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	<title>Heidemarie Wolter</title>
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		<title>Mit dem Jahreskreisfest Lugnasad die Ernte einfahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 14:32:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturspiritualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Am Jahreskreisfest Lugnasad wird es auch für Dich Zeit, deine Ernte einzufahren.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Am ersten August beziehungsweise um die Zeit des Hochsommers herum, feierten unsere Vorfahren das Jahreskreisfest Lugnasad, welches heutzutage auch häufig Lammas genannt wird.</p>
<h1><strong>Die erste Ernte wird eingefahren</strong></h1>
<p>Doch warum ausgerechnet zu dieser Zeit? Ganz einfach: Die ersten Ernteschätze konnten eingefahren werden. Und das war in der Tat eine Zeit zu feiern. Denn die Wochen und Monate vorher waren entscheidend dafür, wie leer oder voll die Vorratsspeicher werden würden und wie gut oder schlecht der Clan oder Stammesverband auf den entbehrungsreichen Winter vorbereitet war. Hatten sich die Menschen also in den vergangenen Wochen und Monaten gut um die gesäten, gesetzten, gepflanzten und angebauten Pflanzen gekümmert, konnte nun eine reichhaltige Ernte eingefahren werden. Und das Überleben im Winter war gesichert.</p>
<p>Heutzutage ist es nicht mehr so entscheidend, was die Ernte aus Garten, Wald und Feld einbringt. In den Supermärkten ist ja alles erhältlich, was unser Herz und Magen begehrt. Doch ist das wirklich so gut? Schließlich ist vieles im Überfluss vorhanden – und das ließ und lässt uns verschwenderisch werden. Auch Obst- und Gemüsesorten, die gar nicht hier wachsen beziehungsweise für die noch nicht die rechte Zeit ist, können problemlos zu jeder Zeit in jedem Supermarkt gekauft werden.</p>
<p>Daher sind sich viele Menschen auch der Bedeutung von regionalen und saisonalen Nahrungsmitteln nicht mehr bewusst. Deswegen sind die <a href="https://heidemarie-wolter.de/jahreskreisfeste-leben-im-rhythmus-der-natur/" target="_blank" rel="noopener">Jahreskreisfeste</a> wie ich finde, ein guter Ausgangspunkt, um zum einen wieder einen besseren Bezug zu der uns umgebenden Fülle an heimischen Erzeugnissen zu bekommen und zum anderen, die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> wiederzuentdecken und unseren Zugang zur Natur wiederzufinden.</p>
<h1><strong>Warum ich das Gärtnern liebe – und man das auch ohne Garten machen kann</strong></h1>
<p>Darüber hinaus ist Gärtnern einfach ein tolles Hobby; und ja, ich gebe es zu: Auch ich bin eine bekennende Gärtnerin, die es liebt, in der Erde zu buddeln, Pflanzen zu betüdeln, zu säen und natürlich nach einiger Zeit auch zu ernten. Das ist auch besonders erhebend, sieht man doch dabei die sprichwörtlichen Früchte seiner Arbeit.</p>
<p>Außerdem ist Gärtnern alles andere als Arbeit – zumindest für mich: Es ersetzt beziehungsweise ergänzt das Fitnessstudio, fördert die Freisetzung von Glückshormonen, puscht das Immunsystem und entspannt. Auch wenn letzteres im ersten Augenblick unlogisch klingt; schließlich kann Gartenarbeit ganz schön anstrengend sein. Doch gerade das macht Entspannung ja aus! Wer regelmäßig ins Fitnessstudio geht, kennt das: Ordentlich am Laufband ausgepowert, setzt die Entspannung ein. Der Grund liegt darin, dass unser im Alltag meist stark geforderter Geist abschalten und sich somit erholen und regenerieren kann, während stattdessen der Körper gefordert ist.</p>
<p>Doch was tun, wenn man nun mal keinen Garten hat und sich auch keinen Schrebergarten leisten kann oder möchte? Gar kein Problem. Auch auf Balkon oder Terrasse lässt sich prima gärtnern: Hier Tomaten und Paprika in Töpfen, dort etwas Gemüse in Hochbeeten oder Pflanzsäcken und in Balkonkästen oder Pflanzschalen verschiedene Kräuter. Letzteres ist übrigens auch im Haus möglich, wenn weder Balkon noch Terrasse zur Wohnung gehören.</p>
<p>Du siehst: Es ist ganz einfach am Jahreskreisfest Lugnasad Deine ganz persönliche Ernte einzufahren!</p>
<h1><strong>Warum wird das Jahreskreisfest Lugnasad auch als Fest des ersten Brotes bzeichnet?</strong></h1>
<p>Apopos Ernte: Gerade, weil die ersten Ernten eingefahren werden, wird der Monat August auch gerne als Schnittermonat bezeichnet. Wobei das Wort „Schnitter“ nichts mit dem Gevatter Tod zu tun hat. Vielmehr kommt es vom Korn-Schnitt, weil im August auch das Getreide geerntet beziehungsweise in diesem Fall geschnitten wird.</p>
<p>Deswegen wird Lugnasad auch gerne das Fest des ersten Brotes genannt. Denn woraus wird Brot gemacht? Richtig: aus Getreide! Und dieses wird nun mal zu dieser Zeit geerntet.</p>
<p>Natürlich kannst du jetzt nicht das erstbeste Feld stürmen und Dir dort das benötigte Getreide schneiden, welches Du zum Brot backen brauchst. Der betreffende Bauer dürfte etwas dagegen haben. Allerdings gibt es genug Bio-Märkte, wo Du gutes Mehl oder Getreide bekommen und Dir daraus die köstlichsten Brotrezepte zaubern kannst.</p>
<p>Vor allem zu dieser Jahreszeit liebe ich das Rosmarin-Foccacia (natürlich mit eigenem Rosmarin, welcher bei mir auf der Terrasse wächst):</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Zutaten:</strong></span></p>
<p>1 kg Mehl<br />2 Päckchen Trockenhefe<br />1 ½ EL Salz<br />Rosmarin nach Geschmack (frisches und getrocknetes Kraut und gemahlener Rosmarin)<br />Olivenöl<br />Wasser</p>
<p>Trockene Zutaten vermischen und mit so viel lauwarmen Wasser vermengen bis ein glatter Teig entsteht.</p>
<p>Teig für ca. ½ &#8211; ¾ Stunde gehen lassen, dann noch mal durchkneten und auf ein Backblech verteilen. Mit den Fingern Löcher in den Teig stechen, Olivenöl großzügig über den Teig verteilen und anschließend mit Salz und Rosmarin bestreuen.</p>
<p>Bei ca. 200°C für eine halbe Stunde backen.</p>
<p>Alternativ habe ich noch jeweils ein sehr leckeres Rezept für ein <a href="https://www.chefkoch.de/rezepte/2401191379530975/Willis-Tomatenbrot.html" target="_blank" rel="noopener">Tomatenbrot</a> und ein <a href="https://www.chefkoch.de/rezepte/2663951418215257/Selbstgebackenes-Knoblauchbrot.html" target="_blank" rel="noopener">Knoblauchbrot</a> auf dem Portal Chefkoch gefunden.</p>
<h1><strong>Trotz kürzeren Tagen Sonne und Fülle tanken</strong></h1>
<p>Feldfrüchte sind jedoch nicht das Einzige, was am Jahreskreisfest Lugnasad geschnitten wird. Auch die Kraft der Sonne wird ge- beziehungsweise beschnitten. Stand diese beim <a href="https://heidemarie-wolter.de/jahreskreisfest-litha/" target="_blank" rel="noopener">Jahreskreisfest Litha</a>, am 21. Juni, noch am höchsten Punkt des Himmels und bescherte uns somit den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres, wurden die Tage ab dann wieder kürzer. Zuerst langsam und schleichend, bis wir jetzt im August es richtig bemerken können, dass es abends wieder früher dunkel wird.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist das Jahreskreisfest Lugnasad eine Zeit, um sowohl die Sonne als auch die Früchte des Sommers und die Fülle, die dieser mit sich bringt, zu genießen. Versuche deswegen, Dich jeden Tag draußen in der Natur aufzuhalten. Geh beispielsweise im Park spazieren, mache an den Wochenenden kleine Wanderungen oder fahr für ein verlängertes Wochenende ans Meer oder an einen schönen Ort, an dem du ordentlich Natur tanken kannst. Vielleicht helfen Dir dabei meine <a href="https://heidemarie-wolter.de/die-schoensten-naturreiseziele-in-deutschland/" target="_blank" rel="noopener">10 schönsten Naturreiseziele in Deutschland</a>. Lass Dich einfach inspirieren.</p>
<h1><strong>Vom Ernten und Binden</strong></h1>
<p>Was außerdem im August (und bis in den September hinein) geerntet wird, ist Hopfen. Und dieses wird bekanntermaßen zum Bierbrauen gebraucht. Doch nicht nur. Durch die in ihm enthaltenen Bitterstoffe, hat Hopfen appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkungen und kann deswegen gut als Tee bzw. in einer Teemischung Verwendung finden.</p>
<p>Wusstest Du außerdem, dass Hopfen auch antibakterielle Eigenschaften hat? Das ist ein weiterer Grund, warum er neben Bier vielen Getränken beigemischt wird: Dadurch sind diese Getränke haltbarer und lassen sich auch länger lagern.</p>
<p>Früher wurde jedoch nicht nur geerntet, sondern vielerorts auch gebunden. Und zwar in Form der sogenannten Kräuterbuschen. Dabei handelte es sich um einen Strauß bestimmter Heilpflanzen, häufig neun, die als Schutz vor dem Bösen unter dem Dachboden aufgehangen wurden. In der Mitte dieses Buschen thronte immer die Königskerze, darum herum waren für den „Neunerlei“, wie der Buschen von neun Heilpflanzen auch genannt wurde, folgenden Heilkräuter mit dabei: Johanniskraut, Tausendgüldenkraut, Scharfgarbe, Kamille, Wermut, Baldrian, Pfefferminze und Arnika.</p>
<p>Auch heutzutage wird vor allem in katholischen Gegenden so ein Buschen gebunden, allerdings in Form des Würzbüschels, der zur Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt mit in die Kirche genommen und dort geweiht wird.</p>
<p>An Mariä Himmelfahrt beginnen übrigens auch die sogenannten Frauendreißiger. Dabei handelt es sich um dreißig Tage in denen noch heilkräftige Kräuter über der Erde geerntet werden können. Anschließend beginnt die Wurzelzeit, in der die Wurzeln von bestimmten Heilkräutern gegraben und gestochen werden.</p>
<p>Wenn Du eine begnadete Kräuter- beziehungsweise Blumenbinderin sein solltest, kannst Du natürlich auch zum Jahreskreisfest Lugnasad Dir so ein Buschen binden und auf Deinen Tisch stellen. Oder Du gestaltest Dir einen kleinen Altar, der beispielsweise so aussehen kann:</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Und nun wünsche ich Dir ganz viele entspannte Natur-Momente am und mit dem Jahreskreisfest Lugnasad,<br /><span style="color: #008000;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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		<title>Die schönsten Naturreiseziele in Deutschland</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/die-schoensten-naturreiseziele-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 14:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Manchmal brauchst Du gar nicht weit zu reisen: Meine schönsten 10 Naturreiseziele in Deutschland beweisen es Dir.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Viele Menschen streben im Urlaub nach fernen Ländern. Manchmal hat es gar den Anschein, dass je ferner, desto besser und schöner der Urlaub. Dabei brauchst Du gar nicht mal weit zu fahren, um Dich zu erholen und wunderschöne Natur zu erleben. Auch hier bei uns gibt es fantastische Ecke, die es durchaus lohnt, zu erkunden und an denen Du Dich mit der <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> verbinden kannst. In diesem Blogbeitrag stelle ich Dir meine schönsten 10 Naturreiseziele in Deutschland vor.</p>
<h1><strong>Die grüne Insel in der Nordsee: Spiekeroog</strong></h1>
<p>Ok, zugegeben: Ich bin bekennender Ostfrieslandfan und am liebsten bei stürmischem Wind am Strand unterwegs. Daher bin ich im Urlaub auch meistens an der ostfriesischen Nordseeküste oder auf einer der Inseln anzutreffen. Wobei es mir besonders Spiekeroog angetan hat. Denn wer sowohl Nordsee als auch ganz viel unberührte Natur sucht, der ist hier richtig.</p>
<p>Mehr zu dem grünen Juwel der Nordsee findest Du in meinem Blogbeitrag: <a href="https://heidemarie-wolter.de/spiekeroog-das-gruene-juwel-in-der-nordsee/" target="_blank" rel="noopener">Spiekeroog: Das grüne Juwel in der Nordsee</a>.</p>
<h1><strong>Mainau: Die Blumeninsel im Bodensee</strong></h1>
<p>Eine andere Insel, die ich ebenfalls sehr schön finde und die vor allem die Pflanzen- und Blumenfreunde anspricht, ist Mainau. Deswegen möchte ich sie Dir ebenfalls als eines der lohnenswerten Naturreiseziele in Deutschland vorstellen.</p>
<p>Obwohl gerade im Frühling mit einer schier unermesslich großen Menge an Tulpen und Narzissen und im Spätfrühling mit den in allen Farben leuchtenden Rhododendron eine wahre Augenweide, hält diese kleine Insel doch in jeder Jahreszeit fantastische Naturschätze bereit: Im Sommer ist beispielsweise der italienische Rosengarten und die Promenade Pflicht, um die Vielfalt an Rosen zu bewundern. Und wem es zu heiß wird, der kann sich ins Arboretum flüchten und dort im Schatten den Vogelgesängen lauschen. Im Herbst wandelst Du am besten im Dahliengarten. Dort wirst Du Dich gar nicht sattsehen können an der unglaublichen Farbenvielfalt. Ein besonderes Schätzchen ist der Lebkuchenbaum, der zu dieser Zeit mit seinem karamellartigem Duft Deine Nase verwöhnt. Und im Winter bestechen vor allem die vielen immergrünen Pflanzen auf der Insel. Außerdem kannst Du im Ufergarten die Zaubernuss (<em>Virginia hamamelis</em>) bestaunen, die Ende Januar und im Februar blüht. Und wem es gar zu kalt ist, der flüchtet sich ins Schmetterlingshaus und entdeckt dort neben den vielen bunten, flatternden Insekten ebenso bunte und exotische Blumen.</p>
