strong></h1>
<p>Wanderfreunde kommen auf den neun Etappen des Neckarsteigs voll auf ihre Kosten, vor allem, wenn sie auf romantische Burgen und Burgruinen stehen. Jedoch Achtung: Der Neckarsteig ist ein anspruchsvoller Wanderweg, der für Wanderanfänger nur bedingt geeignet ist. Insgesamt 3000 Höhenmeter verteilen sich über die gesamte Strecke. Da kann einem schon mal die Puste ausgehen, wenn man das nicht gewohnt ist.</p>
<p>Allerdings ist es auch möglich, sich nur eine oder zwei der Etappen auszugucken. Denn das Gute an diesem Wandersteig: Die Ziel- und Endpunkte jeder Etappe sind prima an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden.</p>
<p>Mehr zu diesem Naturreiseziel in Deutschland findest Du in einem früheren Blogartikel: <a href="https://heidemarie-wolter.de/wandern-auf-dem-neckarsteig/" target="_blank" rel="noopener">Wandern auf dem Neckarsteig</a>.</p>
<h1><strong>Brodtener Steilufer: Wenn unter einem die Ostsee plätschert</strong></h1>
<p>Du denkst, dass Du an der Ostsee nicht wandern kannst?</p>
<p>Und wie das geht! Und das sogar auf zwei Arten!</p>
<p>Wenn Du eher hoch hinaus und sagenhafte Ausblicke auf die Ostsee und die darauf schippernden großen und auch kleineren Pötte genießen willst, ist das Brodtener Steilufer sehr zu empfehlen. Dieser ca. vier Kilometer lange Weg führt – abgesehen von einer ganz leichten Steigung zu Beginn – ohne großes auf und ab von Travemünde nach Niendorf direkt an der Uferkante entlang, während ungefähr 20 Meter unter Dir die Ostsee in der Sonne glitzert.</p>
<p>Du möchtest lieber am Boden bleiben? Das ist auch kein Problem: Denn direkt an der Steilküste geht es auch am Strand entlang, was sich manchmal jedoch zu einem Hindernislauf entwickeln kann. Denn so harmlos die Ostsee immer scheint, gibt es hier doch eine starke Brandung, weswegen Du auf dieser Strecke auch immer wieder mit Findlingen und herabgestürzten Bäumen rechnen solltest, die Du umgehen musst. Allerdings kannst Du nur, wenn Du diesen Weg wählst, versteinerte Donnerkeile oder Seeigel und auch Hühnergötter finden.</p>
<h1><strong>Die Schweiz im Norden: Holsteinische Schweiz</strong></h1>
<p>Wer denkt, dass es nur in Süddeutschland und in der Schweiz Berge gibt, der irrt. Denn auch im Norden sind diese durchaus anzutreffen, wie beispielsweise im Naturpark Holsteinische Schweiz. Aufgrund der äußerst hügeligen Region hat sich dieser Landstrich diesen Beinamen auch redlich verdient.</p>
<p>Allerdings gibt es in der holsteinischen Schweiz viel mehr als Berge zum Erklimmen, weswegen ich diese Region auch als eines der lohnenswerten Naturreiseziele in Deutschland aufgenommen habe. Ungefähr 200 Seen und genauso viele Fließgewässer prägen die Landschaft. Kein Wunder also, dass im Frühjahr und Herbst hier (Hobby-)Ornithologen auf Ihre Kosten kommen, wenn sich die Zugvögel – allen voran die Kraniche – versammeln, um sich für die Weiterreise zu stärken. Außerdem gibt es hier die weltweit einzige Eiche mit einer Postanschrift: Die Bräutigamseiche. Diese dient als eine Art natürliche Partnerbörse. Wenn du also keine Lust mehr auf Tinder, Parship oder sonstige Partnerbörsen hast, versuch es mal mit einem Brief. Hier erfährst Du mehr über diesen ganz besonderen Baum: <a href="https://www.holsteinischeschweiz.de/poi/braeutigamseiche-eutin" target="_blank" rel="noopener">https://www.holsteinischeschweiz.de/poi/braeutigamseiche-eutin</a>.</p>
<h1><strong>Lüneburger Heide aka Lila-Laune-Land</strong></h1>
<p>Was ebenfalls nicht als eines der Naturreiseziele in Deutschland fehlen darf ist die Lüneburger Heide. Oder auch das Lila-Laune-Land, wie ich es gerne nenne.</p>
<p>Natürlich ist die Hauptausflugszeit in diese Region der Sommer, wenn die Heide blüht und alles mit einem lilafarbenen Teppich überdeckt. Doch auch in den anderen Jahreszeiten gibt es viel zu sehen und erleben. Im Frühling verwandeln sich beispielsweise die vielen Moore der Heide in ein Meer aus weißen Wattebällchen: das Wollgras „blüht“. Die Herbstnebel kreieren wie verwunschen wirkende Landstriche, was vor allem in der Oldendorfer Totenstadt einen ganz besonderen Reiz hat. Und in den Wintermonaten hat man die Heide und die dortigen Wanderwege meist ganz für sich allein und kann die Stille der Natur vollständig genießen.</p>
<p>Mehr zu dieser Region findest Du in diesem Blogartikel: <a href="https://heidemarie-wolter.de/lila-laune-land-lueneburger-heide/" target="_blank" rel="noopener">Im Lila-Laune-Land Lüneburger Heide gibt es viel zu entdecken</a>.</p>
<h1><strong>Das Dahner Felsenland hat auch für Nicht-Geologen viel zu bieten</strong></h1>
<p>Auch wenn für dich Felsen im ersten Augenblick alles andere als spannend klingen, kann ich Dir dieses Naturreiseziel nur wärmstens empfehlen. Und das auch, wenn Du kein (Hobby-)Geologe, sondern eher fasziniert von Sagen und Geschichten bist.</p>
<p>Diese Sagen und Geschichten haben nämlich ihren Ursprung in den prägnanten Felsen dieser Region, die der Landschaft ihren Namen gaben. Da wird von todesmutigen Jungfrauen erzählt, von versteinerten Rittern, von Hexen und Ungeheuern. Und von den Elwetritschen, den typischen Sagengestalten dieser Region. Diese haben sogar einen eigens für sie gemachten Wanderweg erhalten, der den wissbegierigen Wanderer vom Heil- und Badeplatz dieser Fabelwesen über den Nist- und Balzplatz zu dem Felsen führt, an dem die vogelähnlichen Tritsche ihre Flugkünste üben. Auf diesem Wanderweg erfährst Du alles, was es über diese Fabelwesen zu wissen gibt.</p>
<p>Solltest Du eher zum Wandern hierkommen wollen und die Befürchtung haben, dass es hier keine Naturschauspiele gibt, so kann ich Dich beruhigen. Denn das Dahner Felsenland leuchtet zu jeder Jahreszeit in Gelb-, Braun- und Rottönen. Warum das so ist und noch vieles mehr, erfährst Du in diesem Blogbeitrag: <a href="https://heidemarie-wolter.de/unterwegs-im-dahner-felsenland/" target="_blank" rel="noopener">Unterwegs im Dahner Felsenland</a>.</p>
<h1><strong>Keschde und Woi beim Wandern im Pfälzer Wald</strong></h1>
<p>Der Pfälzer Wald ist mit seinen 1800 km<sup>2</sup> das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Kein Wunder, dass es hier viel zu erwandern gibt und sich diese Region auch seinen Platz in meinen schönsten 10 Naturreisezielen in Deutschland verdient hat.</p>
<p>Außerdem können, bedingt durch das milde Klima – jährlich über 1800 Sonnenstunden! – hier bereits die Wanderschuhe geschnürt werden, wenn an anderen Orten Deutschlands noch Schnee liegt und es für manchen noch zu ungemütlich zum Wandern ist.</p>
<p>Bedingt durch das milde Klima ist diese Region natürlich auch ein großes Weinanbaugebiet. Deswegen finden von März bis in den Oktober hinein an sehr vielen Orten Weinfeste statt, die besonders im Oktober, wenn die Keschde, die Esskastanien, reif werden, ein wahres Schmankerl sind. Über dem offenen Feuer frisch zubereitet geben diese tollen Baumfrüchte nach einer anstrengenden Wandertour abends wieder neue Energie.<a href="https://www.pfalz-weinfeste.de/termine/" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
<h1><strong>Wandern in Deutschlands Mitte: das Weserbergland</strong></h1>
<p>Das Weserbergland verbindet als Mittelgebirgslandschaft die drei Bundesländer Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Quasi in Deutschlands Mitte gelegen kann sich niemand beschweren eine zu lange Anreise zu haben.</p>
