Mit dieser Packliste für Deinen Naturausflug bist Du bestens gerüstet, wenn Du einen Spaziergang oder eine Wanderung unternehmen möchtest. Und das solltest Du regelmäßig tun, denn die Natur ist nun mal die ultimative Kraft- und Inspirationsquelle!

Zwar brauchst Du nicht viel, auch wenn Du mehrere Stunden unterwegs sein solltest, doch es gibt einige Dinge, die unbedingt in Deinen Rucksack gehören. Deswegen habe ich Dir eine Liste mit Sachen erstellt, die nützlich sind, wenn Du sie dabei hast.

Packliste für Deinen Naturausflug: Diese Sachen solltest Du immer dabei haben:

  • Getränke: Trinken ist wichtig – nicht nur im Sommer, wenn es heiß ist! Daher: Auch wenn Du Dir vornimmst, nicht lange unterwegs zu sein, sondern nur eine kurze Runde im Park zu drehen, so ist es doch gut, wenn Du zumindest ein kleines Fläschchen Wasser dabei hast. Und je länger du unterwegs sein möchtest, desto mehr Getränke solltest Du natürlich dabei haben.
  • Pflaster (in verschiedenen Größen zugeschnitten): Auch wenn die Wanderschuhe noch so gut eingelaufen sind, manchmal passiert es einfach, dass man einen falschen Schritt tut und sich dann so nach und nach die Ferse oder einen Zeh aufrubbelt. Für solche Fälle habe ich in verschiedene Größen zugeschnittene Pflaster ebenfalls in der Tasche. Im Falle eines Falles brauche ich dann nur noch ein Pflaster der entsprechenden Größe zu greifen und auf die wunde Stelle zu kleben. So ausgerüstet, kann nichts die Wanderlust und –laune trüben.
  • Vor allem in Zeckengebieten ein Muss: Zeckenkarte oder –zange (beides in Apotheken erhältlich): So kannst Du Dich auch zwischendurch absuchen und unter Umständen diese hartnäckigen kleinen Biester gleich an Ort und Stelle entfernen.
  • Kleiner Schreibblock mit Stift: Das bietet sich immer an und nimmt auch nicht viel Platz in der Tasche weg. Denn die Natur ist die Kreativitätsquelle schlechthin und meine besten Ideen, Antworten auf Fragen oder auch Lösungen für verschiedenste Herausforderungen habe ich in der Natur gefunden. Deswegen habe ich immer einen kleinen Block (DIN A6) und einen Bleistift dabei, um mir Gedanken, Ideen und Impulse sofort notieren zu können.

Packliste für Deinen Naturausflug: Diese Sachen könnten ebenfalls nützlich sein:

  • Wanderkarte: Wenn Du ein Gebiet erkunden möchtest, in dem Du Dich (noch) nicht so gut auskennst, ist es ratsam eine Wanderkarte mitzunehmen. In dieser sind alle in der Gegend begehbaren Wege verzeichnet und größere Wanderwege überdies meist gesondert gekennzeichnet. So behältst Du immer den Überblick und kommst auch sicher dort heraus, wo Du es geplant hast.
  • Faltbare Outdoorsitzkissen: Vor allem wenn Du weißt, dass Du länger unterwegs sein und wahrscheinlich auch eine Pause einlegen wirst, empfiehlt es sich, ein Outdoorsitzkissen mitzunehmen. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und natürlich auch verschiedenen Preiskategorien, wobei hier nicht gilt, je teurer desto besser. Ich habe beispielsweise mit Sitzkissen aus der untersten Preiskategorie noch die besten Erfahrungen gemacht.
  • Etwas zu Essen: Je nachdem wie lange Du unterwegs zu sein gedenkst und wie schnell Du Hunger bekommst, bietet es sich auch an, etwas zum Essen mitzunehmen. Es muss auch nicht viel sein: Ein belegtes Brot, Obst wie Äpfel oder Bananen oder auch Müsliriegel sind vollkommen ausreichend. Wenn Du Dich hungrig fühlst, machen Dich diese Sachen schnell wieder satt und sie nehmen auch nicht so viel Platz in der Tasche weg.
  • Fotoapparat: Wenn Du wie ich ein*e begeisterte*r Fotograf*in bist, dann ist natürlich auch ein Fotoapparat aus Deiner Wanderausrüstung nicht wegzudenken. Mittlerweile machen auch schon kleine Digitalkameras sehr gute Bilder ebenso wie die Kamerafunktion mancher Handymodelle. So kannst Du alles, was Dir auf Deinem Weg begegnet und Dich berührt und anspricht, als Erinnerung festhalten.
  • Bestimmungsbücher, Fernglas, Lupe: Wenn Dich das Naturfieber so richtig gepackt hat (und das kann tatsächlich sehr schnell vorkommen, wenn Du erst mal damit angefangen hast, Dich regelmäßig in der Natur aufzuhalten… – nur dass Du gewarnt bist J) und Du einfach mehr wissen möchtest, was um Dich herum kreucht und fleucht und wächst, dann wirst Du nicht darum herum kommen ab und zu auch Bestimmungsbücher, ein Fernglas (zum Beispiel zur Vogelbeobachtung) und auch gegebenenfalls eine Lupe (zur ganz genauen Pflanzenbestimmung) mitzunehmen. Wenn Du jedoch (zurzeit) nur wenig Pflanzen und Tiere kennst, kann es sehr mühsam sein, Dir alles selber beizubringen. In diesem Fall könntest Du Dich bei einer NABU- oder BUND-Gruppe bei Dir in der Gegend erkundigen, ob und wann Führungen angeboten werden. Diese sind meistens richtig gut und auch gar nicht so teuer. Und auch die VHS bietet solche Seminare an.
  • Für die Sommermonate: (Outdoor-)Jacke, Weste oder Fleece-Shirt. Denn je nachdem wie schnell Du frierst und wohin Du unterwegs bist, solltest Du Dir etwas zum Überziehen mitnehmen. Wenn Du zum Beispiel abends nach der Arbeit unterwegs bist und/oder zu einer Jahreszeit, in der es abends bereits stark abkühlt. Dabei bieten sich spezielle Outdoorsachen an, da sie leicht sind und man sie besser und einfacher zusammenlegen, -falten oder -rollen kann. So nehmen sie in der Tasche weniger Platz ein.
  • Je nach Witterungsbedingungen Regenjacke oder Sonnenbrille: Da es in unserer Region häufig vorkommt, dass das Wetter ziemlich plötzlich umschlägt, sollten auch eine Regenjacke und/oder eine Sonnenbrille in Deiner Tasche sein. So kann Dir nichts die Wanderlaune verderben!

Damit bist Du jetzt für den nächsten Ausflug bestens gerüstet.

Ich wünsche Dir viele entspannte Natur-Momente,
Heidemarie