<h1><strong>Wandern entlang des Neckars auf dem Neckarsteig</strong></h1>
<p>Wanderfreunde kommen auf den neun Etappen des Neckarsteigs voll auf ihre Kosten, vor allem, wenn sie auf romantische Burgen und Burgruinen stehen. Jedoch Achtung: Der Neckarsteig ist ein anspruchsvoller Wanderweg, der für Wanderanfänger nur bedingt geeignet ist. Insgesamt 3000 Höhenmeter verteilen sich über die gesamte Strecke. Da kann einem schon mal die Puste ausgehen, wenn man das nicht gewohnt ist.</p>
<p>Allerdings ist es auch möglich, sich nur eine oder zwei der Etappen auszugucken. Denn das Gute an diesem Wandersteig: Die Ziel- und Endpunkte jeder Etappe sind prima an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden.</p>
<p>Mehr zu diesem Naturreiseziel in Deutschland findest Du in einem früheren Blogartikel: <a href="https://heidemarie-wolter.de/wandern-auf-dem-neckarsteig/" target="_blank" rel="noopener">Wandern auf dem Neckarsteig</a>.</p>
<h1><strong>Brodtener Steilufer: Wenn unter einem die Ostsee plätschert</strong></h1>
<p>Du denkst, dass Du an der Ostsee nicht wandern kannst?</p>
<p>Und wie das geht! Und das sogar auf zwei Arten!</p>
<p>Wenn Du eher hoch hinaus und sagenhafte Ausblicke auf die Ostsee und die darauf schippernden großen und auch kleineren Pötte genießen willst, ist das Brodtener Steilufer sehr zu empfehlen. Dieser ca. vier Kilometer lange Weg führt – abgesehen von einer ganz leichten Steigung zu Beginn – ohne großes auf und ab von Travemünde nach Niendorf direkt an der Uferkante entlang, während ungefähr 20 Meter unter Dir die Ostsee in der Sonne glitzert.</p>
<p>Du möchtest lieber am Boden bleiben? Das ist auch kein Problem: Denn direkt an der Steilküste geht es auch am Strand entlang, was sich manchmal jedoch zu einem Hindernislauf entwickeln kann. Denn so harmlos die Ostsee immer scheint, gibt es hier doch eine starke Brandung, weswegen Du auf dieser Strecke auch immer wieder mit Findlingen und herabgestürzten Bäumen rechnen solltest, die Du umgehen musst. Allerdings kannst Du nur, wenn Du diesen Weg wählst, versteinerte Donnerkeile oder Seeigel und auch Hühnergötter finden.</p>
<h1><strong>Die Schweiz im Norden: Holsteinische Schweiz</strong></h1>
<p>Wer denkt, dass es nur in Süddeutschland und in der Schweiz Berge gibt, der irrt. Denn auch im Norden sind diese durchaus anzutreffen, wie beispielsweise im Naturpark Holsteinische Schweiz. Aufgrund der äußerst hügeligen Region hat sich dieser Landstrich diesen Beinamen auch redlich verdient.</p>
<p>Allerdings gibt es in der holsteinischen Schweiz viel mehr als Berge zum Erklimmen, weswegen ich diese Region auch als eines der lohnenswerten Naturreiseziele in Deutschland aufgenommen habe. Ungefähr 200 Seen und genauso viele Fließgewässer prägen die Landschaft. Kein Wunder also, dass im Frühjahr und Herbst hier (Hobby-)Ornithologen auf Ihre Kosten kommen, wenn sich die Zugvögel – allen voran die Kraniche – versammeln, um sich für die Weiterreise zu stärken. Außerdem gibt es hier die weltweit einzige Eiche mit einer Postanschrift: Die Bräutigamseiche. Diese dient als eine Art natürliche Partnerbörse. Wenn du also keine Lust mehr auf Tinder, Parship oder sonstige Partnerbörsen hast, versuch es mal mit einem Brief. Hier erfährst Du mehr über diesen ganz besonderen Baum: <a href="https://www.holsteinischeschweiz.de/poi/braeutigamseiche-eutin" target="_blank" rel="noopener">https://www.holsteinischeschweiz.de/poi/braeutigamseiche-eutin</a>.</p>
<h1><strong>Lüneburger Heide aka Lila-Laune-Land</strong></h1>
<p>Was ebenfalls nicht als eines der Naturreiseziele in Deutschland fehlen darf ist die Lüneburger Heide. Oder auch das Lila-Laune-Land, wie ich es gerne nenne.</p>
<p>Natürlich ist die Hauptausflugszeit in diese Region der Sommer, wenn die Heide blüht und alles mit einem lilafarbenen Teppich überdeckt. Doch auch in den anderen Jahreszeiten gibt es viel zu sehen und erleben. Im Frühling verwandeln sich beispielsweise die vielen Moore der Heide in ein Meer aus weißen Wattebällchen: das Wollgras „blüht“. Die Herbstnebel kreieren wie verwunschen wirkende Landstriche, was vor allem in der Oldendorfer Totenstadt einen ganz besonderen Reiz hat. Und in den Wintermonaten hat man die Heide und die dortigen Wanderwege meist ganz für sich allein und kann die Stille der Natur vollständig genießen.</p>
<p>Mehr zu dieser Region findest Du in diesem Blogartikel: <a href="https://heidemarie-wolter.de/lila-laune-land-lueneburger-heide/" target="_blank" rel="noopener">Im Lila-Laune-Land Lüneburger Heide gibt es viel zu entdecken</a>.</p>
<h1><strong>Das Dahner Felsenland hat auch für Nicht-Geologen viel zu bieten</strong></h1>
<p>Auch wenn für dich Felsen im ersten Augenblick alles andere als spannend klingen, kann ich Dir dieses Naturreiseziel nur wärmstens empfehlen. Und das auch, wenn Du kein (Hobby-)Geologe, sondern eher fasziniert von Sagen und Geschichten bist.</p>
<p>Diese Sagen und Geschichten haben nämlich ihren Ursprung in den prägnanten Felsen dieser Region, die der Landschaft ihren Namen gaben. Da wird von todesmutigen Jungfrauen erzählt, von versteinerten Rittern, von Hexen und Ungeheuern. Und von den Elwetritschen, den typischen Sagengestalten dieser Region. Diese haben sogar einen eigens für sie gemachten Wanderweg erhalten, der den wissbegierigen Wanderer vom Heil- und Badeplatz dieser Fabelwesen über den Nist- und Balzplatz zu dem Felsen führt, an dem die vogelähnlichen Tritsche ihre Flugkünste üben. Auf diesem Wanderweg erfährst Du alles, was es über diese Fabelwesen zu wissen gibt.</p>
<p>Solltest Du eher zum Wandern hierkommen wollen und die Befürchtung haben, dass es hier keine Naturschauspiele gibt, so kann ich Dich beruhigen. Denn das Dahner Felsenland leuchtet zu jeder Jahreszeit in Gelb-, Braun- und Rottönen. Warum das so ist und noch vieles mehr, erfährst Du in diesem Blogbeitrag: <a href="https://heidemarie-wolter.de/unterwegs-im-dahner-felsenland/" target="_blank" rel="noopener">Unterwegs im Dahner Felsenland</a>.</p>
<h1><strong>Keschde und Woi beim Wandern im Pfälzer Wald</strong></h1>
<p>Der Pfälzer Wald ist mit seinen 1800 km<sup>2</sup> das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Kein Wunder, dass es hier viel zu erwandern gibt und sich diese Region auch seinen Platz in meinen schönsten 10 Naturreisezielen in Deutschland verdient hat.</p>
<p>Außerdem können, bedingt durch das milde Klima – jährlich über 1800 Sonnenstunden! – hier bereits die Wanderschuhe geschnürt werden, wenn an anderen Orten Deutschlands noch Schnee liegt und es für manchen noch zu ungemütlich zum Wandern ist.</p>
<p>Bedingt durch das milde Klima ist diese Region natürlich auch ein großes Weinanbaugebiet. Deswegen finden von März bis in den Oktober hinein an sehr vielen Orten Weinfeste statt, die besonders im Oktober, wenn die Keschde, die Esskastanien, reif werden, ein wahres Schmankerl sind. Über dem offenen Feuer frisch zubereitet geben diese tollen Baumfrüchte nach einer anstrengenden Wandertour abends wieder neue Energie.<a href="https://www.pfalz-weinfeste.de/termine/" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
<h1><strong>Wandern in Deutschlands Mitte: das Weserbergland</strong></h1>
<p>Das Weserbergland verbindet als Mittelgebirgslandschaft die drei Bundesländer Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Quasi in Deutschlands Mitte gelegen kann sich niemand beschweren eine zu lange Anreise zu haben.</p>
<p>Außerdem kommen hier erfahrene als auch weniger geübte Wanderer, die vielfältige Naturerlebnisse mit nach Hause nehmen möchten, auf ihre Kosten. Angefangen bei mehrtägigen Qualitätswanderwegen, wie dem Weserberglandweg oder dem Ith-Hils-Weg, bis hin zu kurzen Wanderstrecken, zum Beispiel dem Kaiser-Wilhelm-Weg, kannst Du neben tiefgrünen Wäldern, verwunschen wirkende Urwälder, Hochmoore und schier endlos erscheinende Wiesen erleben. Außerdem sind auch prächtige Weserrenaissance-Bauten und romantische Fachwerkdörfer mit von der Partie, die zu einem Zwischenstopp einladen.</p>
<p>Hier findest Du die besten Wandertipps zu dieser Region: <a href="https://www.weserbergland-tourismus.de/de/p/wandern-im-weserbergland/55305252/" target="_blank" rel="noopener">https://www.weserbergland-tourismus.de/de/p/wandern-im-weserbergland/55305252/</a>.<a href="https://www.weserbergland-tourismus.de/de/p/wandern-im-weserbergland/55305252/" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
<h1><strong>Katzenbuckel: Eine Reise ins Innere des Vulkans</strong></h1>
<p>Last but not least gehört auch die Tour rund um den Katzenbuckel zu meinen Top 10 der schönsten Naturreiseziele Deutschlands. Und auch diese Region verbindet drei Bundesländer miteinander: Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.</p>
<p>Besonders spannend finde ich hierbei, dass es sich bei dem Katzenbuckel um einen erloschenen Vulkan handelt. Dabei ist vom ursprünglichen Vulkan jedoch nichts mehr zu sehen. Das, was sich da als höchster Berg des Odenwalds erhebt, ist das Gestein, welches sich im ehemaligen Vulkantrichter bildete. Bei einer Wanderung auf oder um den Berg herum befindest Du Dich also streng genommen im Inneren dieses ehemaligen Vulkans!</p>
<p>Mehr zu diesem faszinierenden Ausflugs- und Wanderziel kannst Du in diesem Blogartikel lesen: <a href="https://heidemarie-wolter.de/wanderung-auf-dem-katzenbuckel/" target="_blank" rel="noopener">Tanz auf dem Vulkan: Eine Wanderung auf dem Katzenbuckel</a>.<span>   </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du siehst: Auch Deutschland hat spannende Ecken und lohnenswerte Naturreiseziele, die zu erkunden sich lohnt und auf jeden Fall einen Ausflug wert sind.</p>
<p>Sehen wir uns vielleicht demnächst auf einem davon?</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Deine Heidemarie</strong></span></p></div>
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			</div>
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			</item>
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		<title>10 natürliche Tipps gegen den Winterblues</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/10-natuerliche-tipps-gegen-den-winterblues/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 15:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=3039</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Im Winter sorgen die trüben Tage und das fehlende Sonnenlicht bei vielen Menschen für einen Winterblues. Doch mit einigen natürlichen Mitteln kann man dagegen angehen.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Viele Menschen fühlen sich in den Wintermonaten bedrückt, wenn nicht gar leicht depressiv. Der Grund dafür sind die kurzen, trüben Tagen und das fehlende Sonnenlicht. Doch es gibt Abhilfe! In diesem Naturimpuls habe ich Dir 10 natürliche Tipps gegen den Winterblues zusammengestellt.</p>
<h1><strong>1) (Sonnen-)Licht tanken</strong></h1>
<p>Eines der ultimativen Tipps gegen den Winterblues lautet: Tanke so viel Tages- und Sonnenlicht wie möglich!</p>
<p>Jedoch fällt es vielen Menschen leichter nach draußen in die Natur zu gehen, wenn die Sonne scheint. Aber auch an bewölkten Tagen lohnt es sich, mindestens für eine halbe Stunde rauszugehen. Denn das Tageslicht kurbelt die Ausschüttung des Gute-Laune-Hormons Serotonin auch dann an, wenn die Sonne nicht scheint.</p>
<p>Wenn Du also merkst, dass Du Dich zunehmend bedrückter fühlst, achte darauf, jeden Tag im Hellen mindestens für eine halbe Stunde rauszugehen. So steigt Dein Gute-Laune-Pegel automatisch an.</p>
<h1><strong>2) Bewegung an der frischen Luft</strong></h1>
<p>Nicht nur das Tageslicht, auch die Bewegung an der frischen Luft kurbelt die Ausschüttung von Serotonin an.</p>
<p>Nutze daher die Mittagspause und vor allem auch die Wochenenden, um Dich in der Natur zu bewegen. Das muss keine sportliche Höchstleistung sein, ein gemächlicher Spaziergang von einer halben Stunde ist durchaus ausreichend.</p>
<p>Welche Auswirkungen die Natur auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden hat, kannst Du in zwei meiner früheren Naturimpulse nachlesen: <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Warum die Natur als Kraftquelle so wertvoll ist</a> und <a href="https://heidemarie-wolter.de/naturauszeit-im-spaetherbst/" target="_blank" rel="noopener">Wie uns die Natur auch in den kalten Monaten gut tut</a>.</p>
<h1><strong>3) Mit gesunder Ernährung gegen den Winterblues</strong></h1>