<p>Außerdem kommen hier erfahrene als auch weniger geübte Wanderer, die vielfältige Naturerlebnisse mit nach Hause nehmen möchten, auf ihre Kosten. Angefangen bei mehrtägigen Qualitätswanderwegen, wie dem Weserberglandweg oder dem Ith-Hils-Weg, bis hin zu kurzen Wanderstrecken, zum Beispiel dem Kaiser-Wilhelm-Weg, kannst Du neben tiefgrünen Wäldern, verwunschen wirkende Urwälder, Hochmoore und schier endlos erscheinende Wiesen erleben. Außerdem sind auch prächtige Weserrenaissance-Bauten und romantische Fachwerkdörfer mit von der Partie, die zu einem Zwischenstopp einladen.</p>
<p>Hier findest Du die besten Wandertipps zu dieser Region: <a href="https://www.weserbergland-tourismus.de/de/p/wandern-im-weserbergland/55305252/" target="_blank" rel="noopener">https://www.weserbergland-tourismus.de/de/p/wandern-im-weserbergland/55305252/</a>.<a href="https://www.weserbergland-tourismus.de/de/p/wandern-im-weserbergland/55305252/" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
<h1><strong>Katzenbuckel: Eine Reise ins Innere des Vulkans</strong></h1>
<p>Last but not least gehört auch die Tour rund um den Katzenbuckel zu meinen Top 10 der schönsten Naturreiseziele Deutschlands. Und auch diese Region verbindet drei Bundesländer miteinander: Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.</p>
<p>Besonders spannend finde ich hierbei, dass es sich bei dem Katzenbuckel um einen erloschenen Vulkan handelt. Dabei ist vom ursprünglichen Vulkan jedoch nichts mehr zu sehen. Das, was sich da als höchster Berg des Odenwalds erhebt, ist das Gestein, welches sich im ehemaligen Vulkantrichter bildete. Bei einer Wanderung auf oder um den Berg herum befindest Du Dich also streng genommen im Inneren dieses ehemaligen Vulkans!</p>
<p>Mehr zu diesem faszinierenden Ausflugs- und Wanderziel kannst Du in diesem Blogartikel lesen: <a href="https://heidemarie-wolter.de/wanderung-auf-dem-katzenbuckel/" target="_blank" rel="noopener">Tanz auf dem Vulkan: Eine Wanderung auf dem Katzenbuckel</a>.<span>   </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du siehst: Auch Deutschland hat spannende Ecken und lohnenswerte Naturreiseziele, die zu erkunden sich lohnt und auf jeden Fall einen Ausflug wert sind.</p>
<p>Sehen wir uns vielleicht demnächst auf einem davon?</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Deine Heidemarie</strong></span></p></div>
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		<title>Im Lila-Laune-Land Lüneburger Heide gibt es viel zu entdecken</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/lila-laune-land-lueneburger-heide/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 13:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Im August wird die Lüneburger Heide zum Lila-Laune-Land, da dann die Heideblüte im vollen Gange ist. </p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im August wird die Lüneburger Heide zum Lila-Laune-Land, da dann die Heideblüte im vollen Gange ist. Der perfekte Zeitpunkt also, um eines der ältesten und größten Naturschutzgebiete Deutschlands zu besuchen.</p>
<h1><strong>Augen auf in der Lüneburger Heide</strong></h1>
<p>„Auf der Lüneburger Heide in dem wunderschönen Land, ging ich auf und ging ich nieder, allerlei am Weg ich fand“, schrieb der bekannte Heidedichter Hermann Löns.</p>
<p>Und tatsächlich kann man – wenn man die Augen offenhält – ganz viel am Wegesrand finden. Und damit meine ich jetzt nicht nur Heide, Wacholder und Heidschnucken ?.</p>
<p>Tatsächlich gleicht der Wegesrand der vielen Wanderwege, die durch die Lüneburger Heide verlaufen, einem wahren Biodiversitätswunder: Vielfach leuchtet einem das sonnige Johanniskraut schon von weitem entgegen. Auch die Königskerze hat sich einen Platz an der Sonne gesichert und streckt sich dort majestätisch zum Himmel. An schattigeren Standorten entdeckt man dagegen den geheimnisvollen Fingerhut. Und auch Pilze – essbare und nicht essbare – kann man in allen Formen, Farben und Größen finden. Dazwischen flattern diverse Schmetterlinge und Bienen, hüpfen Heuschrecken, huschen Eidechsen und, wenn man ganz viel Glück hat, kann man auch mal eine Kreuzotter am Wegesrand in der Sonne liegen sehen.</p>
<p>In der Lüneburger Heide gibt es also ganz viele Gelegenheiten, die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> kennenzulernen. </p>
<h1><strong>Steine aus der Eiszeit</strong></h1>
<p>Außerdem – und das nicht nur am Wegesrand – finden sich in der ganzen Lüneburger Heide verstreut diverse Findlinge. So nennt man Steine, die während der Eiszeiten durch Gletscher transportiert und nach der Eisschmelze an ihrem heutigen Standort zurückgeblieben sind. Diesen kommen mittlerweile ganz bestimmte Aufgaben zu: Zum einen dienen sie als Hinweisschilder, wohin sich des Wanderers Schritte lenken sollen. Zum anderen machen sie auf bekannte Persönlichkeiten Aufmerksam, die mit der Heide zu tun hatten. So findet sich beispielsweise ein massiger Findling auf dem Wietzer Berg, welcher das Tor zur Südheide darstellt, der an den Heidedichter Herman Löns erinnert.</p>
<p>Die Lüneburger Heide erhielt ihr heutiges Aussehen übrigens tatsächlich durch die Eiszeiten. Genauer, durch die Saale- und die Weichsel-Kaltzeit: Durch die bis in unsere heutige Region vordringenden Gletscher wurden Sand und Geröll abgeladen und zum Teil zu kleinen Hügeln zusammengeschoben. Auf diese Weise entstanden auch die beiden höchsten Erhebungen: Der 169 Meter hohe Wilseder Berg und sein nur etwas kleinerer Bruder (mit 129 Metern), der Brunsberg.</p>
<h1><strong>Die Pflege der Lüneburger Heide</strong></h1>
<p>Allerdings erhielt die Lüneburger Heide ihr jetziges Aussehen nicht durch die Eiszeiten beziehungsweise durch die Natur. Ganz im Gegenteil hatte der Mensch bei der Gestaltung dieses Landstrichs einen entscheidenden Anteil: Einst war das Gebiet von einem riesigen Mischwald bedeckt, der jedoch ab der Jungsteinzeit zum Zwecke des Ackerbaus nach und nach gerodet wurde. Waren Ackerflächen irgendwann nicht mehr ertragreich genug, überließen unsere Vorfahren diese wieder der Natur – wodurch das genügsame Heidekraut die Möglichkeit erhielt, sich einzusamen und zu verbreiten.</p>
<p>Doch trotzdem die Heide ein genügsames Kraut ist, braucht sie dennoch viel Pflege. Ansonsten würden die Flächen vergrasen und verbuschen und neu entstehende Wälder die Heide verdrängen. Deswegen werden aufkommende Pionierbaumarten, wie Birken und Kiefern, mehrmals im Jahr „entkusselt“. Das heißt, sie werden entfernt. Auch einige Süßgräser, wie die Drahtschmiele und das Pfeifengras, müssen regelmäßig beseitigt werden, damit sie die Besen- und Glockenheide nicht verdrängen. Außerdem wird die Heide durch ein gezieltes und kontrolliertes Abbrennen verjüngt und revitalisiert. Und natürlich dürfen auch die tierischen Helfer nicht vergessen werden, die die Menschen bei diesen Pflegemaßnahmen unterstützen: Die Heidschnucken. Diese gaben übrigens dem 223 km langen und in dreizehn Etappen unterteilten Wanderweg von Hamburg Fischbek bis Celle seinen Namen: <a href="https://www.heidschnuckenweg.de/" target="_blank" rel="noopener">Der Heidschnuckenweg</a>.</p>
<h1><strong>Tierische Helfer und ihre Aufgaben</strong></h1>