<p>Einige Nahrungsmittel fördern ebenfalls die Ausschüttung des Gute-Laune-Hormons Serotonin. Ananas, Bananen, Weintrauben und Fisch gehören beispielsweise dazu.</p>
<p>Deswegen könntest Du Dir beispielsweise frische Bananen, Weintrauben oder Ananas in Dein Frühstücksmüsli oder -porridge schneiden und/oder einmal in der Woche Fisch zu Dir nehmen.</p>
<p>So hat der Winterblues keine Chance mehr.</p>
<h1><strong>4) Den Winterblues wegtrinken mit heißer Schokolade</strong></h1>
<p>Auch Schokolade regt die Ausschüttung von Serotonin an. Was mich, als absoluten Schokoladenjunkie, natürlich sehr freut.</p>
<p>Vor allem, wenn Du nach einem Spaziergang oder einer Wanderung nach Hause kommst, kann eine Tasse heißer Schokolade zusätzlich zu dem zuvor getankten Sonnenlicht Dir dabei helfen, Deine Laune zu heben.</p>
<h1><strong>5) Lege einen Wellness-Tag ein</strong></h1>
<p>Auch wenn es an einem Tag so richtig trübe ist, es gar regnet oder schneit und Du so gar keine Lust hast, raus zu gehen, kannst Du die Ausschüttung des Gute-Laune-Hormons Serotonin ankurbeln. Und das ohne vor die Tür zu gehen!</p>
<p>Das ist beispielsweise mit einem Wellnesstag bei Dir zu Hause möglich. Ein schönes, warmes, duftendes Bad, dazu eine feine Gesichtsmaske, anschließend eingekuschelt auf dem Sofa bei guter Musik ein schönes Buch lesen und die gute Laune hält automatisch Einzug.</p>
<p>Impulse, wie Du Dir Badezusätze und Gesichtsmasken mit Hilfe ätherischer Öle herstellen kannst, findest Du in einem meiner früheren Naturimpulse: <a href="https://heidemarie-wolter.de/mit-aetherischen-oelen-entspannen/" target="_blank" rel="noopener">Mit ätherischen Ölen entspannen und neue Energie tanken</a>.</p>
<h1><strong>6) Sonnenschein in getrockneter Form naschen</strong></h1>
<p>Getrockneter Sonnenschein – was ist denn das?</p>
<p>Natürlich kann man Sonnenschein nicht wirklich einfangen und trocknen. Aber viele und vor allem südländische Früchte halten in ihrer getrockneten Form Sonnenschein in ihrem Inneren quasi fest. Datteln, Aprikosen und Feigen zum Beispiel sind solche Sonnenlichtbewahrer.</p>
<p>Du kannst Dir diese Früchtchen zum Beispiel wieder in Dein Frühstücksmüsli oder -porridge schneiden oder sie auch so knabbern. Das macht automatisch gute Laune und der Winterblues ist passé.</p>
<h1><strong>7) Starte warm in den Tag</strong></h1>
<p>Vor allem an kalten Tagen möchte man morgens so gar nicht aus den Federn. Mir zumindest geht es so.</p>
<p>Was mir dann hilft, ist ein schönes, warmes Frühstück. Ein typisch englisches Porridge bietet sich also quasi an, um den Winterblues zu vertreiben.</p>
<p>Hier habe ich Dir eins meiner Lieblingsrezepte aufgeschrieben, welches schnell und einfach am Morgen zubereitet werden kann:</p>
<p>80 g Haferflocken<br />270 ml Wasser<br />100 ml Milch</p>
<p>Alles aufkochen und bei geringer Hitze 5 Minuten weiter köcheln lassen.</p>
<p>In der Zwischenzeit Trockenfrüchte, frische Früchte beziehungsweise alles, was Du für Dein Porridge verwenden möchtest, kleinschneiden. Als Erinnerung: Nutze vor allem die Sonnenlichtbewahrer und Früchte, die die Ausschüttung von Serotonin fördern (siehe oben).</p>
<p>Früchte zum Porridge geben und bei Bedarf noch mit Honig süßen.</p>
<p>So gerüstet, kann der Tag kommen und der Winterblues hat keine Chance!</p>
<h1><strong>8) Mit Suppen gegen den Winterblues</strong></h1>
<p>Nicht nur ein warmer Start in den Tag kann Dir helfen, Deine Laune zu heben. An richtig kalten Tagen kannst Du Dein Gemüt mit einer heißen Suppe oder einem köstlichen Eintopf stimulieren.</p>
<p>Eine meiner Lieblingssuppen ist die folgende:</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Hirse-Gemüse-Suppe</strong></span></p>
<p>½ Tasse Hirse<br />1½ Tassen Gemüsebrühe <br />2 Mohrrüben<br />½ kleine Petersilienwurzel<br />½ Pastinake<br />1 kleine Butterrübe<br />½ Bund Petersilie<br />Salz, Pfeffer, Thymian</p>
<p>Hirse mit 1½ Tassen Gemüsebrühe ca. 15 Minuten kochen.</p>
<p>In der Zwischenzeit das Gemüse schälen, klein schneiden und zusammen ca. 10 Minuten kochen. Hirse dazu geben, weitere 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer, Thymian und gehackter Petersilie abschmecken.</p>
<h1><strong>9) Ein Abend mit Freunden</strong></h1>
<p>Auch sich mit Freunden zu treffen hilft ungemein gegen den Winterblues. Zusammen kochen, ein Spiele- oder Videoabend und ganz viel Lachen.</p>
<p>So kommt garantiert keine trübe Stimmung auf!</p>
<h1><strong>10) Den Winterblues wegbacken</strong></h1>
<p>Was gibt es schöneres, als den Duft von frischgebackenen Plätzchen, Waffeln oder Kuchen? Automatisch fängt man an zu lächeln.</p>
<p>Wenn Du also jemand bist, die, wie ich, gerne backt und dabei auch neue Rezepte ausprobierst, kannst Du Deine Stimmung auch durchs Backen heben. Natürlich kannst Du das auch zusammen mit Freunden machen: Jede von euch bringt die Idee zu einem leckeren Plätzchen-, Muffin-, Brownie- oder Kuchen-Rezept und die entsprechenden Zutaten mit und auf geht’s!</p>
<p>Oder wie wäre es mit einem gemütlichen Kaffeeklatsch bei frischen Waffeln? Hier findest Du einige Rezeptideen dazu: <a href="https://www.chefkoch.de/rezepte/280081106074754/Belgische-Waffeln.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.chefkoch.de/rezepte/280081106074754/Belgische-Waffeln.html</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jetzt solltest Du bestens gerüstet sein, um die noch vor Dir liegenden dunklen Tage mit ganz viel guter Laune zu überstehen.</p>
<p>Ich wünsche Dir ganz viele entspannte Natur-Momente ohne Winterblues,<br /><span style="color: #339966;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Natur zuhause genießen: Wie Du in Deiner Wohnung mit Hilfe der Natur entspannen und neue Energie tanken kannst</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/natur-zuhause-geniessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 15:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=3021</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Gerade in den dunklen und kalten Monaten möchten viele Menschen eher Natur zuhause genießen. Hier findest Du einige Tipps dazu.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Gerade in den dunklen und kalten Monaten oder an Tagen, an denen es draußen stürmt und/oder regnet oder schneit, haben die wenigsten Menschen Lust nach draußen in die Natur zu gehen. Vielmehr besteht der Wunsch, sich lieber in der warmen Stube verkriechen. Gibt es also Möglichkeiten, Natur zu sich nach Hause zu holen, um die Natur zuhause genießen zu können?</p>
<p>Ja, es gibt tatsächlich Möglichkeiten, wie Du das machen kannst. Und auch wenn es sich lohnt, selbst in diesen <a href="https://heidemarie-wolter.de/naturauszeit-im-spaetherbst/" target="_blank" rel="noopener">eher ungemütlichen Monaten Naturspaziergänge zu unternehmen und Natur draußen zu erleben</a>, ist es verständlich, wenn Du lieber Natur zuhause genießen möchtest. Deswegen habe ich Dir in diesem Naturimpuls sieben Tipps dafür zusammengetragen.</p>
<h1><strong>1) Natur zuhause genießen: Schaffe Dir grüne Gefährten an</strong></h1>
<p>Die einfachste Möglichkeit, wie Du Natur zuhause genießen kannst, ist, Dich mit Pflanzen zu umgeben. Das wurde sogar in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen!</p>
<p>Solltest Du also an einem Tag partout keine Lust auf einen Spaziergang oder eine Wanderung haben, dann beschäftige Dich mit der Natur in Deiner Wohnung.</p>
<p>Dabei bleibt es Dir überlassen, wie Du Dich am liebsten mit Deinen grünen Gefährten beschäftigen möchtest:</p>
<ul>
<li>Wenn Du jemand bist, für den es eine Quelle der Entspannung darstellt, Pflanzen zu pflegen und zu „betüddeln“, dann mache das: Gib Deinen Pflanzen zum Beispiel frische Erde, schneide alte, verwelkte Blätter ab oder befestige sie an einer Pflanzhilfe.</li>
<li>Du kannst jedoch auch Deinen Tastsinn, der im normalen Alltag viel zu häufig vernachlässigt wird, bewusst einsetzen und ihn dadurch aktivieren: Streichle dazu sanft über Deine Pflanzen und achte ganz bewusst darauf, wie sich diese unter Deinen Händen anfühlen. Merkst Du, wie jede Pflanze ihre ganz eigene Beschaffenheit aufweist?</li>
<li>Du kannst Dir an einem Tag oder Abend auch eine Pflanze ganz bewusst vornehmen und sie mit allen Sinnen aufmerksam betrachten: Welche Form und Farbe haben ihre Blätter? Wie verlaufen die Blattadern? Wie fühlt sich die Pflanze / ein Blatt der Pflanze an? Hat die Pflanze einen Geruch? Gibt es einen Unterschied, wenn Du die Pflanze mit der Hand befühlst oder mit einem Blatt über Deine Wange streichelst?<br />Dabei kannst Du, wenn Du magst, Deine Beobachtungen auch gerne schriftlich festhalten.</li>
<li>Wenn Du gerne malst oder zeichnest, kannst Du Dir auch eine Pflanze als Model nehmen und diese auf Leinwand bannen. Wenn Du jedoch nicht gerne nach Formen / Strukturen zeichnest, kannst Du Dich auch einfach von den Grüntönen inspirieren lassen und diese auf ein Blatt Papier bringen.</li>
<li>Wenn Du oft und viel Musik hörst, kannst Du natürlich auch in Deiner Musiksammlung stöbern, ob Du ein passendes Lied für jede Deiner Pflanzen findest. Mache ein Spiel daraus: Stell die Pflanze, für die Du ein passendes Lied ausgewählt hast, vor den Lautsprecher und achte darauf, wie sie auf das Lied reagiert. Gefällt der Pflanze das Lied ebenfalls?</li>
<li>Du machst selber Musik, spielst also ein Instrument oder singst? Dann versuche doch mal, ein Lied für Deine Pflanzen zu schreiben.</li>
</ul>
<h1><strong>2) Erfrischendes Grün in der Vase</strong></h1>
<p>Neben Pflanzen kannst Du auch in Form von Sträußen und Gestecken Natur zuhause genießen. Dabei brauchst Du nicht notwendigerweise fertige Sträuße oder Gestecke zu kaufen. Im Frühling, Sommer oder Herbst findest Du viele Felder, auf denen Du Dir Blumen selber schneiden kannst. Oder Du pflückst bei einem entspannten Spaziergang Blumen und/oder Pflanzen von der Wiese oder vom Wegesrand. Und im Spätherbst und Winter kannst Du Dir im nahen Wald Zweige von Nadelbäumen oder immergrünen Pflanzen schneiden und diese schön in einer Vase arrangieren.</p>
<p>Wenn die Advents- und Weihnachtszeit naht, bieten zudem viele Gärtnereien schöne Gestecke – mit und ohne Kerzen – an. Aber vielleicht möchtest Du Dich lieber selber betätigen? Dann mache das. Denn in vielen Volkshochschulen werden Kurse angeboten, in denen Dir die Kunst des Sträuße-, Gestecke- oder Kränzebindens gezeigt wird.</p>
<p>Ich selber stelle mir jedes Jahr auch mein eigenes Adventsgesteck zusammen und stelle immer wieder von neuem fest, wie entspannend es ist und wie mich diese Tätigkeit mit neuer Energie erfüllt. Gerade, wenn ein Tag so richtig energiezehrend war, muntert mich diese Beschäftigung auf und anschließend habe ich wie auf wundersame Weise neue Energie. Das kommt daher, dass durch diese Tätigkeit viele meiner Sinne involviert werden, die ich im normalen Alltagsgeschehen häufig vernachlässige. Zum Beispiel finde ich es ungemein bereichernd, wenn mir beim Zusammenstellen des Gestecks der frische, würzige Geruch von Tanne oder Fichte in die Nase steigt. Dadurch bekomme ich automatisch gute Laune.</p>
<h1><strong>3) Basteln mit Schätzen aus dem Wald</strong></h1>
<p>In der Natur findest Du zu jeder Jahreszeit viele Materialien, die sich wunderbar mit in Deine Wohnung nehmen lassen und die sich wunderbar zu Deko-Zwecken eignen:</p>
<ul>
<li>Zapfen, Nüsse, Steine und Zweige bieten sich quasi förmlich an, als Tischschmuck oder Schmuck auf der Fensterbank Deine Wohnung zu verschönern. Nachdem Du bereits bei einem Spaziergang oder einer Wanderung Deine Akkus aufladen und neue Energie tanken konntest, steigt dein Energielevel beim Dekorieren Deiner Wohnung mit diesen Naturmaterialien weiter an.</li>
<li>Neben dem „losen“ Drapieren dieser Materialien auf Tisch, Regal oder Fensterbank kannst Du Nüsse, Zapfen und andere kleine Naturmaterialien auch in einem Gesteck oder in einem Kranz verarbeiten. Auch hier bieten viele Volkshochschulen Kurse dafür an.</li>
<li>Im Frühjahr und Sommer kannst Du natürlich auch Blumen und Blätter pflücken, pressen und diese zu einer schönen Collage zusammenstellen. Und im Herbst bieten sich die in verschiedenen Brauntönen gefärbten Blätter zum Verarbeiten in einer Collage an.</li>
</ul>
<p>Werde kreativ und erfahre mit Deinen eigenen Händen, wie Du Natur zuhause genießen kannst!</p>
<h1><strong>4) Natur zuhause genießen mit duften Düften</strong></h1>
<p>Unser Geruchssinn, viel zu häufig unterschätzt, trägt ganz entscheidend dazu bei, ob wir uns wohl fühlen, ob es uns gutgeht, ob wir gestresst oder entspannt sind. Und auch auf unser Energielevel haben Düfte Einfluss!</p>
<p>Setze Dich einmal vor einen blühenden Rosenstrauch – kaum jemand kann verhindern, dass sein oder ihr Herz bei diesem Duft vor Freude aufgeht. Oder schnuppere – gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit – an einem Tannen- oder Fichtenzweig. Der würzige Geruch erinnert mich automatisch an schöne, geruhsame Spaziergänge im Wald und sofort setzt bei mir die Entspannung, die ich bei diesen Gelegenheiten verspüre, ein.</p>
<p>Wenn Du also Blumen – oder Tannenzweige, je nach Jahreszeit – in einer Vase in Deiner Wohnung stehen hast, erkunde diese auch ruhig mit Deiner Nase. Deine Seele wird es Dir danken!</p>
<p>Du kannst Dir jedoch auch Düfte in Form von ätherischen Ölen in Deine Wohnung holen. Auch das ist eine Möglichkeit, Dich mit der Natur zu verbinden und so zu neuer Energie zu kommen und zu entspannen. Beispielsweise in ein Stövchen getröpfelt, verbreiten diese ätherischen Öle ihren wunderbaren Geruch. Wie ätherische Öle sonst noch verwendet werden können, habe ich Dir in diesem Naturimpuls beschrieben: <a href="https://heidemarie-wolter.de/mit-aetherischen-oelen-entspannen/" target="_blank" rel="noopener">Mit ätherischen Ölen entspannen und neue Energie tanken</a>.</p>
<p>Ganz besonders eignen sich diese Düfte, um nach einem harten, energiezehrenden Tag zu entspannen und neue Energie zu tanken:</p>
<ul>
<li>Bergamotte</li>
<li>Lavendel</li>
<li>Melisse</li>
<li>Muskatellersalbei</li>
<li>Rose, Rosengeranie und Rosenholz</li>
<li>Rosmarin</li>
<li>Vetiver</li>
<li>Wacholder</li>
<li>Ylang Ylang</li>
</ul>
<p>Wichtig dabei ist, dass Du bei den ätherischen Ölen auf gute Qualität achtest. Gute und qualitativ hochwertige ätherische Öle findest Du beispielsweise hier: <a href="https://www.primaveralife.com/shop/aetherische-oele" target="_blank" rel="noopener">https://www.primaveralife.com/shop/aetherische-oele</a></p>
<h1><strong>5) Energie-schenkende Momente zum Anschauen</strong></h1>
<p>Die meisten Menschen empfangen hauptsächlich auf dem visuellen Kanal. Das bedeutet, dass die meisten Eindrücke über den Sehsinn (also über die Augen) wahrgenommen werden. Wenn Du auch zu diesen Menschen gehörst, könntest Du Deine Wohnung zum Beispiel mit schönen Naturaufnahmen – selbst fotografiert oder gekauft – aufwerten. Und so Natur zuhause genießen.</p>
<p>Hänge dazu selbst aufgenommene Fotografien als Bilder in Deine Wohnung auf, die Dich an den gemütlichen Sonntagnachmittagsspaziergang im Wald erinnern oder an das lustige, entspannte Picknick mit Freundinnen auf der von der Sonne beschienenen Wiese. Dadurch kannst Du nicht nur Natur zuhause genießen, sondern wirst einen Teil dieser entspannten Zeit immer bei Dir haben und sofort daran erinnert, sobald Du das Bild betrachtest.</p>
<p>Anstelle eines Bildes kannst Du Dir natürlich auch ein Fotobuch mit Naturaufnahmen zusammenstellen – auch hier entweder selbst aufgenommen oder einfach gekauft. So kannst Du, während draußen ein ungemütlicher Regen niedergeht, ganz entspannt auf Deinem Sofa sitzen und Deine Erinnerungen an wunderschöne Spaziergänge oder Wanderungen Revue passieren lassen.</p>
<h1><strong>6) Natürliche Reize für die Ohren</strong></h1>
<p>Das Geräusch eines plätschernden Baches oder von Meeresrauschen erzeugt bei den meisten Menschen ein Gefühl der Entspannung. Und mittlerweile brauchen wir dafür noch nicht einmal vor die Tür zu gehen, weil es viele gute und qualitativ hochwertige Aufnahmen von Naturgeräuschen gibt. Und das nicht nur auf CD, sondern auch auf YouTube. Wobei Du natürlich auch die Wahl hast: Vielleicht gefällt Dir Vogelgezwitscher besser als das Plätschern eines Baches? Oder Du bevorzugst das Rauschen der Bäume? Es gibt wirklich viele verschiedene Naturgeräusche, die Du zu Dir nach Hause holen und so Natur zuhause genießen kannst.</p>
<p>Meine Lieblings-CD ist beispielsweise die folgende: <a href="https://www.amazon.de/Waldstimmung-Naturkl%C3%A4nge-Waldger%C3%A4usche-Naturger%C3%A4usche-Waldspazierg%C3%A4nge/dp/3893215832/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3PQ3B1SJJBYXU&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.nx75MYDOpYIDGYuPOa7-d4tw-jitWWal2AzU4B_XDAA.PaOmJimhH04NyeTUD-hJv2juUECPwh4YCpg2Yv-6Udc&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Wohltuende+Waldstimmung&amp;qid=1730907132&amp;s=music&amp;sprefix=wohltuende+waldstimmung%2Cpopular%2C103&amp;sr=1-1" target="_blank" rel="noopener">Wohltuende Waldstimmung. Heilsame Naturklänge zum Loslassen, Wohlfühlen und Entspannen</a>.</p>
<p>Und wenn Du, so wie ich, ein Fan von Meeresrauschen bist, findest Du beispielsweise diese Aufnahme auf YouTube: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gfu-Y_MN4nI" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=gfu-Y_MN4nI</a></p>
<h1><strong>7) Mit der Zunge Natur zuhause genießen</strong></h1>
<p>Last but not least hast Du natürlich auch die Möglichkeit, Natur zuhause zu genießen, indem Du sie Dir einverleibst ?</p>
<p>Am besten geht das mit einer Tasse schönem Kräutertee. In vielen Biosupermärkten erhältst Du bereits fertige Mischungen mit getrockneten Pflanzen, die eine vitalisierende und energetisierende Wirkung haben (was dann meist auch den Namen der Teemischung ausmacht). Du kannst Dir jedoch, besonders wenn Du in den Sommermonaten viele Pflanzen gesammelt und getrocknet hast, auch eine Mischung selber zusammenstellen, wie beispielsweise diese hier:</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Energiebombe:</strong></span><br />40 g Pfefferminzblätter<br />10 g Weißdornblätter<br />10 g Engelwurzwurzel<br />50 g Pomeranzenschalen</p>
<p>So ausgerüstet, steht einem gemütlichen Abend in der Wohnung bei dem Du die Natur zuhause genießen kannst, nichts mehr im Wege.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch wenn Du jetzt mit diesen sieben Möglichkeiten eine gute Sammlung beisammen hast, um Natur auch zuhause zu genießen, bedenke, dass die Natur draußen Dir gegenüber der Natur in Deiner Wohnung einige Vorteile bietet. Denn die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur ist als Kraft- und Energiequelle</a> nicht zu unterschätzen!</p>
<p>Nutze diese Möglichkeiten in der Wohnung also nur, wenn es gar nicht anders geht oder auch als zusätzliche Option, nachdem Du beispielsweise eine kurze Runde im Park gedreht hast.</p>
<p>Damit wünsche Dir jetzt viele entspannte Naturmomente (draußen und drinnen),<br /><span style="color: #339966;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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			</div>
				
				
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dankbarkeit zeigen am Jahreskreisfest Mabon</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/dankbarkeit-zeigen-am-jahreskreisfest-mabon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 15:39:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturspiritualität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=3005</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Am Jahreskreisfest Mabon kannst Du Deine Dankbarkeit zeigen und dadurch die Natur ehren.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit dem Jahreskreisfest Mabon, auch Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche genannt, geht der Sommer zu Ende und die dunkle Jahreszeit beginnt. An diesem Tag halten sich erneut, wie bei dem Jahreskreisfest Ostara, der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, Helligkeit und Dunkelheit die Waage. Das bedeutet, dass am 21. September, der Tag an dem unsere Vorfahren dieses Jahreskreisfest feierten, Tag und Nacht genau gleich lang sind.</p>
<h1><strong>Dankesgaben an die Natur</strong></h1>
<p>Mabon ist ein Erntedankfest. Wie der Name schon andeutet, bedankt man sich bei der Natur für die Ernte, die man einfahren durfte. Unsere Vorfahren opferten dabei die besten Früchte den Göttern, den Ahnen und der Natur mit der Bitte, dass das nächste Jahr ebenfalls wieder fruchtbar werden möge.</p>
<p>Beim Getreide, welches ebenfalls in dieser Zeit eingefahren wird, hatten unsere Vorfahren ein ganz besonderes Ritual: Sie ließen die ersten drei Pflanzen (Ähren als auch Früchte) und die letzten drei auf den Feldern stehen, was ebenfalls als Opfergabe an die Natur, die Götter und die Ahnen zu verstehen war. Zum Teil kannst Du das auf einigen Feldern auch heute noch sehen.</p>
<h1><strong>An Mabon Wandern mit Wein verbinden</strong></h1>
<p>Die besonderen Zeichen dieser Zeit, welche sich häufig auf den Altären für das Jahreskreisfest Mabon finden, sind der Apfel und das Getreide, die jetzt geerntet beziehungsweise eingefahren werden. Aber auch andere Obstsorten, wie zum Beispiel Birnen und Quitten werden jetzt reif und von den Bäumen geholt. Außerdem ist es die Zeit der Weinlese. Davon zeugen auch die vielen Weinfeste, die vor allem in Süddeutschland begangen werden.</p>
<p>Auf dieser Website findest Du einen Kalender mit den verschiedenen Festen: <a href="https://www.pfalz.de/de/pfalz-geniessen/pfaelzer-weinfeste/weinfestkalender#/veranstaltungen" target="_blank" rel="noopener">https://www.pfalz.de/de/pfalz-geniessen/pfaelzer-weinfeste/weinfestkalender#/veranstaltungen</a></p>
<p>Ganz besonders kann ich dabei die Weinfeste in Neustadt an der Weinstraße und in Annweiler am Trifels empfehlen. Beide Städte bieten dabei auch die Möglichkeit, sowohl zu feiern als auch im Pfälzer Wald wandern zu gehen. Das ist besonders in dieser Jahreszeit zu empfehlen. Denn fast scheint es so, als wolle die Natur mit uns feiern. Hat sie sich doch in die buntesten und fröhlichsten Farben gekleidet! Und wenn Du ganz aufmerksam und achtsam bist, kannst Du bei der Wanderung nicht nur rote, orangene, gelbe und braune Farbtöne sehen, sondern sogar verschiedenste Nuancen dieser Farben erkennen. Schau einfach mal ganz aufmerksam hin! Das ist bereits eine Art, die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> auf sich wirken zu lassen. Zudem bieten Dir natürlich <a href="https://heidemarie-wolter.de/jahreskreisfeste-leben-im-rhythmus-der-natur/" target="_blank" rel="noopener">die Jahreskreisfeste selber die beste Möglichkeit, dem Rhythmus der Natur wieder näher zu kommen</a> und mehr danach zu leben.</p>
<h1><strong>Nachhaltig waschen mit Kastanien</strong></h1>
<p>Nicht vergessen solltest Du in dieser Zeit auch die Nüsse, die jetzt ebenfalls geerntet beziehungsweise gesammelt werden können, allen voran Maronen, Walnüsse und Haselnüsse. Und auch Rosskastanien kannst Du jetzt sammeln, denn diese eignen sich vorzüglich zum Wäschewaschen. Und das sogar völlig nachhaltig!</p>
<p>Für einen Waschgang benötigst Du dabei 4 bis 5 Kastanien. Diese hackst Du klein, füllst sie in ein verschließbares Gefäß und gibst ein Viertel Liter Wasser dazu. Das Ganze lässt Du einen bis zwei Tage stehen und schüttelst es ab und zu. Dabei kannst Du schon sehen, dass es schäumt. Denn Rosskastanien enthalten Saponine, das sind Seifenstoffe. Und diese lösen sich im Wasser. Daher auch der Schaum.</p>
<p>Nach spätestens zwei Tagen seihst Du dann die Kastanien aus dem sich gebildeten Waschmittel ab. Dabei fängst Du das Wasser, in dem sich jetzt die Saponine gelöst haben, auf. Damit kannst Du eine Waschmaschinenladung Wäsche waschen. Wenn Du magst, kannst Du für einen schönen Duft zusätzlich noch zwei bis drei Tropfen ätherische Öle dazugeben.</p>
<h1><strong>Ernten ohne Garten</strong></h1>
<p>Vielleicht fragst du Dich jetzt, wie Du am Jahreskreisfest Mabon, welches ja ein Erntedankfest ist, denn etwas ernten kannst, wenn Du weder einen eignen Garten noch einen Schrebergarten besitzt.</p>
<p>Ganz einfach: Auch auf Balkon oder Terrasse ist es möglich, jetzt Früchte oder Gemüse einzufahren. Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen beispielsweise lassen sich prima auch in Pflanztöpfen ziehen. Und in Pflanzsäcken hast du sogar die Möglichkeit Kohlrabi, Zucchini, Möhren und sogar Kartoffeln zu pflanzen und somit jetzt zu ernten.</p>
<p>Du hast auch keinen Balkon oder eine Terrasse? Macht nichts! Denn auch dann, hast Du die Möglichkeit, etwas zu ernten.</p>
<p>Wie sieht es beispielsweise mit Deiner Arbeit und/oder mit Deinem Privatleben aus? Gab es vielleicht ein neues Projekt, wurdest Du befördert, hat sich eine neue Liebe oder gar eine neue Partnerschaft für Dich ergeben? Überlege einmal ganz genau, was Du in diesem Jahr angestoßen hast und welche Früchte daraus gewachsen sind.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit, ohne Garten eine Ernte einzufahren, hast Du beim Wandern oder Spazieren. Denn manche Früchte sind frei verfügbar, wie beispielsweise Holunder, Schlehe, Vogelbeere und Weißdorn. Daraus lassen sich die köstlichsten Fruchtaufstriche herstellen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob der Baum oder Strauch tatsächlich frei zu bepflücken ist, lade Dir die App „Mundraub“ auf Dein Handy. Nach Eingabe Deiner Postleitzahl werden Dir verschiedene Standorte von Bäumen und Sträuchern in Deiner Nähe angezeigt, an denen jedermann und jedefrau sich frei bedienen kann.</p>