<p>Insgesamt besitzt der Naturpark Lüneburger Heide sechs Schnuckenherden, die man auch mit etwas Glück – zusammen mit ihrem Schäfer und den Hütehunden – während einer Wanderung bei der Arbeit beobachten kann. Und wenn sie nicht zu sehen sind, dann zumindest zu hören. Denn nicht immer grasen die Heidschnucken direkt am Wegesrand. Wegen ihrer landschaftspflegerischen Aufgabe ziehen sie auch weit entfernt von den Wanderwegen – und somit völlig unbeobachtet von suchenden Wanderern – durch die Heide.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>&#8230; und dann vom pflichtbewussten Hütehund zurückgetrieben werden. (Bild oben)</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>(Bild links) Ab und zu hat man bei Wanderungen das Glück eine Heidschuckenherde direkt am Weg bei Ihrer Arbeit zu beobachten &#8211; und natürlich auch, wie die Schnucken versuchen, an das beste Futter, das natürlich auf der anderen Wegesseite liegt, zu gelangen&#8230;</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Da die Heidschnucken sehr anspruchslose Tiere sind, kommen sie auch mit dem Heidekraut, welches als eher geringwertiges Futter gilt, zurecht. Neben den Schucken gehören zu jeder guten Herde auch mehrere Ziegen, die die Schafe bei ihrer Arbeit unterstützen: Einfach dadurch, dass Pioniergehölze, wie Birken und Kiefern, von den Ziegen stärker verbissen werden, weswegen das aufwändige Entkusseln zwar nicht komplett entfällt, aber doch um einiges erleichtert wird.</p>
<p>Aufgrund dieser Beweidung durch Schnucken und Ziegen wird in der Lüneburger Heide eine savannenähnliche Landschaftsstruktur bewahrt. Dadurch erhalten viele Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum, die ansonsten vor dem Aussterben bedroht wären. Heidelerchen, Raubwürger, Ziegenmelker, Schwarz- und Braunkehlchen, Moorlilien, Lungenenzian und Heidenelken gehören beispielsweise dazu.</p>
<p>Last but not least zerstören die Schnucken durch das Grasen auch Spinnenweben an den Heidekräutern. Dadurch verhindern sie, dass sich Bienen – Wild- als auch Honigbienen – darin verfangen. Zur weiteren Freude des Menschen, der dann nicht auf den leckeren Heidehonig verzichten muss.</p>
<h1><strong>Die Lüneburger Heide ist zu allen Jahreszeiten ein Genuss</strong></h1>
<p>Die typischen Monate, an denen die Lüneburger Heide die meisten Besucher in ihren Bann zieht, sind August und September. Zu dieser Zeit zeigen sich die verschiedenen Heideflächen in ihrer ganzen Pracht – angefangen bei einem hellen Rosa bis hin zu einem tiefen, kräftigen Lila. Das kontrastiert sehr harmonisch mit dem satten, dunklen Grün der Wacholder und Kiefern und dem helleren Grün der Birken.</p>
<p>Doch sind auch die anderen Jahreszeiten sehr empfehlenswert: Im Frühling kann beispielsweise an den verschiedenen Seen der Vogelzug beobachtet werden. Außerdem verwandeln sich die Moore, wie beispielsweise das Pietsmoor in Schneverdingen, in ein Meer aus weißen Wattewölkchen: Das Wollgras steht dann nämlich im Fruchtstand.</p>
<p>Wer im Herbst relativ früh am Tag loswandert, kann vom Frühnebel noch wie verwunschen wirkenden Landstriche erblicken. Freunde der Fotografie machen zu dieser Tages- und Jahreszeit die besten und wundervollsten Naturaufnahmen. Außerdem sind die Sonnenuntergänge zu dieser Jahreszeit am schönsten, vor allem auf dem Wilseder Berg. Anschließend geht es dann zurück in die wärmende Gaststube, zum Beispiel zu einem Kartoffelgericht. Denn die Heidekartoffel wird in dieser Zeit geerntet und wartet in vielen Gasthäusern der Lüneburger Heide darauf, gegessen zu werden.</p>
<p>Und wer die Stille der Natur ganz besonders schätzt, der macht sich in den Wintermonaten in die Heide auf. Zwar entdeckt man in dieser Zeit keine Heidschnuckenherde und erst recht keine blühende Heide, doch allein der Anblick der mit Schnee überzogenen Landschaft reicht aus, dass so mancher Wanderer verzaubert wird. Und gerne immer wieder kommt.</p>
<p>Und wann machst Du Dich auf den Weg in die Lüneburger Heide?</p></div>
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		<title>Viel mehr als ein Farbspektakel bei Sonnenuntergang: Eine Reise zu Uluru und Kata Tjuta</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/eine-reise-zu-uluru-und-kata-tjuta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2024 16:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Uluru, der berühmte Inselberg im Northern Territory und das Wahrzeichen von Australien, ist definitiv eine Reise wert!</p>
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				<div class="et_pb_text_inner">Uluru, der berühmte Inselberg im Northern Territory, ist das Wahrzeichen von Australien. Zusammen mit der Felsformation Kata Tjuta ist er der Namensgeber vom Uluru-Kata Tjuta National Park, welcher definitiv eine Reise wert ist.</p>
<h1><strong>Farbspektakel im Down Under</strong></h1>
<p>Besonders legendär sind die Sonnenuntergänge als auch die Sonnenaufgänge, die an diesen beiden Felsen zu bewundern sind: Angefangen bei einem leuchtenden Rot, wenn sich die Sonne langsam dem Horizont nähert, über verschiedenste Braun- bis hin zu unterschiedlichsten Violett-Tönen, je tiefer sie sinkt. Beim Sonnenaufgang dasselbe Schauspiel nur in anderer Reihenfolge. Und auch tagsüber können – je nach Sonnenstand, Bewölkungsgrad, Lichteinfallswinkel und Beleuchtungsintensität – beide Berge in den atemberaubendsten Farben erstrahlen.</p>
<p>Daher ist es nur zu verständlich, dass viele Menschen hierherkommen, um sich diese spektakulären Sonnenunter- und -aufgänge und das damit verbundene Farbenspiel anzusehen. Dennoch gibt es einiges mehr, was eine Reise nach Down Under und in den Northern Territory lohnt: Felsmalereien, eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, eine faszinierende alte Kultur mit auch heute noch gelebter Naturspiritualität und zudem viele Möglichkeiten zum Wandern, um auch in einem von unserem beschaulichen Deutschland weit entfernten Land die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> kennenzulernen!</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Am Uluru gibt es viel zu sehen: Felsmalereien, eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, eine faszinierende alte Kultur mit auch heute noch gelebter Naturspiritualität und zudem viele Möglichkeiten zum Wandern&#8230;</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Beim Wandern am Uluru in die Geschichte Australiens eintauchen</strong></h1>
<p>Es gibt mehrere Wanderwege entlang des Uluru. Der bekannteste ist der ungefähr zehn Kilometer lange Uluru Base Walk, der um den gesamten Berg herumführt und auf dem Du verschiedene Höhlen und darin fantastische Felsmalereien bewundern kannst. Diese erzählen unter anderem die Entstehungsgeschichte (Tjukurpa) der Welt, an die die hiesigen Aborigines, die Anangu, glauben. Deswegen sind auf diesen Malereien auch häufig zwei Schlangen dargestellt. Bei diesen handelt es sich um Kuniya (eine ungiftige Python) und Liru (eine giftige Schlange). Durch deren Kampf wurde die äußere Gestalt Ulurus geformt wie auch einige der Höhlen und anderer markanter Besonderheiten im Gestein. Diese Besonderheiten werden Tjukuritja genannt; es sind die objektiven Beweise der Entstehungsgeschichte, wie sie seit Generationen innerhalb der Anangu weitergegeben werden.</p>
<p>Eine weitere, sehr schöne und besondere Wanderung ist der Kuniya Walk. Auch wenn diese nur einen Kilometer lang ist und passionierten Wanderern somit ein gutmütiges Schmunzeln entlockt, lohnt es sich doch – auch wenn man längere und schwierigere Strecken gewohnt ist – diesen Weg zu gehen. Denn er führt sowohl an einigen Höhlen mit zauberhafter Felsmalerei vorbei – wovon übrigens einige auch heute noch von den Anangu benutzt werden –, als auch, dass er Dich zu einer der seltenen Wasserstellen in diesem Gebiet bringt: Zum Mutitjulu Wasserloch. Wenn Du das seltene Glück hast, alleine (also ohne weitere Menschen) dort zu sein, nimm Dir einen Moment Zeit, setze Dich hin, schließe die Augen und lausche. Das Geräusch tröpfelnden Wassers in Verbindung mit dem Gesang der hier lebenden Vögel ist einmalig. Fast kommst Du Dir vor, wie am Anbeginn der Zeit.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Uluru und seine Tier- und Pflanzenwelt</strong></h1>
<p>Und obwohl der Ururu-Kata Tjuta National Park in der Great Victoria Dessert, also in einer der australischen Wüsten, liegt, gibt es am Mutitjulu Wasserloch ein reichhaltiges Pflanzen- und Tierleben. Beispielsweise kannst Du mit ein wenig Glück Wallabys, eine Gattung der Kängurus, sehen, die an diese Wasserstelle kommen um zu trinken.</p>
<p>Nicht so viel Glück brauchst Du dagegen für die reichhaltige Fauna, die sich hier findet – allen voran der Rote Eukalyptus. Außerdem gibt es hier etwas, was für die Vorfahren der Anangu sehr wichtig gewesen ist: das sogenannte Bush food, was auch als Bush tucker bezeichnet wird. Das sind einheimische Pflanzen und Tiere, die für die traditionelle Ernährung der Aborigines typisch sind, sich mittlerweile aber auch in der modernen australischen Küche wiederfinden.</p>
<h1><strong>Frösche, Ameisen und Maden als Delikatesse</strong></h1>
<p>Auch wenn es sich für uns vielleicht befremdlich anmutet, wurden in früheren Zeiten sämtliche Tiere der Nahrung wegen gejagt. Beispielsweise die goldigen Wallabys und die wehrhaft aussehenden Ameisenigel. Insgesamt beherbergt der Ururu–Kata Tjuta National Park 21 Säugetierarten (wozu unter anderem Kängurus, Wallabys und Wombats gehören), 73 Reptilienarten (beispielsweise Warane und die Nachfahren von Kuniya und Liru), 178 Vogelarten (wie zum Beispiel Papageien, Kakadus und Türkisstaffelschwänze) and vier Wüstenfroscharten. Zu letzteren gehört beispielsweise der Wasserreservoir-Frosch, der sich auf eine Lebensweise in der Wüste spezialisiert hat. Dabei ist diese Froschart ausschließlich während der Regenzeit aktiv. Sobald diese Periode wieder vorbei ist – allerdings bevor die Gewässer endgültig austrocknen –, zieht sich das Tier in eine gegrabene Kammer im Uferschlamm zurück. In Hohlräumen in seinem Unterhautfettgewebe sowie in der Harnblase hat die Amphibie dabei große Mengen Wasser angesammelt (daher auch der Name!) und kann deswegen die lange Trockenphase bis zur nächsten Regenzeit unbeschadet überstehen. Sofern sie nicht vorher in einem Kochtopf landet.</p>
<p>Zwei weitere, besondere Delikatessen auf dem Speisenplan der Aborigines, welche zudem wichtige Proteinquellen waren, sind Honigameisen und Witchetty-Maden.</p>
<p>Honigameisen, wie der Name bereits andeutet, ernähren sich vom Honigtau – entweder dem von bestimmten Pflanzen oder den von Blattläusen. Ist das Nahrungsangebot sehr hoch, wird es mittels einer bestimmten Methode eingelagert: Dazu werden Arbeiterinnen abgestellt, die dieses Futter aufnehmen, wobei ihr Hinterleib tonnenförmig anschwillt. Dadurch sehen sie wie Honigtöpfe aus, was der Tierart diesen Namen eingebracht hat. Und bestimmt schmecken sie auch so.</p>
<p>Als Witchetty-Maden werden die bis zu sieben Zentimeter großen Larven des Holzbohrers (eines nachtaktiven Schmetterlings) bezeichnet, welche sich speziell vom Holz der in Australien endemischen Akazienart <em>Acacia kempeana</em> ernähren, die umgangssprachlich auch als witchetty bush bezeichnet wird. Diese Maden haben, weil sie eine wunderbare Proteinquelle darstellen, heutzutage auch ihren Weg in australische Supermärkten gefunden – im abgepackten Zustand natürlich.</p>
<h1><strong>Eine Zucchini in Bananenform</strong></h1>
<p>Man kann es sich zwar kaum vorstellen, aber in Australien wachsen an vielen Bäumen und Büschen und sogar an einigen Kletterpflanzen essbare Früchte – sogar in der Wüste! Und auch wenn sie in Form oder Farbe vielleicht einigen uns bekannten Früchten ähneln (was ihnen beispielsweise Namen wie Buschtomate, Buschpflaume und Wüstenbanane eingebracht hat) haben sie doch geschmacklich nichts mit süßen Früchten gemein. Eher sind sie bitter und herb und haben zudem einen hohen Säureanteil. Zwar kann man sie auch roh essen, meistens werden sie aber gekocht oder gebraten.</p>
<p>Die Wüstenbanane erinnert beispielsweise vom Geschmack her an eine Zucchini mit einem leichten Beigeschmack von Kürbis und Bohnen. Buschtomaten sind im reifen Zustand nicht rot, sondern grün und werden zum Verzehr getrocknet und zusammen mit Wasser zerrieben, wodurch sich eine braune Masse ergibt. Diese wird anschließend zu kleinen Kugeln geformt, getrocknet und dann gegessen.</p>
<p>Im Kulturzentrum des Uluru–Kata Tjuta National Parks gibt es regelmäßig Vorträge über diese Bush Foods. Und bei den Führungen mit den diversen Rangern, werden verschiedene dieser Bush Tucker vorgestellt und gezeigt. Wer Lust und gerade Hunger hat, darf dann auch gerne probieren ?.</p>
<h1><strong>Aufgaben von Frauen und Männer in der Anangu-Gemeinschaft</strong></h1>
<p>Die Geschichte von der Entstehung der Welt, die auch heutzutage noch innerhalb der Anangu-Gemeinschaft weitergegeben wird, enthält nicht nur die Entstehungsgeschichte vom Anbeginn der Zeit, sondern auch die geschlechterspezifischen Aufgaben, die sowohl Männer als auch Frauen zu erfüllen haben. Allerdings hat das nichts mit einer Unterdrückung der Frauen zu tun oder dass Männer eine Vormachtstellung innehaben – ganz im Gegenteil. Die Verteilung der Aufgaben sorgt dafür, dass beiden Geschlechtern verschiedene aber dennoch gleich wichtige Funktionen für die Gemeinschaft zukommen.</p>
<p>Frauen waren beispielsweise dafür verantwortlich, Trinkwasser ausfindig zu machen, Früchte, Samen, Gemüse, essbare Schnecken und Honigameisen zu sammeln und auch kleinere Tiere zu jagen, wie Hasen und ungiftige Schlangen. Außerdem stellten sie auch die von ihnen zu benutzenden Werkzeuge, wie Grabstöcke, Schüsseln und Kopfringe (auf denen die Schüsseln getragen wurden), her. Des Weiteren wissen sie um die Lebenszyklen und die Lebensräume von Tiere und Pflanzen und aus welchen Pflanzen Medizin zur Behandlung von Krankheiten hergestellt werden kann. Männer waren dagegen dafür zuständig, größere Tiere, wie Kängurus und Emus zu jagen und die dafür zu benutzenden Werkzeuge herzustellen, wie beispielsweise Speere, Kampfstöcke und Bumerangs. Außerdem waren Sie für das Feuer zuständig.</p>
<p>Zwei kurze Wanderwege innerhalb der Talinguru Nyakunytjaku, einem bestimmten Gebiet am Fuße des Uluru, geben über die speziellen Rollen, die Frauen und Männer in der Gemeinschaft ausfüllen, Auskunft.</p>
<h1><strong>Auf dem Boden (der Tatsachen) bleiben</strong></h1>
<p>Die Verehrung der Ahnen macht einen großen Teil der Kultur der Aborigines aus. Deswegen sind sowohl Uluru als auch Kata Tjuta weiterhin mit die wichtigsten Orte für die zeremoniellen Zusammenkünfte der Australischen Ureinwohner, die auch heutzutage noch stattfinden. Diese haben ihren Ursprung wiederum in der Entstehungsgeschichte. Denn diese besagt, dass bereits seit ungefähr 30.000 Jahren – so lange wird dieses Gebiet bereits von den Vorfahren der heutigen Anangu besiedelt – beide Felsformationen Treffpunkte verschiedener Aborigines-Stämme waren, wo mit den Vorfahren gesprochen, Beschlüsse gefasst und Gericht gehalten wurde.</p>
<p>Das ist auch mit ein Grund, warum es sowohl beim Uluru als auch beim Kata Tjuta gesperrte Bereiche gibt, die kein Tourist betreten darf. Daneben gibt es ebenfalls Bereiche, die ausschließlich den Frauen vorbehalten sind und Bereiche, in die nur Männer Zutritt haben – ganz gemäß den geschlechterspezifischen Aufgaben.</p>