<h1><strong>Dankbarkeit zeigen am Jahreskreisfest Mabon</strong></h1>
<p>Mabon ist ein Jahreskreisfest, an dem Du Deine Dankbarzeit zeigen kannst – weit über die Ernte hinaus.</p>
<p>Überlege einmal, für was Du in diesem Jahr dankbar sein kannst. Lege dazu gerne eine Liste an. Diese kannst Du auch nach Mabon noch in regelmäßigen Abständen zur Hand nehmen und dadurch erkennen, wie gesegnet Du bist!</p>
<p>Vielleicht gefällt Dir auch die Idee, diese Liste nicht nur zur Hand zu nehmen, um darin zu stöbern, sondern auch noch nach dem Jahreskreisfest weiterzuführen. Beispielsweise als Dankbarkeitstagebuch, in das du jeden Abend mindestens drei Dinge einträgst. Beispielsweise wie folgt: „Ich bin dankbar für …., weil ….“</p>
<p>Dadurch richtest Du Dein Augenmerk auf das Hier und Jetzt und auf Dein Leben – und schaust nicht bei den Nachbarn, Deinen Freunden oder Kollegen und brütest darüber, warum das Leben angeblich so ungerecht ist. Ganz im Gegenteil erkennst Du dadurch, was Du bereits alles hast (und damit meine ich nicht nur materielle Dinge!) und was jeden Tag in Deinem Leben an Gutem und Schönem geschieht. Probiere es doch einfach einmal aus. Du wirst sehen – auch wenn Du am Anfang vielleicht Schwierigkeiten haben solltet, drei Dinge zu finden, für die Du dankbar sein kannst – dass es schon einige Zeit später flutschen wird!</p>
<p>Und wenn Du Lust hast, Dir etwas Natur nach Hause zu holen, bietet sich ein kleiner Altar zu Mabon an. Dieser kann beispielsweise so aussehen:</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Und nun wünsche ich Dir ganz viele entspannte Natur-Momente am und mit dem Jahreskreisfest Mabon,<br /><span style="color: #008000;"><strong>Heidemarie</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>PS: Du möchtest noch weitere Inspirationen, wie du im September die Natur als Kraftquelle auf Dich wirken lassen kannst? Dann schau doch mal auf dem Blogbeitrag „<a href="https://heidemarie-wolter.de/im-september-deine-akkus-natuerlich-aufladen/" target="_blank" rel="noopener">Wie Du im September Deine Akkus natürlich aufladen kannst</a>“ vorbei.</p></div>
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		<title>Im Lila-Laune-Land Lüneburger Heide gibt es viel zu entdecken</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/lila-laune-land-lueneburger-heide/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 13:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heidemarie-wolter.de/?p=2985</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Im August wird die Lüneburger Heide zum Lila-Laune-Land, da dann die Heideblüte im vollen Gange ist. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im August wird die Lüneburger Heide zum Lila-Laune-Land, da dann die Heideblüte im vollen Gange ist. Der perfekte Zeitpunkt also, um eines der ältesten und größten Naturschutzgebiete Deutschlands zu besuchen.</p>
<h1><strong>Augen auf in der Lüneburger Heide</strong></h1>
<p>„Auf der Lüneburger Heide in dem wunderschönen Land, ging ich auf und ging ich nieder, allerlei am Weg ich fand“, schrieb der bekannte Heidedichter Hermann Löns.</p>
<p>Und tatsächlich kann man – wenn man die Augen offenhält – ganz viel am Wegesrand finden. Und damit meine ich jetzt nicht nur Heide, Wacholder und Heidschnucken ?.</p>
<p>Tatsächlich gleicht der Wegesrand der vielen Wanderwege, die durch die Lüneburger Heide verlaufen, einem wahren Biodiversitätswunder: Vielfach leuchtet einem das sonnige Johanniskraut schon von weitem entgegen. Auch die Königskerze hat sich einen Platz an der Sonne gesichert und streckt sich dort majestätisch zum Himmel. An schattigeren Standorten entdeckt man dagegen den geheimnisvollen Fingerhut. Und auch Pilze – essbare und nicht essbare – kann man in allen Formen, Farben und Größen finden. Dazwischen flattern diverse Schmetterlinge und Bienen, hüpfen Heuschrecken, huschen Eidechsen und, wenn man ganz viel Glück hat, kann man auch mal eine Kreuzotter am Wegesrand in der Sonne liegen sehen.</p>
<p>In der Lüneburger Heide gibt es also ganz viele Gelegenheiten, die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> kennenzulernen. </p>
<h1><strong>Steine aus der Eiszeit</strong></h1>
<p>Außerdem – und das nicht nur am Wegesrand – finden sich in der ganzen Lüneburger Heide verstreut diverse Findlinge. So nennt man Steine, die während der Eiszeiten durch Gletscher transportiert und nach der Eisschmelze an ihrem heutigen Standort zurückgeblieben sind. Diesen kommen mittlerweile ganz bestimmte Aufgaben zu: Zum einen dienen sie als Hinweisschilder, wohin sich des Wanderers Schritte lenken sollen. Zum anderen machen sie auf bekannte Persönlichkeiten Aufmerksam, die mit der Heide zu tun hatten. So findet sich beispielsweise ein massiger Findling auf dem Wietzer Berg, welcher das Tor zur Südheide darstellt, der an den Heidedichter Herman Löns erinnert.</p>
<p>Die Lüneburger Heide erhielt ihr heutiges Aussehen übrigens tatsächlich durch die Eiszeiten. Genauer, durch die Saale- und die Weichsel-Kaltzeit: Durch die bis in unsere heutige Region vordringenden Gletscher wurden Sand und Geröll abgeladen und zum Teil zu kleinen Hügeln zusammengeschoben. Auf diese Weise entstanden auch die beiden höchsten Erhebungen: Der 169 Meter hohe Wilseder Berg und sein nur etwas kleinerer Bruder (mit 129 Metern), der Brunsberg.</p>
<h1><strong>Die Pflege der Lüneburger Heide</strong></h1>
<p>Allerdings erhielt die Lüneburger Heide ihr jetziges Aussehen nicht durch die Eiszeiten beziehungsweise durch die Natur. Ganz im Gegenteil hatte der Mensch bei der Gestaltung dieses Landstrichs einen entscheidenden Anteil: Einst war das Gebiet von einem riesigen Mischwald bedeckt, der jedoch ab der Jungsteinzeit zum Zwecke des Ackerbaus nach und nach gerodet wurde. Waren Ackerflächen irgendwann nicht mehr ertragreich genug, überließen unsere Vorfahren diese wieder der Natur – wodurch das genügsame Heidekraut die Möglichkeit erhielt, sich einzusamen und zu verbreiten.</p>
<p>Doch trotzdem die Heide ein genügsames Kraut ist, braucht sie dennoch viel Pflege. Ansonsten würden die Flächen vergrasen und verbuschen und neu entstehende Wälder die Heide verdrängen. Deswegen werden aufkommende Pionierbaumarten, wie Birken und Kiefern, mehrmals im Jahr „entkusselt“. Das heißt, sie werden entfernt. Auch einige Süßgräser, wie die Drahtschmiele und das Pfeifengras, müssen regelmäßig beseitigt werden, damit sie die Besen- und Glockenheide nicht verdrängen. Außerdem wird die Heide durch ein gezieltes und kontrolliertes Abbrennen verjüngt und revitalisiert. Und natürlich dürfen auch die tierischen Helfer nicht vergessen werden, die die Menschen bei diesen Pflegemaßnahmen unterstützen: Die Heidschnucken. Diese gaben übrigens dem 223 km langen und in dreizehn Etappen unterteilten Wanderweg von Hamburg Fischbek bis Celle seinen Namen: <a href="https://www.heidschnuckenweg.de/" target="_blank" rel="noopener">Der Heidschnuckenweg</a>.</p>
<h1><strong>Tierische Helfer und ihre Aufgaben</strong></h1>
<p>Insgesamt besitzt der Naturpark Lüneburger Heide sechs Schnuckenherden, die man auch mit etwas Glück – zusammen mit ihrem Schäfer und den Hütehunden – während einer Wanderung bei der Arbeit beobachten kann. Und wenn sie nicht zu sehen sind, dann zumindest zu hören. Denn nicht immer grasen die Heidschnucken direkt am Wegesrand. Wegen ihrer landschaftspflegerischen Aufgabe ziehen sie auch weit entfernt von den Wanderwegen – und somit völlig unbeobachtet von suchenden Wanderern – durch die Heide.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>&#8230; und dann vom pflichtbewussten Hütehund zurückgetrieben werden. (Bild oben)</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>(Bild links) Ab und zu hat man bei Wanderungen das Glück eine Heidschuckenherde direkt am Weg bei Ihrer Arbeit zu beobachten &#8211; und natürlich auch, wie die Schnucken versuchen, an das beste Futter, das natürlich auf der anderen Wegesseite liegt, zu gelangen&#8230;</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Da die Heidschnucken sehr anspruchslose Tiere sind, kommen sie auch mit dem Heidekraut, welches als eher geringwertiges Futter gilt, zurecht. Neben den Schucken gehören zu jeder guten Herde auch mehrere Ziegen, die die Schafe bei ihrer Arbeit unterstützen: Einfach dadurch, dass Pioniergehölze, wie Birken und Kiefern, von den Ziegen stärker verbissen werden, weswegen das aufwändige Entkusseln zwar nicht komplett entfällt, aber doch um einiges erleichtert wird.</p>
<p>Aufgrund dieser Beweidung durch Schnucken und Ziegen wird in der Lüneburger Heide eine savannenähnliche Landschaftsstruktur bewahrt. Dadurch erhalten viele Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum, die ansonsten vor dem Aussterben bedroht wären. Heidelerchen, Raubwürger, Ziegenmelker, Schwarz- und Braunkehlchen, Moorlilien, Lungenenzian und Heidenelken gehören beispielsweise dazu.</p>
<p>Last but not least zerstören die Schnucken durch das Grasen auch Spinnenweben an den Heidekräutern. Dadurch verhindern sie, dass sich Bienen – Wild- als auch Honigbienen – darin verfangen. Zur weiteren Freude des Menschen, der dann nicht auf den leckeren Heidehonig verzichten muss.</p>
<h1><strong>Die Lüneburger Heide ist zu allen Jahreszeiten ein Genuss</strong></h1>
<p>Die typischen Monate, an denen die Lüneburger Heide die meisten Besucher in ihren Bann zieht, sind August und September. Zu dieser Zeit zeigen sich die verschiedenen Heideflächen in ihrer ganzen Pracht – angefangen bei einem hellen Rosa bis hin zu einem tiefen, kräftigen Lila. Das kontrastiert sehr harmonisch mit dem satten, dunklen Grün der Wacholder und Kiefern und dem helleren Grün der Birken.</p>
<p>Doch sind auch die anderen Jahreszeiten sehr empfehlenswert: Im Frühling kann beispielsweise an den verschiedenen Seen der Vogelzug beobachtet werden. Außerdem verwandeln sich die Moore, wie beispielsweise das Pietsmoor in Schneverdingen, in ein Meer aus weißen Wattewölkchen: Das Wollgras steht dann nämlich im Fruchtstand.</p>
<p>Wer im Herbst relativ früh am Tag loswandert, kann vom Frühnebel noch wie verwunschen wirkenden Landstriche erblicken. Freunde der Fotografie machen zu dieser Tages- und Jahreszeit die besten und wundervollsten Naturaufnahmen. Außerdem sind die Sonnenuntergänge zu dieser Jahreszeit am schönsten, vor allem auf dem Wilseder Berg. Anschließend geht es dann zurück in die wärmende Gaststube, zum Beispiel zu einem Kartoffelgericht. Denn die Heidekartoffel wird in dieser Zeit geerntet und wartet in vielen Gasthäusern der Lüneburger Heide darauf, gegessen zu werden.</p>
<p>Und wer die Stille der Natur ganz besonders schätzt, der macht sich in den Wintermonaten in die Heide auf. Zwar entdeckt man in dieser Zeit keine Heidschnuckenherde und erst recht keine blühende Heide, doch allein der Anblick der mit Schnee überzogenen Landschaft reicht aus, dass so mancher Wanderer verzaubert wird. Und gerne immer wieder kommt.</p>
<p>Und wann machst Du Dich auf den Weg in die Lüneburger Heide?</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Lavendel: Weit mehr als nur ein betörender Duft</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/lavendel-mehr-als-ein-betoerender-duft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 15:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Lavendel gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen - heutzutage als auch bereits im frühen Altertum.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die wohl bekannteste Heilpflanze ist der Lavendel und das nicht nur heutzutage. Selbst im frühen Altertum wussten die Menschen dieses Kraut bereits zu nutzen!</p>
<h1><strong>Badezusatz und Seuchenschutz – Tausendsassa Lavendel</strong></h1>
<p>Lavendel wurde bereits im Altertum benutzt – meistens als Badezusatz. Es ist überliefert, dass Julius Cäsar nach einem anstrengenden Tag im Senat die entspannende Wirkung eines Lavendelbades schätzte. Sowieso war ein Tag ohne ein Bad bei den Römern unvorstellbar. Daher soll sich auch der Name des Lavendels vom lateinischen lavare (waschen) ableiten. Denn die Römer badeten nicht nur in Lavendelwasser, sondern wuschen sogar ihre Kleidung damit.</p>
<p>Nachdem Benediktinermönche das Heilkraut über die Alpen gebracht haben, trat die Pflanze auch in Mitteleuropa ihren Siegeszug an. Gelobt wurde vor allem ihr aromatischer Duft. Doch wurden schnell auch viele weitere Wirkungen bekannt. Hildegard von Bingen nannte die Pflanze beispielsweise Muttergottespflanze und empfahl diese unter anderem zur Vertreibung unkeuscher Gelüste.</p>