<p>Apropos: Seit dem 26.10.2019 ist es mittlerweile ebenfalls verboten, den Uluru zu besteigen. Davor war es – auch wenn der Park im Oktober 1985 von der australischen Regierung seinen ursprünglichen Besitzern, also den Anangu, zurückgegeben wurde – mittels einer Kette möglich, sich die 348 Meter zur Spitze hoch zu hangeln. Zwar gab es genug Hinweise, dass die Besteigung gefährlich war und es mehrfach tödliche Unglücke gegeben hatte, dennoch versuchten viele Adrenalinjunkies ihr Glück. Auch die Bitten der Anangu, doch Mutter Natur, ihre Kultur und ihre Vorfahren zu respektieren, von denen einige zu rituellen Zwecken ebenfalls den Uluru bestiegen haben, wurden nicht erhört. Daher ist es nur zu verständlich, dass das Besteigungsverbot mit Freude und einer kleinen Feier aufgenommen wurde. Dieses Video von ntv gibt darüber Auskunft: <a href="https://www.n-tv.de/panorama/Nationalpark-verbietet-Besteigung-des-Uluru-article21352334.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.n-tv.de/panorama/Nationalpark-verbietet-Besteigung-des-Uluru-article21352334.html.</a></p>
<p>Außerdem gibt es auch ganz viel am Boden, was man als weitgereister Naturbegeisteter beim Uluru beziehungsweise generell im Uluru–Kata Tjuta National Parks sehen und tun kann.</p>
<p>Apropos: Ich war 2015 dort und bin ebenfalls auf dem Boden geblieben. Denn ich finde, auch wenn es damals noch kein Verbot zur Besteigung gab, dass wir die Kultur und den Glauben anderer Völker und Menschen akzeptieren und respektieren sollten. Und das bedeutet, nicht komplett hirnlos (bloß, weil man vielleicht was zu erzählen haben oder einen Nervenkitzel erleben möchte) die Gefühle anderer Kulturen und Völker mit Füßen zu treten.</p>
<p>Für die Ureinwohner Australiens, genauso wie für viele Ureinwohner anderer Länder, ist es selbstverständlich, andere Denkweisen, Kulturen und Traditionen sowohl zu akzeptieren als auch zu respektieren. Daher sollten wir – angeblich so moderne Menschen der ebenfalls angeblich fortgeschrittenen Industrienationen – uns eine (oder vielleicht sogar gleich mehrere) Scheiben von diesen Völkern abschneiden.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Deine Heidemarie</strong></span></p></div>
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			</div>
				
				
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wandern auf dem Neckarsteig</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/wandern-auf-dem-neckarsteig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2023 16:28:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=2684</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Wanderer, die anspruchsvolle Wanderwege mit vielfältigen Wald- und Wiesenlandschaften, malerische Dörfer und beeindruckende Burgen und Burgruinen schätzen, werden vom Neckarsteig begeistert sein.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>128 Kilometer schlängelt sich der Neckarsteig von Heidelberg bis Bad Wimpfen durch den südlichen Odenwald und bietet für jeden Geschmack etwas: Vielfältige Wald- und Wiesenlandschaften, malerische Dörfer, beeindruckende und romantische Burgen und Burgruinen und dazwischen immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das Neckartal.</p>
<h2><strong>Der Neckarsteig ist ein anspruchsvoller Wanderweg</strong></h2>
<p>Auf dem Neckarsteig geht es auf und ab: Mit insgesamt 3000 Höhenmetern, die sich über die gesamte Strecke verteilen, gehört dieser Wanderweg zu den anspruchsvolleren seiner Art. Bereits in Heidelberg, dem Startpunkt, geht es hoch hinauf: Beginnend am Heidelberger Schloss geht es über die Himmelsleiter, eine aus ungleichen Sandsteinen grob gehauene Treppe, 559 Meter hinauf zum Königsstuhl. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, es geruhsam anzugehen und sich gemütlich mit der Bergbahn hochschaukeln zu lassen. Dabei ist vor allem die zweite Bergbahn – welche von der Molkenkur aus startet – spektakulär. Ist diese doch eine der ältesten elektrisch betriebenen Bergbahnen in Deutschland und kann sogar als Kulturdenkmal mit besonderer Bedeutung einen Eintrag im Denkmalbuch des Landes vorweisen!</p>
<p>Auf dem Königsstuhl angekommen, folgt man dann ganz einfach dem blauen, geschwungenen N auf weißem Grund. Das ist das Zeichen des Neckarsteigs, welches nicht nur den Wegverlauf vorgibt, sondern auch gleichzeitig andeutet, dass man immer das blaue Band des Neckars im Blick haben wird.</p>
<h2><strong>Nur Steine oder was?</strong></h2>
<p>Die Gegend rund um Heidelberg ist geprägt von rotem Sandstein, der immer wieder in Aufschlüssen durchblitzt. Und auch das Felsenmeer, ein beeindruckendes Naturschutzgebiet welches auf der ersten Etappe des Neckarsteigs liegt, wird Geologen, Biologen und auch andere Naturbegeisterte faszinieren: 50.000 Quadratmeter weit weist das Gebiet beeindruckende, teil mehrere Meter große Steine auf, die fast alle von diversen Moosen und Flechten überwachsen sind. Insgesamt wurden hier 89 Moos- und 37 Flechtenarten gezählt, unter anderem das als stark gefährdet eingestufte Grüne Koboldmoos (<em>Buxbaumia viridis</em>) und das Leuchtmoos (<em>Schistostega pennata</em>), welches seinem Namen seiner Reflexion von Licht verdankt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Das Felsenmeer auf der ersten Etappe des Neckarsteigs weist viele von Moosen und Flechten bewachsene Steine auf, die von der Eiszeit in dieser Formation zurückgelassen wurden.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>An diesem Aufschluss kann man sehr gut sehen, dass das Gebiet rund um Heidelberg aus rotem Sandstein besteht.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Neben diesen naturbelassenen Steinen gibt es jedoch noch andere, die von Menschenhand geformt wurden. Und die werden vor allem die romantisch veranlagten Wanderer unter uns begeistern: Die Burgen und Ruinen, die den Neckarsteig säumen. Und das ist in der Tat nicht übertrieben: Sage und schreibe 20 Burgen und Ruinen liegen wie Perlen auf einer Kette aufgereiht entlang des Weges und warten nur darauf, dass die Wanderer ihre Schönheit und Erhabenheit wahrnehmen und – sofern möglich – sich auch in ihr Innerstes oder Oberstes begeben und sich dort wie in der Zeit zurückversetzt fühlen.</p>
<h2><strong>Burgen und Ruinen – eine schöner als die andere</strong></h2>
<p>Natürlich ist das Heidelberger Schloss die bekannteste dieser Burgen. Doch auch die anderen brauchen sich wahrlich nicht zu verstecken.</p>
<p>Die Burgfeste Dilsberg beispielsweise, die auf dem gleichnamigen Berg über Neckargemünd thront, und von deren Treppenturm der Wanderer – sofern er willens ist, die Stufen hochzusteigen – einen fantastischen Ausblick über Neckartal und Odenwald erhält.</p>
<p>Oder die gut erhaltene mittelalterliche Burganlage Hirschhorn aus dem 12. Jahrhundert, in der in der alten Zeit die Ritter von und zu Hirschhorn wohnten. Heutzutage beherbergt die restaurierte Burg ein Hotel, in dem es sich elegant über dem romantischen Neckartal nächtigen lässt.</p>
<p>Auch die Ruine Stolzenbeck, obwohl nur in Teilen erhalten, lädt zu einem fantastischen Ausblick ein: Über die – sehr gut erhaltene und befestigte – Schildmauer hat der Wanderer, der es auf dem Neckarsteig bis hierher geschafft hat, einen wunderbaren Blick über Neckar und Odenwald bis nach Eberbach.</p>
<p>Last but not least gibt es die Burg Guttenberg, die auf der achten Etappe des Neckarsteigs liegt. In dieser befinden sich ein Burgmuseum und außerdem die Deutsche Greifenwarte. Hier kann man nach der anstrengenden Wanderung prima pausieren und dabei eine Flugvorführung mit Adlern und Geiern genießen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Auf dem Alternativweg zur 5. und 6. Etappe des Neckarsteigs kann der Wanderer einen Blick auf das imposante Schloss Zwingenberg werfen.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Unbedingt Zeit für Abstecher einplanen!</strong></h2>
<p>Der komplette Neckarsteig kann natürlich nicht in einem Tag erwandert werden. Insgesamt gibt es neun Etappen, die auf der nach diesem Wanderweg benannten Website genauer vorgestellt werden: <a href="https://neckarsteig.de/de/startseite" target="_blank" rel="noopener">https://neckarsteig.de/de/startseite</a>.</p>
<p>Jedoch tut man gut daran, sich nicht allzu akribisch an diese, als Vorschlag zu betrachtenden Touren, zu halten. Denn entlang des Weges gibt es genug zu sehen und zu staunen, so dass der Wanderer gut beraten ist, genügend Zeit auch mal für den einen oder anderen Abstecher einzuplanen. Gar nicht zu reden davon, dass die Ausgangs- und Startpunkte jeder Wanderetappe auch einer näheren Betrachtung wert sind, die durchaus einen ganzen Tag in Anspruch nehmen kann.</p>
<p>Wer schon einmal in Heidelberg war, wird wissen, was ich meine: So klein und beschaulich sich die Stadt am Neckar zwar gibt, findet der Besucher hier vieles, was anzuschauen sich lohnt. Beispielsweise der Heiligenberg auf der anderen Neckarseite, gegenüber dem Königsstuhl. Auf dem Scheitelpunkt thront die Michaelsbasilika, welche zwar nur noch in Ruinen enthalten ist, aber dennoch einen Besuch lohnt. In einigem Abstand rund um dieses ehemalige Kloster findet man sogar zwei konzentrische Wälle aus der Keltenzeit, die darauf schließen lassen, dass dieser Berg bereits im vierten und fünften Jahrhundert vor Christus besiedelt war!</p>
<h2><strong>Auch die Städte auf dem Neckarsteig sind einen Besuch wert</strong></h2>
<p>Doch ist Heidelberg nicht der einzige Ort entlang des Neckarsteigs mit einer geschichtsträchtigen Vergangenheit, den man sich bei einem Besuch genauer anschauen sollte. Hirschhorn wird beispielsweise nicht umsonst „die Perle des Neckars“ genannt! Bei einem Spaziergang auf dem historischen Stadtrundgang kommt man auf schmalen, fast schon mittelalterlich anmutenden Gässchen an etlichen hübschen Fachwerkhäusern vorbei. Mittelalterlich bleibt es auch in Mosbach und Bad Wimpfen. Hier findet der kulturell interessierte Wanderer, der sich die Zeit und Muße für eine Stadterkundung nimmt, ebenfalls viele mittelalterlich anmutenden Gässchen, idyllische Fachwerkhäuser und jeweils einen historischen Stadtkern.</p>
<p>Daneben gibt es jedoch auch einige moderne Städte. Bad Rappenau beispielsweise punktet durch großzügige Parkanlagen, ein modernes Sole-Heilbad und sogar ein Gradierwerk. Hier lässt sich – nach einem anstrengenden Wandertag – beispielsweise ein ruhiger und gemütlicher Wellnesstag einschieben.</p>
<p>Und nicht zu vergessen natürlich die Vierburgenstadt Neckarsteinach. Wie der Name bereits vermuten lässt finden sich vier der 20 Burgen des Neckarsteigs in diesem kleinen Städtchen. Davon sind zwar zwei bewohnt – Vorder- und Mittelburg – und können deswegen nur von außen betrachtet werden. Die anderen beiden jedoch – Hinterburg und Burg Schadeck (auch Schwalbennest genannt und das nicht ohne Grund!) –, obwohl nur noch Ruinen, sind umso spannender zu erkunden und können in Teilen sogar begangen werden!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Drei der vier imposanten Burgen von Neckarsteinach.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Atemberaubende Ausblicke und spektakuläre Schluchten</strong></h2>
<p>Wer jetzt den ganzen 128 Kilometer langen Wanderweg entlangläuft, wird immer wieder mit atemberaubenden Ausblicken auf den Neckar belohnt. Doch verläuft der Neckarsteig nicht nur an den Flanken des Flusses entlang. Er schlängelt sich auch mal durch Wald und Wiesen, führt auf bewaldete Höhen, an Buntsandstein- und Muschelkalkaufschlüssen vorbei und auch mal durch Schluchten.</p>
<p>Die spektakulärste davon ist mit Sicherheit die Margaretenschlucht, die nur bei guter Witterung durchquert werden sollte. Zum einen, weil bereits bei gutem Wetter immer wieder zahlreiche Wasserstellen passiert werden müssen, die bei Regen oder kalten Temperaturen teilweise nicht mehr oder nur sehr mühsam überquert werden können. Zum zweiten führt der Wanderweg über Felsstufen an Steilwänden entlang, bei denen man einen guten Tritt braucht. Glitschige Stellen – durch Regen oder Schnee verursacht – können daher schnell gefährlich werden!</p>
<p>Die kleine Schwester der Margaretenschlucht ist die Wolfsschlucht. Diese gehört jedoch nicht direkt zum Neckarsteig, sondern zum Katzensteig, einem Alternativweg der 5. und 6. Etappe, welcher von Eberbach aus begangen werden kann und zum <a href="https://heidemarie-wolter.de/wanderung-auf-dem-katzenbuckel/" target="_blank" rel="noopener">Katzenbuckel</a>, dem höchsten Berg im Odenwald, hinaufführt. Bevor der Wanderer bei Zwingenberg vorbeikommt, gelangt er in die Wolfsschlucht, die – genau wie auch die größere Schwester – am besten nur bei gutem Wetter begangen werden sollte. Denn auch hier müssen einige Wasserstellen durchquert werden und der Weg windet sich ebenfalls an einigen, mit Seilen zusätzlich gesicherten Steilwänden entlang.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Sagenhafte Aussichten auf das Neckartal und den Neckar: Vom Aussichtspunkt Goetheblick (auf der dritten Etappe).</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Auch individuelle Touren sind möglich!</strong></h2>
<p>Doch so anstrengend und kräftezehrend es sich vielleicht anhören mag: Der Neckarsteig ist ein Wanderweg, den zu wandern es sich lohnt. Nicht nur weil es sich dank des Odenwaldes prima Waldbaden und so die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener" title="Natur als Kraftquelle">Natur als Kraftquelle </a>erfahren lässt. Wer beispielsweise keine Lust hat, den ganzen Weg an neun (oder mehr) aufeinanderfolgenden Tagen zu bewandern, kann sich auch nur eine oder zwei Etappen vornehmen. Denn die Start- und Endpunkte sämtlicher Etappen sind sehr gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Daher spricht nichts dagegen, sich in einer Stadt einzuquartieren und beispielsweise an einem Tag in die eine Richtung zu laufen und am anderen Tag in die andere. Zum Startpunkt zurück kommt man in jedem Fall bequem mit Bahn oder Bus. Und auch das blaue, geschwungene N auf weißem Grund ist in beiden Richtungen in regelmäßigen Abständen an Bäumen, Steinen oder Holzpfosten angebracht, was individuelle Touren erlaubt.</p>
<p>Wer also seinen Urlaub für dieses Jahr noch nicht vollständig verplant hat, vielleicht wäre ja der Neckarsteig oder zumindest Teile davon ein attraktives Ziel?</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spiekeroog: Das grüne Juwel in der Nordsee</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/spiekeroog-das-gruene-juwel-in-der-nordsee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 16:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=2570</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Spiekeroog wird auch "die grüne Insel" genannt. Mit einer fast unberührte Dünenlandschaft und ganz viel Natur nicht zu Unrecht!</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Spiekeroog ist mein absoluter Liebling unter den ostfriesischen Inseln. „Die Grüne“ trägt ihren Namen auch nicht zu Unrecht: Wer eine fast unberührte Dünenlandschaft, ganz viel Natur und noch mehr Ursprünglichkeit sucht, ist hier richtig!</p>
<h2><strong>Und immer ist das Wasser weg…</strong></h2>
<p>Spiekeroog liegt, genau wie ihre Schwestern, im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Das bedeutet, dass mindestens einmal am Tag das Wasser weg ist…</p>