<p>Paracelsus nutzte das Kraut sowohl als Nervenmittel als auch als Seuchenschutz. Letzteres nachdem bekannt wurde, dass Lavendelpflücker nach Ausbruch einer ersten Tuberkulosewelle von dieser Krankheit verschont blieben. Im 16. und 17. Jahrhundert pries man Lavendel außerdem als wirkungsvollen Schutz gegen Pest und Cholera. Aus dieser Zeit stammt auch der „Essig der vier Diebe“. Dabei handelte es sich um einen Essig, der unter anderem (neben drei anderen Heilpflanzen) Lavendel enthielt und Räuber vor diesen ansteckenden Krankheiten bewahrte, wenn sie in Häuser von Pestopfern einbrachen und diese ausraubten.</p>
<h1><strong>Nichts geht über einen betörenden Duft</strong></h1>
<p>Auch wenn die vielfältigen Heilwirkungen des Lavendels bereits früh bekannt waren, wurde das Kraut dennoch hauptsächlich aufgrund seines Duftes gewonnen – von der im 16. Jahrhundert aufstrebenden Parfümindustrie. Selbst heutzutage ist das ätherische Lavendelöl noch Bestandteil vieler Parfüms, allen voran des Kölnisch Wassers, welches zu Beginn des 18. Jahrhunderts entwickelt wurde. Es wird erzählt, dass der größte Fan dieses Duftes Napoleon Bonaparte war, der es angeblich gleich kistenweise bestellte.</p>
<p>Von den vielen Lavendelsorten, die es gibt, wird zur Gewinnung des ätherischen Öls meistens der Echte Lavendel (<em>Lavandula angustifolia </em>oder <em>Lavandula officinalis</em>) verwendet. Früher dagegen wurden sämtliche Lavendelarten gemeinsam zur Gewinnung des Duftstoffes genutzt, bis man im Echten Lavendel die duftintensivste Art erkannte und sie deswegen, vor allem in der Hoch-Provence, zu kultivieren begann.</p>
<p>Mittlerweile wird der Echte Lavendel jedoch vom Hybrid-Lavendel (<em>Lavandula </em>×<em>intermedia</em>) verdrängt der eine natürliche Kreuzung zwischen Echtem Lavendel und Speik-Lavendel (<em>Lavandula latifolia</em>) ist. Der Duft dieser Pflanze ist schwächer als der vom Echten Lavendel, weswegen sie als Basis für preiswertere Öle und andere Nutzungsformen dient. Und daher auch mehr und mehr angebaut wird.</p>
<h1><strong>Mit Lavendel zu einem besseren Schlaf</strong></h1>
<p>Allerdings kann die Pflanze noch viel mehr als Duft, auch wenn die ätherischen Öle durchaus vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bieten. Beispielsweise werden Inhalationen mit Lavendelöl gerne bei Unruhe und Schlafstörungen eingesetzt. Bei Letzteren kann auch ein (selbstgemachtes) Lavendelkissen eingesetzt werden</p>
<p>So ein Lavendelkissen braucht nicht zwangsläufig die Größe eines Kopfkissens haben. Selbst faustgroß hat solch ein Kissen enorme positive Auswirkungen auf Deinen Schlaf. Und das Beste: Du kannst es selber herstellen, auch wenn Du keine geübte Näherin bist. Nimm Dir dazu verschiedene Stoffreste und nähe zunächst drei Seiten zusammen. Dann füllst Du getrocknete Lavendelblüten hinein und gerne auch noch getrocknetes Johanniskrautkraut und Melissenblätter (ebenfalls getrocknet). Anschließend die vierte Kissenseite zunähen.</p>
<p>In der Nacht neben dem Kopfkissen oder auch auf dem Nachttisch platziert, verhilft dieses „Kisschen“ durch seinen zitronig-blumigen Duft zu einem besseren Schlaf.</p>
<h1><strong>Wirkung außen und innen</strong></h1>
<p>Die Förderung des Schlafes ist aber noch längst nicht alles, was der Lavendel so drauf hat: In wissenschaftlichen Studien wurden zudem angstlösende und antidepressive Eigenschaften nachgewiesen, weswegen auch Angststörungen und milde Depressionen mit Lavendelöl – welche bei diesen Indikationen meist in einem Diffusor zur Anwendung kommen – behandelt werden können.</p>
<p>Das ganze Kraut beziehungsweise alternativ das ätherische Öl wird weiterhin gerne als Badezusatz verwendet, jedoch mit einem therapeutischen Hintergrund: Vor allem bei Menschen mit hohem Blutdruck wirkt diese Methode Wunder, wobei hier nicht unwesentlich die beruhigende Wirkung mit reinspielen dürfte. Auch bei schlecht heilenden Wunden werden vor allem in der Volksmedizin Lavendelbäder empfohlen.</p>
<p>Generell wird das ätherische Öl des Lavendels zur Wundbehandlung eingesetzt. Bei Verbrühungen und Verbrennungen (unter anderem auch Sonnenbrand) ist es neben Johanniskrautöl das Mittel der Wahl. Da es ungemein hautfreundlich ist, kann es direkt und unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden.</p>
<p>Wissenschaftliche Studien konnten außerdem eine antimykotische und eine antimikrobielle Wirkung des Lavendelöls nachweisen. Deswegen wird es unter anderen bei Akne, Grindflechte (die entweder durch Strepto- oder Staphylokokken ausgelöst wird) und Pilzinfektionen von Haut und Nägeln eingesetzt.</p>
<p>Als Tee kommt die Pflanze vor allem bei funktionellen Oberbauchbeschwerden, wie dem Reizmagen- oder dem Reizdarm-Syndrom, zum Einsatz und außerdem bei Blähungen oder Durchfall. Außerdem existiert noch ein Lavendelspiritus, der im Apotheken erworben werden kann, und zur Einreibung bei Neuralgien verwendet wird.</p>
<h1><strong>Auch in der Küche hat der Lavendel seinen Platz</strong></h1>
<p>Der Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die an den äußerst charakteristischen, lippenförmigen Blüten erkennbar sind. Den Pflanzen in dieser Familie ist gemein, dass sie einen hohen Anteil an ätherischen Ölen haben, weswegen sie alle stark duften.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Lavendel gehört zu der Familie der Lippenblütler, die an ihren charakteristischen (lippenförmigen) Blüten erkannt werden können.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Wenn man von den Wirkungen der Lavendelblüten spricht, meint man eigentlich die Kelche.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Blütezeit des Lavendels ist von Juni bis August, manchmal auch bis in den Oktober hinein. Was natürlich gut für alle Kräuterfrauen ist, die dann viel Zeit haben, um sich mit diesem beliebten Kraut einzudecken.</p>
<p>Neben seinen vielen medizinischen Wirkungen ist Lavendel auch als Küchenkraut sehr beliebt. Meist kennt man ihn als Teil der bekannten Mischung „Kräuter der Provence“, die Du Dir übrigens auch ganz leicht selbst zusammenstellen kannst. Diese Zutaten, die Du einfach nur zu mischen und in ein dekoratives Gefäß zu geben brauchst, benötigst Du:</p>
<p>15 g getrocknete Thymianblätter<br />15 g getrocknete Oreganoblätter<br />15 g getrocknete Rosmarinnadeln<br />15 g getrocknetes Basilikum<br />5 g getrocknete Lavendelblüten<br />5 g getrocknetes Bohnenkraut<br />5 g Fenchelsamen</p>
<p>Mit fast den gleichen Kräutern kannst Du Dir auch ein provinzialisches Würzöl herstellen, wobei Du entweder getrocknete oder frische Kräuter verwenden kannst:</p>
<p>10 g Thymianblätter<br />10 g Oreganoblätter<br />10 g Rosmarinnadeln<br />10 g Basilikum<br />10 g Majoranblätter<br />10 g Lavendelblüten<br />10 g Fenchelsamen<br />10 g Bohnenkraut<br />5 g frisch abgeschälte Zitronenschale</p>
<p>Die Kräuter werden alle zusammen in einem Liter gutem Öl eingelegt und für 14 Tage im Warmen und Hellen (jedoch nicht direkt in der Sonne) stehen gelassen. Anschließend abseihen und das Öl in ein dekoratives, möglichst dunkles Gefäß füllen und kühl lagern (jedoch nicht im Kühlschrank).</p>
<h1><strong>Lavendel fürs Leckermäulchen</strong></h1>
<p>Neben seinem vielfältigen Einsatz als Gewürz kann Lavendel außerdem sehr gut für süße Gerichte verwendet werden, wie beispielsweise für ein Lavendelsorbet. Und so geht’s:</p>
<p>Du löst 125 g Zucker in 450 ml Wasser auf und bringst es zum Kochen. Fünf Minuten sprudelnd kochen lassen und dann zehn blühende Rispen Lavendelkraut hineingeben. Noch eine Minute sprudelnd kochen lassen, dann Herd ausschalten und Wasser-Lavendel-Gemisch erkalten lassen (den Lavendel dabei noch im Wasser belassen).</p>
<p>Wenn das Wasser abgekühlt ist, die Lavendelrispen herausholen und Schale und Saft von einer Zitrone dazugeben. Umrühren und für drei bis vier Stunden in den Gefrierschrank stellen. Ab und zu umrühren.</p>
<p>Kurz vor dem Ablauf dieser Zeit Eiweiß von einem Ei steifschlagen, unter die leicht gefrorene Masse heben und alles zusammen cremig rühren. Erneut in den Gefrierschrank geben.</p>
<p>Vor dem Servieren leicht antauen lassen, um das Sorbet besser proportionieren zu können.</p>
<p>Achtung: Beim Kochen mit diesem Kraut ist generell Vorsicht bei der Dosierung geboten. Nimmst Du zu viel, dominiert der Lavendel meist das ganze Gericht, was zudem auch zu einem leicht seifigen Geschmack führt!</p>
<h1><strong>Als Bienenweide im Garten</strong></h1>
<p>Auch wenn Lavendel ursprünglich ein Gewächs des Südens ist, kann es problemlos in Deinem Garten angepflanzt werden. Am besten setzt Du ihn an einen sonnigen Standort, der einen lockeren Boden mit gutem Wasserabzug aufweist. Denn was der Lavendel überhaupt nicht mag ist Staunässe! Deswegen macht sich die Pflanze beispielsweise auch auf Trockenmauern sehr gut.</p>
<p>Außerdem leistet Du mit der Pflanze einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz und zum Schutz der Biodiversität. Denn der Nektar des Lavendels ist bei vielen Insekten sehr beliebt. Deswegen wird er auch als Bienenweide gepriesen. Neben Bienen suchen zudem auch Schmetterlinge, wie Weißlinge (<em>Pieris</em>) und Edelfalter, wie der Kleine Fuchs (<em>Aglais urticae</em>), dieses Kraut auf, um ihren Nektardurst zu stillen.</p>
<p>Was dann auch wieder Dir zugutekommt: Setz Dich einfach entspannt hin und schau dem munteren Treiben am Lavendel zu. Das ist auch eine Art und Weise die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> zu erfahren.</p>
<p>Damit wünsche ich Dir viel Spaß mit dem Lavendel und viele spannende und entspannende Natur-Momente,<br /><span style="color: #008000;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Jahreskreisfest Litha: Wenn die Sonne ihre größte Kraft hat</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/jahreskreisfest-litha/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 13:58:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturspiritualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres (mit zugleich der kürzesten Nacht), feiern wir das Jahreskreisfest Litha. </p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Juni sind die Tage richtig schön lang und abends bleibt es sehr lange hell. Am 21. Juni, der Sommersonnenwende, ist gar der längste Tag des Jahres (und zugleich die kürzeste Nacht). Deswegen feierten bereits schon unsere Vorfahren diesen besonderen Tag als Jahreskreisfest Litha.</p>
<h1><strong>Am Jahreskreisfest Litha die Natur (neu) erleben</strong></h1>
<p>Weil die Tage so lang sind, wurde der Juni auch als Outdoor-Monat auserkoren. Und ist damit perfekt geeignet, um die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> kennenzulernen und zu erleben. Und auch die <a href="https://heidemarie-wolter.de/jahreskreisfeste-leben-im-rhythmus-der-natur/" target="_blank" rel="noopener">Jahreskreisfeste</a> sind dazu sehr gut geeignet! Zeigen sie uns doch, wie wir unser Leben noch besser an den Rhythmus der Natur anpassen können.</p>
<p>Das Jahreskreisfest Litha bildet da ebenfalls keine Ausnahme. Denn am 21. Juni hat die Sonne ihren höchsten Stand erreicht und die Nacht zum 21. ist die längste Nacht, die wir im Jahr haben. Auch die Natur scheint die Sonne zu feiern, denn die allermeisten Pflanzen stehen in Blüte und haben oft auch bereits schon Früchte gebildet.</p>
<h1><strong>Das Jahreskreisfest Litha steht im Zeichen des Johanniskrauts</strong></h1>
<p>Deswegen ist nun auch die rechte Zeit – vor allem, wenn Du, wie ich, eine Kräuterfrau bist – mit einem Körbchen bewaffnet hinaus in die Natur zu gehen und Pflanzen zu sammeln.</p>
<p>Vor allem um den 24. Juni herum solltest Du Dich unbedingt mit dem blühenden Kraut vom Johanniskraut eindecken. Denn daraus kannst Du das famose Rotöl herstellen, welches wunderbar zur Behandlung von leichtem Sonnenbrand, Schürfwunden oder einfach zur Pflege trockener Haut eingesetzt werden kann. Wie das geht, habe ich in dem Artikel auf dem Portal Phytodoc beschrieben: „<a href="https://www.phytodoc.de/heilpflanzen/johanniskraut-tipps-zum-sammeln-und-verarbeiten" target="_blank" rel="noopener">Johanniskraut – Tipps zum Sammeln und Rotöl selbst herstellen</a>“. Außerdem findest Du dort auch noch zwei weitere Rezepte, für die Du Johanniskraut einsetzen kannst.</p>
<p>Das Datum des 24. kommt auch nicht von ungefähr: Denn das ursprüngliche Fest der Sommersonnenwende, an dem die Sonne ihre größte Kraft hat, wurde von den Christen drei Tage nach hinten geschoben und zum Johannitag erklärt. Dieser Tag ist benannt nach Johannes dem Täufer, der angeblich da geboren worden sein soll, und damit ist auch diese Pflanze nach diesem Mann benannt</p>