<p>Doch was einige Menschen vielleicht befremdlich, wenn nicht sogar als störend empfinden („Ich fahre auf eine Insel, weil ich im Urlaub Meer um mich haben möchte und nicht nur Schlamm!“), finde ich faszinierend. Denn bedingt durch Ebbe und Flut, die durch die Gravitationskräfte von Sonne und Mond zustande kommen, sind einzigartige Lebensräume für Tiere und Pflanzen entstanden: Watt, Salzwiesen und Dünen.</p>
<p>Von all diesen drei Lebensräumen hat Spiekeroog eine Menge zu bieten und diese können bei einem Spaziergang um die Insel erkundet werden. Erklärtafeln an den Wegen beschreiben dem Wissensdurstigen genau, was er oder sie vor sich hat und was daran besonders ist.</p>
<h2><strong>Spiekeroogs Bevölkerung besteht nicht nur aus Menschen</strong></h2>
<p>Kaum hat man seinen Fuß auf die Insel gesetzt, merkt man bereits, dass hier etwas anders ist als auf dem Festland: Es gibt keine Autos! Damit ist Spiekeroog eine der fünf autofreien, ostfriesischen Inseln. Die anderen sind Juist, Langeoog, Baltrum und Wangerooge. Und sogleich beginnt auch die Erholung: Keine Motorengeräusche, kein Gehupe, kein Quietschen von Bremsen. Dafür im Gegenzug Meeresrauschen, Wind und die Rufe der Vögel.</p>
<p>Diese machen übrigens einen großen Teil der Bevölkerung der Insel aus. Nicht nur in Zeiten des Vogelzugs im Frühling und Herbst, sondern das ganze Jahr über. Vor allem das Wester- und Ostergroen und die große Ostplate bieten den gefiederten Besuchern sowohl Rückzugsmöglichkeiten, als auch einen reich gedeckten Tisch und geschützte Brutplätze. Deswegen sollte die Ostplate vom 1. April bis zum 31. Juli nicht betreten werden – auch wenn einige Wege hindurch bis an das Ostende der Insel führen. Nur so können unsere gefiederten Freunde ungestört brüten, ihre Jungen aufziehen und den Fortbestand ihrer Art sichern!</p>
<h2><strong>Seite an Seite mit dem Grand Canyon und dem Great Barrier Reef</strong></h2>
<p>Außerhalb dieser Zeit kann die Ostplate natürlich schon begangen werden – jedoch nur auf den vorgeschriebenen Wegen. Denn die Ostplate ist nicht nur Naturschutzgebiet, sondern gehört sogar der höchsten Schutzgebietskategorie Deutschlands an, was sie zu einem Herzstück des Weltnaturerbes Wattenmeer macht.</p>
<p>Ja, Du hast richtig gelesen: Das Wattenmeer, welches sich von den Niederlanden über Deutschland bis hin nach Dänemark erstreckt, ist als Weltnaturerbe anerkannt – und das bereits seit 2009! Solch einen Status erhält lange nicht jede Region der Erde. Doch das Wattenmeer vor unserer Haustür besitzt aufgrund seiner Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt als auch wegen seiner geologischen und ökologischen Prozesse eine weltweit herausragende Bedeutung! Und steht damit auf einer Stufe mit dem Grand Canyon und dem Great Barrier Reef!</p>
<h2><strong>Eine halbe Insel für Vögel und Wissenschaftler</strong></h2>
<p>Die Ostplate ist darüber hinaus nicht nur für Vögel ein einzigartiges Gebiet, sondern auch für Wissenschaftler: Diese brüten hier natürlich nicht, sondern studieren vielmehr die Entstehung von Inseln! Das war einer der Gründe, warum dem Wattenmeer der Status des Weltnaturerbes verliehen wurde. Und es erklärt, warum die Ostplate nur auf den ausgewiesenen Wegen betreten werden darf.</p>
<p>Vor noch gar nicht so langer Zeit, nämlich in den 1950er Jahren, war diese Region Spiekeroogs nichts weiter als eine nackte Sandbank – mit tatsächlich nichts weiter als Sand so weit das Auge reichte. Doch in den darauffolgenden Jahrzehnten begann sich das Gebiet zu verändern: Zuerst entstanden Primärdünen, welche sich irgendwann zu Sekundär- und schließlich zu Terziärdünen entwickelten. Zeitgleich dazu, schließlich bedingt es die Dünenentwicklung, begann der Bewuchs der typischen Dünenvegetation. Und auch die Salzwiesen entstanden während dieser Zeit.</p>
<p>Und ein Stillstand ist noch lange nicht abzusehen! Das Gebiet auf der Ostplate verändert sich kontinuierlich weiter. Vielleicht nicht immer merklich, um tatsächlich Unterschiede erkennen zu können wenn wir beim nächsten Urlaub dort sind, doch die Veränderungen geschehen stetig.</p>
<h2><strong>Höchster Berg und dunkelster Ort</strong></h2>
<p>Wer denkt, dass in Ostfriesland und auf den ostfriesischen Inseln alles flach ist, liegt übrigens komplett daneben. Denn auf Spiekeroog befindet sich der höchste, natürlich entstandene Berg Ostfrieslands! Es ist die „Wittdün“, die weiße Düne. Stolze 24 Meter erhebt sie sich über dem Meeresspiegel! Und da muss man erstmal raufkommen.</p>
<p>Neben diesem höchsten Berg Ostfrieslands kann Spiekeroog auch noch mit anderen erstaunlichen Plätzen aufwarten: Beispielsweise ist diese Insel einer der dunkelsten Orte Deutschlands! Und nein, das kommt nicht daher, dass die Spiekerooger sparen müssen und daher abends die Straßenbeleuchtung im Ort ausschalten. Es ist der Tatsache geschuldet, dass der Ort Spiekeroog recht klein ist – verglichen mit dem Ausmaß der restlichen Insel. Deswegen findet man überall auf der grünen Insel Plätze, an die keine künstliche Beleuchtung heranreicht und an denen deswegen der Sternenhimmel bewundert werden kann. Das geht zwar im Ort selber (trotz Beleuchtung) auch, doch erst an den Stellen, an denen es keinerlei künstliche Lichtquellen mehr gibt, offenbart sich einem die wahre Schönheit des Abend- und Nachthimmels! Deswegen wurde Spiekeroog auch von der <a href="https://www.darksky.org/" target="_blank" rel="noopener">International Dark Sky Association</a> (IDA) in den Rang einer Sterneninsel gehoben!</p>
<p>Solche Plätze, an denen es keinerlei künstliche Beleuchtung mehr gibt, sind übrigens viel zu rar gesät in unserer heutigen Zeit. Denn dieses Licht, welches selbst die dunkelste Nacht erhellt, birgt Gefahren: Beispielsweise werden Zugvögel, von denen die meisten nachts fliegen und sich somit an den Sternen orientieren, durch diese künstlichen Lichtquellen von ihrer eigentlichen Route abgelenkt. Durch die entstandene Verzögerung kann es daher passieren, dass die Tiere jämmerlich auf ihrem Weg verenden, weil ihre angefressenen Fettreserven nicht ausreichen, um ihren Brutplatz im Norden oder das Überwinterungsgebiet im Süden zu erreichen!</p>
<h2><strong>Die grüne Insel: Ein Genuss für alle Jahreszeiten</strong></h2>
<p>Ein Besuch auf Spiekeroog ist übrigens nicht nur etwas für den Sommer. Auch in den anderen Jahreszeiten kann diese Insel mit tollen Naturerlebnissen aufwarten: Im Frühling und Herbst gibt es zu den Vogelzugzeiten beispielsweise viele Gelegenheiten, unsere gefiederten Freunde zu beobachten. Im Herbst zu den <a href="https://www.zugvogeltage.de/" target="_blank" rel="noopener">Zugvogeltagen</a> gibt es außerdem jedes Jahr sehr viele gut gemachte und spannende Exkursionen, Vorträge und weitere Attraktionen.</p>
<p>Des Weiteren verzaubern uns vom Frühling bis in den Herbst hinein zudem die Salzwiesen mit einer einzigartigen Farbenpracht: Die Strand-Grasnelke bildet im Frühling beispielsweise mit ihren zartrosa Blüten einen schönen Kontrast zu den dunkelgrünen Stängeln des Andelgrases, im Spätsommer verwandeln Strandflieder und Strandaster die Salzwiesen in ein lila Blütenmeer und im Herbst tauchen Queller und Strandsode sie in ein sattes Rotbraun.</p>