<p>Außerdem ist das Johanniskraut eine reine Sonnenpflanze. Das bedeutet, sie bezieht ihre Heilkraft von der Sonne. Deswegen sollte sie auch an einem Tag gesammelt werden, an dem die Sonnenkraft am stärksten ist, damit auch die in der Pflanze enthaltenen Inhaltsstoffe die größte Wirkkraft haben. Allerdings kann im Zuge des Klimawandels nicht mehr eindeutig gesagt werden, dass nun ausgerechnet am 21 oder am 24. Juni der Tag ist, an dem man als Kräuterfrau unbedingt diese Pflanze sammeln sollte. Mittlerweile ist es mehr eine Zeitspanne, an der sich orientiert werden kann: Von Mitte Juni bis Ende August beziehungsweise Anfang September.</p>
<p>Schau einfach, wann es die meisten Sonnentage gibt und sammle das Johanniskraut zu dieser Zeit. Damit liegst Du richtig!</p>
<p>Weiteres zum Johanniskraut inklusive einiger kurioser Geschichten findest Du in diesem meinem Blogartikel: „<a href="https://heidemarie-wolter.de/was-johanniskraut-mit-dem-teufel-zu-tun-hat/" target="_blank" rel="noopener">Was das sonnige Johanniskraut mit dem Teufel zu tun hat</a>“.</p>
<h1><strong>Sonnenwendfeuer zur Ehrung der Sonne</strong></h1>
<p>Da das Jahreskreisfest Litha ein Sonnenfest ist und zudem die Sonne an diesem Tag an ihrem Höhepunkt am Himmel steht, wussten unsere Vorfahren diesen Planeten besonders zu ehren: Sie entzündeten die Sonnenwendfeuer, die die Sonne symbolisieren sollten. Um diese Feuer wurde dann die ganze Nacht hindurch getanzt, es wurde darüber gesprungen und zu einem Strauß gebundene Schutzkräuter wurden in die Flammen geworfen.</p>
<p>Jedoch würde ich in diesen Zeiten des Klimawandels davon abraten, unkontrolliert irgendwelche Feuer zu entzünden. Denn mittlerweile kann es bereits im Juni schon sehr heiß und damit auch sehr trocken sein. Somit steigt die Gefahr, dass solch ein Feuer außer Kontrolle gerät. Wenn du in Deinem Garten oder Schrebergarten jedoch ein extra abgestecktes und gesichertes Plätzchen hast oder gar eine Feuerschale oder ähnliches, dann kannst Du diese natürlich an diesem besonderen Tag gerne nutzen.</p>
<h1><strong>Vom Sammeln und Ansetzen</strong></h1>
<p>Allerdings steht Dir die Kraft der Sonne auch noch anderweitig zur Verfügung. Denn wann, wenn nicht jetzt, wo die Sonne am höchsten steht, können am besten die verschiedensten Kräuter, Heilpflanzen, Blüten, Früchte und Beeren gesammelt und in Ölen, Essigen und Tinkturen angesetzt werden. Diese kannst Du dann tagsüber an ein sonniges Plätzchen stellen, damit die in den Kräutern und Blüten enthaltenen Inhaltsstoffe an die Flüssigkeit abgegeben werden und zudem auch die Sonne ihre Kraft dazugeben kann.</p>
<p>Probiere ruhig ein wenig aus.</p>
<p>Und natürlich kannst Du neben dem Johanniskraut auch noch viele andere heimische Heilpflanzen sammeln. Beispielsweise Mädesüßblüten für einen Erkältungstee und blühendes Kraut von Frauenmantel, Kamille und Schafgarbe für einen Tee speziell für Frauenleiden.</p>
<p>Und damit auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kommen, möchte ich noch die Blüten des Holunders erwähnen. Diese kannst Du für einen Sirup verwenden oder auch zu Hollerküchle verarbeiten.</p>
<h1><strong>In Schweden feiert man heute noch das Jahreskreisfest Litha</strong></h1>
<p>Vor allem in Schweden wird auch heutzutage noch das Jahreskreisfest Litha gefeiert. Dort heißt es Mittsommerfest. Den Mittelpunkt des Festes bildet dabei die sogenannte Mittsommerstange – das ist im Prinzip die schwedische Variante des Maibaum; halt nur im Juni. Dabei handelt es sich um eine mehrere Meter hohe Holzstange, die mit viel Grün umwickelt wird und an die oben meist zwei mit Blumen und Kräutern geflochtene große Kränze gehangen werden. Um diese Stange wird dann meist in einem großen Reigen getanzt.</p>
<p>Und beim Tanz bleibt es natürlich nicht: Auch die Kulinarik kommt bei unseren nordeuropäischen Nachbarn nicht zu kurz. Da gibt es alles, was das Schweden-Herz begehrt und was als besondere Spezialität gilt: Zu dieser Zeit sind es besonders die ersten Frühkartoffeln, die mit Frühlingszwiebeln, eingelegten Heringen, Sauerrahm oder Käse gereicht werden. Als Nachtisch gibt es – ebenfalls passend zur Jahreszeit – Erdbeeren.</p>
<p>Wenn Du die Möglichkeit hast, zu dieser Zeit Deinen Urlaub zu nehmen, kann ich Dir Dalarna (eine Region in Schweden) sehr empfehlen. Hier findet jedes Jahr das größte Mittsommerfest des Landes statt, welches sich sowohl regional als auch überregional großer Beliebtheit erfreut.</p>
<p>Wenn Du das Jahreskreisfest Litha jedoch lieber im kleinen Kreis feiern möchtest, ist das natürlich auch in Ordnung. Und vielleicht möchtest du dazu in Deiner Wohnung einen Platz herrichten, an dem Du alles festlich schmückst. Das kann beispielsweise so aussehen:</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wofür Du Dich auch entscheidest, ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viele entspannte Natur-Momente am Jahreskreisfest Litha,<br /><span style="color: #003300;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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			</item>
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		<title>Mit Beltane beginnt das Sommerhalbjahr</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/mit-beltane-beginnt-das-sommerhalbjahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 16:34:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturspiritualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Mit Beltane beginnt das Sommerhalbjahr und somit auch die Zeit der hellen Tage und langen Nächte, in der es überall in der Natur grünt und blüht.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit Beltane, dem ersten Mai, begann bei den Kelten das Sommerhalbjahr und somit die Zeit der hellen Tage und langen Nächte. Das ist auch in der Natur deutlich zu merken: Überall grünt, blüht und sprießt es nun.</p>
<h1><strong>Wenn der Sommer über den Winter siegt</strong></h1>
<p>Der Name dieses Jahreskreisfestes stammt zum einen vom keltischen Sonnengott Bel, was strahlend, leuchtend, glänzend bedeutet, und zum anderen von „tene“, welches Feuer bedeutet. Und damit ist diese Bezeichnung für die neue Jahreszeit im Jahreskreisrad sehr gelungen! Haben doch Frühling und Sommer endgültig über den Winter gesiegt. Außerdem hat die Sonne so viel an neuer Energie hervorgebracht, dass der Erde neues Wachstum geschenkt wird. Das zeigt sich in der Pracht und Fülle, welche das ganze Land überzieht: Viele Pflanzen blühen, allen voran Gänseblümchen und Löwenzahn, Sträucher, wie der Holunder und der Weiß- und Schwarzdorn, haben sich in Schale geworfen und auch die Obstbäume erstrahlen in vielfarbiger Pracht.</p>
<p>Wen wundert es, dass nun auch ein stetes Summen von fleißigen Insekten zu hören ist, welche sich an diesen Nahrungsquellen laben.</p>
<p>Und bei den vielen kleinen Krabbeltieren, die aus ihren Winterverstecken kommen, sind natürlich auch die Tiere nicht fern, die diese als ihre Leibspeise ansehen. Kein Wunder also, dass Beltane die Zeit ist, an der die meisten Jungtiere geboren werden oder schlüpfen.</p>
<p>Apropos schlüpfen: An Beltane setzt auch die dritte Vogelzugwelle ein, weil die Vögel, die in der südlichen Sahara oder noch weiter von uns entfernt überwintert haben, zu uns zurückkehren. Das sind zum Beispiel der Kuckuck, den man wieder häufig hören kann, die Nachtigall und auch der Mauersegler.</p>
<h1><strong>Beltane: Ein Fest des Feuers und der Blumen</strong></h1>
<p>Zu der Zeit, als sich einzelne Familien zu Dörfern und Dorfgemeinschaften zusammenfanden, begann man damit, dieses Fest gemeinsam zu feiern. Das ist bis heute erhalten geblieben, in der Art, dass man sich einen Maibaum ins Dorf holt. In einigen Fällen ist es der sogenannte Maienbaum, eine meist noch junge Birke. Denn diese galten in früheren Zeiten als Fruchtbarkeits-, Segen- und Glücksbringer.</p>
<p>Sehr viel häufiger ist es jedoch kein richtiger Baum mehr, sondern eine weiß angestrichene und mit frischem Grün und bunten Blumen geschmückte Holzstange. Was auch sinnvoll ist, weil der Maienbaum, also die junge Birke, geschlagen wurde und somit der Umwelt ein wichtiges Stück Natur verlorenging.</p>
<p>Allerdings blieb es nicht beim bloßen Aufstellen des „Maibaums“. Bevor dieser aufgerichtet wurde, band jeder und jede aus dem Dorf ein farbiges Band weit oben an der Stange fest. Während der Feier nahmen dann die Dorfmitglieder ihr Band in die Hand und begannen mit dem Bändertanz: Dabei tanzten die einen rechts um den Baum herum und die anderen links. Am Ende des Tanzes war dann ein buntes Knäuel aus all diesen Bändern entstanden, welches abgeschnitten und mit guten Wünschen für das kommende Jahr ins Feuer geworfen wurde.</p>
<p>Dabei symbolisierten die Feuer, die auf der Erde entzündet wurden, die Sonne, die ihre lebensspendende Energie erneut Mensch, Tier und Pflanze zur Verfügung stellt, damit diese wachsen und gedeihen können.</p>
<h1><strong>Die Bedeutung der Beltane-Feuer</strong></h1>
<p>Doch den Feuern, die zu Beltane entzündet wurden, kamen noch weitere Bedeutungen hinzu: Beispielsweise wurde vielfach um das Feuer herumgetanzt oder auch hindurchgesprungen. Letzteres entweder alleine, um damit den „Segen“ des Feuers für den perfekten Partner zu bekommen, oder als Mann und Frau zusammen, um die Gefährtenschaft oder den Bund der Ehe zu besiegeln und unter einen guten Stern zu stellen.</p>
<p>Und nicht nur den Menschen sollte das Feuer Schutz und Segen geben. Auch Tiere sollten davon profitieren. So wurden beispielsweise auch Viehherden durchs Feuer getrieben. Diese sollten dadurch Schutz vor Krankheiten, vor Angriffen durch Raubtiere oder auch vor Raub erhalten. Außerdem sollte das Feuer auch die Fortpflanzung fördern (was dann dem Besitzer der Herde zugutekam).</p>
<h1><strong>Walpurgisnacht: Ein Fest der Hexen oder der Liebe?</strong></h1>
<p>Ein anderer wichtiger, ebenso heidnischer Feiertag war die Walpurgisnacht, die Nacht zum ersten Mai. Walpurga war dem Glauben nach eine heidnische, germanische Göttin und Seherin, die in einem weißen Kleid, mit feurigen Schuhen und einer goldenen Krone, welche die Sonne symbolisierte, in dieser Nacht auf der Erde wandeln und dabei sowohl das Sommerhalbjahr einläuten als auch die Tore zur Anderswelt aufstoßen sollte.</p>
<p>Letzteres könnte eine Erklärung dafür sein, dass es in späteren Zeiten, als die Christianisierung über die Welt gekommen war, hieß, dass in dieser Nacht die Hexen um den Brocken fliegen.</p>
<p>Eine andere Erklärung könnte jedoch auch in der alten heidnischen Tradition zu suchen sein, dass in dieser Nacht sich die Frauen einen Liebhaber nur für diese Nacht suchten, um dann in der Natur die freie und heilige Liebe zu leben. Das hatte jedoch nicht nur mit reiner Lust zu tun! Denn dem damaligen Glauben nach sollte mit diesem Ritual Mutter Erde wiedererweckt und damit fruchtbar gemacht werden, um eine reiche Ernte im Herbst zu versprechen.</p>
<h1><strong>Mit Bärlauch und Waldmeister Deinen Speise- und Getränkeplan zu Beltane bereichern</strong></h1>
<p>Die typischen Pflanzen zu Beltane, die man häufig in Gerichten und Getränken verarbeitete, waren Bärlauch und Waldmeister.</p>
<p>Vielleicht stutzt Du jetzt und denkst: „Bärlauch? Aber der blüht doch schon!“ Das ist zwar richtig, vielfach blüht Bärlauch um diese Zeit bereits, doch das ist kein Grund, die leckeren Blätter zu verschmähen.</p>
<p>Denn die Aussage, dass Bärlauchblätter sobald die Blüte erscheint, giftig werden, ist eine der vielen Falschaussagen, die zu unseren bekannten Heil- und Küchenpflanzen kursieren! Zwar schwächt der intensive Knoblauchgeschmack etwas ab – schließlich steckt die Pflanze jetzt ihre Energie in den Auftrieb der Blüten – nichtsdestotrotz kannst Du weiterhin die leckeren Blätter sammeln und genießen.</p>
<p>Das allerdings nur, wenn Du wirklich weißt, wie Du sie von ihren giftigen Doppelgängern (Maiglöckchen und Herbstzeitlose) unterscheiden kannst. Und nein: Das wesentliche Merkmal ist <strong>nicht</strong> der Knoblauchgeruch!</p>
<p>Außerdem kannst Du zu dieser Zeit nicht nur die Blätter des Bärlauchs sammeln, sondern auch die Blüten – denn diese sind ebenfalls essbar und haben eine ganz zarte Knoblauchnote. Auf die Bärlauchsuppe gestreut, isst dann auch das Auge mit:</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Auch die Blüten des Bärlauchs sind essbar und können als Dekoration auf die Bärlauchsuppe, die es traditionell zu Beltane gibt, gegeben werden.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Was ich sonst noch mit Bärlauch mache? Bärlauchbutter (eignet sich beispielsweise prima zum Einfrieren!), Pesto und Bärlauchzupfbrot. Das Rezept zu Letzterem findest Du beispielsweise auf „Essen und Trinken“: <a href="https://www.essen-und-trinken.de/rezepte/baerlauch-zupfbrot-rezept-13461478.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.essen-und-trinken.de/rezepte/baerlauch-zupfbrot-rezept-13461478.html</a></p>