<p>Und last but not least bietet der Winter vor allem für ruhesuchende Natur-Urlauber die perfekte Gelegenheit zum Runterfahren und sich erholen. Zuerst, warm eingemummelt in eine dicke Jacke und mit festen Schuhen an den Füßen, kann bei einem Strandspaziergang die heilende Meeresluft eingeatmet werden. Weit und breit finden sich dann nur Sand, Strand, Dünen und das beständige Meeresrauschen. Auch die anderen Teile der Insel sind fast menschenleer, so dass man das Gefühl bekommt, der einzige Mensch auf der Welt oder zumindest auf diesem naturbelassenen Kleinod zu sein. Wer sich im Anschluss aufwärmen möchte, kann das bei einer friesischen Teezeremonie tun oder bei einem Saunagang, einer Massage, einem warmen, entspannenden Bad oder einer Heilschlickbehandlung. Nicht umsonst ist <a href="https://www.spiekeroog.de/inselerlebnis/thalasso-wellness-gesundheit/thalasso/" target="_blank" rel="noopener">Spiekeroog ein anerkanntes Thalasso-Nordseeheilbad</a>!</p>
<p>Du siehst: Die perfekte Insel, um die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener" title="Natur als Kraftquelle">Natur als Kraftquelle </a> und zusätzlich als Regenerationsquelle zu erleben und zu genießen! Probiere es einfach einmal aus und plane beispielsweise ein verlängertes Wochenende oder am besten gleich den nächsten Urlaub dort ein! Und wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja dort?</p>
<p><span style="color: #003300;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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		<title>Unterwegs im Dahner Felsenland</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/unterwegs-im-dahner-felsenland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 17:37:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Felsenland klingt vielleicht im ersten Augenblick alles andere als attraktiv. Doch auch ohne Interesse an Geologie hat das Dahner Felsenland einiges zu bieten!</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Felsen? Klingt vielleicht im ersten Augenblick alles andere als attraktiv. Doch auch ohne Interesse an Geologie hat das Dahner Felsenland einiges zu bieten: Einladende Wanderwege, zu Stein gewordene Ritter und ihre Edelfräulein, atemberaubende Aussichten und ein Farbenrausch in Gelb, Rot und Braun – selbst im tiefsten Winter.</p>
<h2><strong>Von todesmutigen Jungfrauen</strong></h2>
<p>Bereits nach der Ankunft am Dahner Bahnhof fällt des Wanderers Blick auf das Wahrzeichen der Stadt: Den Jungfernsprung. Wer den steilen Aufstieg schafft, wird anschließend mit einem 360 Grad Panoramablick belohnt. Und ja, es gibt auch Bänke, wo Du die müden Beine hochlegen kannst…</p>
<p>Eine Sage erklärt, wie dieses Felsmassiv zu seinem Namen kam: Eine Jungfrau wurde beim Beerenpflücken im Wald von einem Raubritter überfallen. Sie flüchtete, achtete jedoch in ihrer Panik nicht auf den Weg, bis sie auf einmal am Rand eines Felsens stand; tief unter ihr die Häuser des Ortes. Da sich der Raubritter näherte, stürzte sich die Jungfrau einfach in den Abgrund. Doch sie hatte Glück im Unglück: Ihre Röcke bauschten sich auf und sie schwebte langsam nach unten und überstand den Sprung völlig unverletzt. An der Stelle, wo sie landete, sprudelt seither eine Quelle aus dem Gestein.</p>
<h2><strong>Eine tragische Liebesgeschichte im Dahner Felsenland</strong></h2>
<p>Der Jungfernsprung wird nicht der einzige imposante Felsen bleiben, welcher Dir bei Deinen Touren begegnet. Man kann sie quasi gar nicht ignorieren, vor allem auf dem 12 Kilometer langen Dahner Felsenpfad oder dem 18 Kilometer langen Dahner Rundwanderweg. Da gibt es den Satansbrocken und den Hexenpils, den Schiller-, Schwalben- und Sängerfelsen (der ebenfalls eine eindrucksvolle Aussicht bietet), den Mooskopf, den Ungeheuerfelsen und schließlich das berühmte Zweiergespann Braut und Bräutigam.</p>
<p>Auch um diese beiden Felsen rankt sich eine Sage: Der Ritter Wolfram von Than und seine Geliebte Thaniela von Wasselrheim durften wegen Standesunterschieden weder vereint sein geschweige denn heiraten. Die einzige Möglichkeit der beiden für immer beisammen zu sein, war, zu Stein zu werden. Und seitdem stehen sie am Rande von Dahn, bieten Wanderern ein eindrucksvolles Bild und mutigen Kletterern ein sehr beliebtes Ziel.</p>
<h2><strong>Herbstliche Farben selbst im Winter</strong></h2>
<p>Das Dahner Felsenland leuchtet zu jeder Jahreszeit in Gelb-, Braun- und Rottönen. Das liegt an den Eisenoxiden, die in den Gesteinen enthalten sind und diesen ihre charakteristische Färbung verleihen – deswegen nennt man sie auch Buntsandsteine. Je nach Tageszeit und Sonneneinfall kannst Du dabei Dein herbstfarbenes Wunder erleben.</p>
<p>Dieses Farbspektakel hatte seinen Anteil an der Benennung des Dahner Felsenlandes in „Felsenwunderland“. Die imposant-bizarren Felsformationen, die Du bei jeder Wandertour zu sehen bekommst, verdanken ihre Entstehung der Erosion und den Eigenschaften des Sandsteins, welcher aus einem Gemenge aus weichem und hartem Gestein besteht. Während die weicheren Gesteinsschichten durch Wind und Wetter abgetragen werden, bleiben die härteren bestehen und führen zu den oft spektakulären Verwitterungsformen. Das Dahner Felsenland ist dabei einer der Spitzenreiter in Deutschland: Insgesamt findest Du 47 Naturdenkmäler und 24 Aussichtsfelsen rund um den beschaulichen Luftkurort, die Lust auf Entdeckungstouren machen.</p>
<h2><strong>Romantik im Dahner Felsenland mit Schlossruinen und Burgen</strong></h2>
<p>Bizarre Gesteinsformationen sind nicht das einzige, womit das Dahner Felsenland punkten kann. Neben den durch natürliche Prozesse geformten Steingebilden, gibt es auch von Menschen erschaffene: Burgen und romantische Schlossruinen.</p>
<p>Auch dabei hat Dahn die Nase vorne und kann getrost als „Pfälzer Burgenland“ bezeichnet werden. Sage und schreibe dreizehn Ruinen und Burgen finden sich in und um Dahn. Zwei Beispiele sind das Burgmassiv Alt-Dahn, eine typische Wasgauburg mit in den Fels gehauenen Kammern, Treppen und Gängen (für die Du Dir bei einer Besichtigung genug Zeit einplanen solltest!) und die Ruine Neu-Dahn. Beide findest Du auf dem Dahner Rundwanderweg.</p>
<h2><strong>Jedem das seine</strong></h2>
<p>Das Dahner Felsenland ist eine Reise wert und jeder Naturfreund kann – trotz der relativen Steinlastigkeit – die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> erleben. Dabei wird einer der insgesamt <a href="https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Tourismus/Wandern/Premiumwanderwege/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zwölf Premiumwanderwege</a> bestimmt Deinen Geschmack treffen. Die meisten haben eine mittlere Schwierigkeitsstufe, mit der Du – sofern Du nicht völlig ungeübt bist – gut klarkommen solltest. Wenn Du doch eher ungeübt bist oder es einfach gemütlicher bevorzugst, gibt es auch drei <a href="https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Tourismus/Wandern/Premium-Spazierwanderwege/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Premium-Spazierwanderwege</a>, auf denen Du ebenfalls bizarre Sandsteinformationen und romantisch-imposante Ruinen bewundern kannst.</p>
<p>Und wenn Du hoch hinaus möchtest, findest Du in Fischbach (bei Dahn) ein besonderes Erlebnis vor: Einen Baumwipfelpfad. In 12 bis 35 Metern Höhe führt dieser Pfad auf festen Holzbrücken durch die Baumkronen des Waldes vom Dahner Felsenland und gewährt so ganz besondere Aus- und Einblicke.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abenteuerlicher Weg zur Aussichtsplattform des Sängerfelsens</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hexenpils</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das berühmte Zweierfelsgespann Braut und Bräutigam</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Worauf wartest Du also noch? Schnür Deinen Rucksack, es lohnt sich!</p>
<p>Damit wünsche ich Dir ganz viele entspannte Natur-Momente zu Lande, über Stock und Stein und in der Luft,<br />Heidemarie</p></div>
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