<p>Der Waldmeister ist die typische Pflanze zum ersten Mai und zu Beltane und wird meist für die Zubereitung einer Maibowle beziehungsweise Waldmeisterbowle genommen.</p>
<p>Für die Bowle brauchst Du</p>
<ul>
<li>1 Flasche Sekt</li>
<li>1 Flasche Weißwein</li>
<li>1 Bund Waldmeister</li>
<li>Saft ½ Zitrone</li>
<li>Wenn gewünscht: einige Erdbeeren zum Garnieren</li>
</ul>
<p>Den Waldmeister kurz unter fließendem Wasser abbrausen und dann über Nacht anwelken lassen (dadurch lösen sich die ätherischen Öle anschließend besser in der Flüssigkeit, was der Bowle erst den typischen Waldmeistergeschmack verleiht).</p>
<p>Am nächsten Tag Sekt und Wein zusammen in ein Bowlengefäß oder ähnliches geben und den Saft der Zitrone darunter rühren. Anschließend den Waldmeister zu einem Strauß zusammenbinden und kopfüber in die Flüssigkeit hängen, jedoch so, dass die Enden der Stiele herausragen:</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_21">
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="525" src="https://heidemarie-wolter.de/wp-content/uploads/2024/04/Waldmeisterbowle_zuBeltane.jpg" alt="Die Waldmeisterbowle wird traditionell zu Beltane zubereitet. Achte dabei darauf, dass die Stängelenden nicht in der Flüssigkeit sind!" title="Waldmeisterbowle_zuBeltane" srcset="https://heidemarie-wolter.de/wp-content/uploads/2024/04/Waldmeisterbowle_zuBeltane.jpg 700w, https://heidemarie-wolter.de/wp-content/uploads/2024/04/Waldmeisterbowle_zuBeltane-480x360.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 700px, 100vw" class="wp-image-2904" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>Die Waldmeisterbowle wird traditionell zu Beltane zubereitet. Achte dabei darauf, dass die Stängelenden aus der Flüssigkeit herausragen!</h6></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Den Waldmeister circa ein bis zwei Stunden in der Flüssigkeit lassen, anschließend entfernen und gegebenenfalls die Bowle mit den Erdbeeren garnieren.</p>
<p>Zum Wohl!</p>
<h1><strong>Wie Du Beltane heutzutage für Dich nutzen kannst</strong></h1>
<p>Auch dieses <a href="https://heidemarie-wolter.de/jahreskreisfeste-leben-im-rhythmus-der-natur/" target="_blank" rel="noopener">Jahreskreisfest</a> kannst Du dazu nutzen, um Dich (noch) mehr mit der Natur zu verbinden und dadurch die <a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Kraftquelle</a> kennenzulernen.</p>
<p>Das Gute an Beltane und an der beginnenden Jahreszeit: Es ist meistens schön warm. Wenn dich also bislang Kälte, ungemütliches Wetter, Regen etc. daran gehindert haben sollten, regelmäßig raus zu gehen, ist das jetzt vorbei! Denn mit Beltane beginnt das Sommerhalbjahr, wo es meist warm ist, die Sonne öfters scheint und auch die Natur selber sehr viel einladender aussieht.</p>
<p>Nutze also die nun langen Tage um nach oder noch vor der Arbeit einen Spaziergang zu machen. Vielleicht bietet sich bei Dir ja auch die Mittagspause an. Die Wochenenden sind ebenfalls dafür prädestiniert – zumindest an einem Tag – zu einer Wanderung aufzubrechen. Gibt es vielleicht bei Dir in der Region einen Ort, wo Du noch nie warst? Dann nichts wie hin! Neue Entdeckungen kann man schließlich nie genug machen!</p>
<p>Vielleicht hast Du sogar Lust, Dir etwas Natur nach Hause zu holen? Dann bietet sich ein kleiner Altar zu Beltane an. Dieser kann so beispielsweise aussehen:</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6>So kann ein Altar zu Beltane aussehen, mit dem Du Dir etwas Natur in die Wohnung holen kannst.</h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Und nun wünsche ich Dir ganz viele entspannte Natur-Momente am Jahreskreisfest Beltane,<br /><span style="color: #008000;"><strong>Heidemarie</strong></span></p></div>
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		<title>Natürliche Rückzugsorte zum Entspannen und Akkus aufladen</title>
		<link>https://heidemarie-wolter.de/natuerliche-rueckzugsorte-zum-entspannen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heidemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 15:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
<p>Natürliche Rückzugsorte zum Entspannen boomen, weil sowohl unser Körper als auch unser Gehirn diese dringend braucht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://heidemarie-wolter.de">Heidemarie Wolter</a></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Natur ist eine Kraftquelle! Einfach dadurch, dass sie Stress abbauen hilft, die Abwehrkräfte aktiviert, die Kreativität anregt und zudem unserem Gehirn die oft so notwendige Stille verschafft, die es braucht. Kein Wunder also, dass natürliche Rückzugsorte zum Entspannen boomen!</p>
<h1><strong>Warum sowohl unser Körper als auch unser Gehirn die Natur brauchen</strong></h1>
<p>Dadurch, dass wir in der Natur all unsere Sinne einsetzen können, also auch die, die im normalen Alltag meist unbeachtet bleiben, entspannen wir und bauen Stress ab. Auch störende, sich immerfort im Kreis drehende Gedanken verschwinden wie von Zauberhand, wenn wir uns in der Natur aufhalten. Zudem wird sogar unser Immunsystem durch die gesunde Waldluft aufgepeppt, was vor allem an den Phytonziden liegt. Das habe ich Dir im Blogbeitrag „<a href="https://heidemarie-wolter.de/warum-die-natur-als-kraftquelle-wertvoll-ist/" target="_blank" rel="noopener">Warum die Natur als Kraftquelle so wertvoll ist</a>“ beschrieben.</p>
<p>Doch die Natur kann noch mehr: Dadurch, dass wir in ihr die dringend benötigte Stille finden, die unser Gehirn so dringend braucht, kann nicht nur unser Körper, sondern vor allem unser Gehirn entspannen.</p>
<h1><strong>Tod durch Lärm</strong></h1>
<p>Natürlich ist es auch in der Natur niemals völlig still. Da singen Vögel, dort summen Insekten, hier rascheln Blätter im Wind und im Unterholz knackt es. Allerdings handelt es sich hierbei um Naturgeräusche, die sich nicht mit den Lärmquellen vergleichen lassen, denen wir sonst ausgesetzt sind; also zum Beispiel Verkehrslärm, laute Gespräche, Telefonklingeln, Hupen, Bremsenquietschen und vieles mehr. Das sind alles Geräusche, bei denen unsere Amygdala – ein Bereich des Gehirns welches als Angstzentrum bekannt ist – anspringt. Und wenn die Amygdala erstmal aktiviert ist, ist auch der Stress nicht mehr fern.</p>
<p>Und es geht sogar noch weiter: Die WHO (Welt-Gesundheitsorganisation) vermutet sogar, dass von allen Todesfällen, die jährlich in Europa geschehen, alleine 300 auf Lärm zurückzuführen sind! Wenn sich das bewahrheiten sollte, dann werden natürliche Rückzugsorte zum Entspannen dringend benötigt!</p>
<h1><strong>Natürliche Rückzugsorte zum Entspannen – welche gibt es?</strong></h1>
<p>Kein Wunder also, dass Retreats, Pilgerreisen, Schweigeseminare oder Meditationswochenenden im Kloster boomen. Allerdings kannst Du auch immer wieder zwischendurch etwas dafür tun, um in die Stille zu gelangen und Deinem Gehirn die benötigte Ruhe zu gönnen, ohne gleich auf eine längere Reise aufbrechen zu müssen. Und zwar einfach dadurch, dass Du natürliche Rückzugsorte zum Entspannen aufsuchst, die es bestimmt auch bei Dir in der Nähe gibt. Das können beispielsweise die folgenden sein:</p>
<ul>
<li>Park</li>
<li>Wald</li>
<li>Wiese</li>
<li>Garten/Schrebergarten</li>
<li>Friedhof</li>
<li>Segelboot auf dem Meer</li>
<li>Berge</li>
<li>See</li>
<li>Strand</li>
<li>Nordseeinsel im Winter; hier bietet sich besonders <a href="https://heidemarie-wolter.de/spiekeroog-das-gruene-juwel-in-der-nordsee/" target="_blank" rel="noopener">Spiekeroog</a> an</li>
<li>Klostergarten</li>
<li>Botanischer Garten</li>
</ul>
<p>Bestimmt fallen Dir auch noch weitere ein! Sei gerne ein wenig kreativ und probiere aus, welcher Rückzugsort Dir besonders gut tut. Vielleicht ist es nur einer, vielleicht sind es aber auch mehrere.</p>
<h1><strong>Was Stille in unserem Gehirn auslöst</strong></h1>
<p>Was passiert nun aber konkret, wenn wir uns in die Stille begeben? Dann wird ein Bereich im Gehirn aktiviert, welcher das Default Mode Network genannt wird und aus einer Gruppierung verschiedener Gehirnbereiche besteht. Diese zeigen vornehmlich dann eine Aktivität an, wenn sich jemand <strong>nicht</strong> konzentriert, sondern vielmehr tagträumt, sich an etwas (zum Beispiel aus der Kindheit) erinnert oder über die Zukunft sinniert. Und genau das sind die Aufgabe des DMN, wie das Default Mode Network abgekürzt auch genannt wird.</p>
<p>Und nun kommt es: All diese Aufgaben wie Selbstreflexion, Erinnerungen, Tagträumen, soziale Interaktion etc. können besser und schneller ablaufen, wenn es still ist. Das wurde in einigen wissenschaftlichen Studien gezeigt, die die Funktion von Meditationen auf das Gehirn untersucht haben. Denn wann kann man am besten meditieren? Richtig: Wenn es still und ruhig um einen herum ist.</p>
<p>Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, was Stille in unserem Gehirn auslöst, kann ich Dir diesen Artikel auf Spektrum.de wärmstens empfehlen: <a href="https://www.spektrum.de/news/stille-warum-das-gehirn-ruhe-braucht/1798298" target="_blank" rel="noopener">https://www.spektrum.de/news/stille-warum-das-gehirn-ruhe-braucht/1798298</a></p>
<h1><strong>Warum wir das Default Mode Network brauchen</strong></h1>
<p>Doch brauchen wir diese Funktionen wie Tagträumen, Selbstreflexion oder die Zukunftsvisualisierung überhaupt? Schließlich sind diese alles andere als produktiv, was wir ja auf der Arbeit sein sollen. Außerdem sollen wir auch, laut dem Konzept der Achtsamkeit, mehr im Hier und Jetzt leben, um bewusster zu sein für alles, was wir tun und was am Tag so auf uns zukommt.</p>
<p>Das ist natürlich richtig. Allerdings können und sollten wir nicht den ganzen Tag auf höchste produktiv sein. Ausspannen ist durchaus richtig und wichtig. Dabei ist es ganz besonders essentiell, dass nicht nur unser Körper aus- und entspannt, sondern auch unser Gehirn, dem wir meist keine Pause gönnen. Und wodurch kann unser Gehirn am besten abschalten und entspannen? Richtig: Indem es sich nicht zu konzentrieren braucht, sondern im Gegenteil einfach sein kann.</p>
<p>Auch die Visualisierung der Zukunft hat durchaus ihre Berechtigung. Es könnte vielleicht besser mit Zukunftsplanung oder Visualisierung zur Zielerreichung beschrieben werden. Hierbei sind jedoch keine konkreten Planungsschritte gemeint, sondern einfach „nur“ die Vorstellung, was man sich für die Zukunft wünscht und auch das gegebenenfalls Durchspielen dessen, wie dann der Tag aussehen könnte. Das hat den Effekt, dass der- oder diejenige, der oder die weiß, was er oder sie sich von der Zukunft wünscht und erhofft, anschließend die notwendigen Schritte einleiten kann, um dieses Ziel auch zu erreichen.</p>
<h1><strong>Vor der Arbeit, nach der Arbeit und Zwischendurch</strong></h1>
<p>Deswegen funktionieren die Aufgaben des DMN, wie Tagträumen, Selbstreflexion oder die Zukunftsvisualisierung, auch in der Natur am besten. Hier gibt es nur sanfte Geräusche, die das Gehirn zur Ruhe kommen lassen. Kein plötzliches Hupen oder Quietschen, wodurch die Amygdala anspringt und uns in Panik und Stress versetzt.</p>
<p>Deswegen tut es uns auch so gut, sowohl in der Natur als auch in der Stille zu baden. Suche Dir also ganz bewusst für Dein DMN natürliche Rückzugsorte zum Entspannen und lade dort Deine Akkus auf. Das muss nicht unbedingt nur nach Feierabend sein. Sei auch hier kreativ und achte auch auf Deinen Biorhythmus. Wenn du also ein früher Vogel, also eine Lerche, bist, kannst du auch die frühen Morgenstunden nutzen, in denen noch kaum jemand unterwegs ist. Im Gegensatz, wenn Du also eher ein Abend- oder Nachtmensch sein solltest, also eine Eule, bietet sich natürlich der späte Feierabend an, wenn die meisten Menschen bereits wieder zu Hause sind. Unabhängig von diesen Zeiten könntest Du jedoch auch Deine Mittagspause nutzen, um den Kopf wieder frei zu kriegen. Vor allem wenn Deine Arbeitsstelle in der Nähe von einem Park oder einem anderen Stückchen Natur liegt, bietet es sich an, einen Teil der Mittagspause draußen zu verbringen.</p>
<p>Sei auch hier einfach etwas kreativ und probiere aus, was für dich am besten passt.</p>
<p>Ich wünsche Dir viele entspannte Natur-Momente in der Stille,<br /><strong><span style="color: #008000;">Heidemarie</span></strong></p></div>
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